Donnerstag, 16. Februar 2017

Ausgezeichnete Schulen

Die KGS Hemmingen stellt sich auf.
Kultusministerin verleiht Schülerfriedenspreis

Hannover. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule aus Hemmingen, die Ludwig-Windthorst-Schule, die Tellkampfschule und die Südstadt-Schule aus Hannover sind heute mit dem Schülerfriedenspreis 2016 ausgezeichnet worden. Die Preise überreichte Kultusministerin Heiligenstadt: "Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass müssen und wollen wir entschlossen entgegentreten." Der Schule komme dabei eine "Schlüsselrolle" zu. 

Die Preisträger und ihre Projekte:

1. Preis: Carl Friedrich Gauß-Schule, KGS Hemmingen / Projekt: „Bildung: Inklusion, Assimilation oder Ort der Exklusion? - Schüler fragen nach Bildungserfahrungen von Sinti und Roma in Hannover und Wroclaw"

Preisgeld: 1.500 Euro

Das Seminarfach Filmbildung der KGS Hemmingen (Jahrgang 11/12) hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Förderprogramms der Stiftung Erinnerung-Verantwortung-Zukunft (EVZ) „Europeans for Peace" mit der polnischen Schule „Autorskie Licea Artystyczne i Akademikie" aus Wroclaw ein gemeinsames Projekt gegen Diskriminierung durchgeführt.
    Die Schülerinnen und Schüler befassten sich mit der Bildungssituation der Sinti und Roma - der größten europäischen ethnischen Minderheit. Aus der Beschäftigung mit dem Thema entstand der Film: „Sie haben mich als Mensch wahrgenommen - Schulerfahrungen mit Roma und Sinti". Er wurde im März 2016 in der Gedenkstätte Ahlem gezeigt.


    3. Preis: Ludwig-Windthorst-Schule zusammen mit Tellkampfschule und Südstadtschule Hannover / Projekt: „Sichtweisen, Anne F."

    Preisgeld: 1.000 Euro

    Das Projekt „Sichtweisen; Anne F." ist ein Kunst- und Kulturprojekt der drei Schulen Ludwig- Windthorst-Schule, Tellkampfschule und Südstadtschule zum Tagebuch der Anne Frank unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters im Stadtbezirk Südstadt-Bult, Lothar Pollähne. 110 Schülerinnen und Schüler waren unter der professionellen Anleitung verschiedener Einrichtungen, darunter das Kulturbüro Südstadt und die Gedenkstätte Ahlem, an dem Projekt beteiligt.

    Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Rahmen des Projekts der Botschaft des Tagebuchs und des Schicksals von Anne Frank mit Hilfe verschiedener Kunstgattungen genähert. Die Ergebnisse wurden in Form von Theateraufführungen und einer Ausstellung in der Gedenkstätte Ahlem präsentiert.

    Mittwoch, 15. Februar 2017

    Milliarden versenkt

    Der verstorbene ehemalige
    Ministerpräsident Ernst Albrecht.
    Foto: Heinz-Peter Tjaden 
    Der Umweltminister und Gorleben: "Willkür und Vetternwirtschaft"

    Hannover/Gorleben. "Die Aktion des damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht war wohl der teuerste Fingerzeig in der Geschichte der Bundesrepublik." Sagt der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel in einem Rückblick auf den "vor 40 Jahren unternommenen Versuch, den Standort Gorleben zum nuklearen Entsorgungszentrum zu erklären". Der Minister spricht von einer "Provokation gegen die Demokratie" und von "Willkür und Vetternwirtschaft". Wenzel: "Sowohl unter Sicherheitsgesichtspunkten als auch finanziell und politisch wurde seinerzeit eine katastrophale Fehlentscheidung getroffen."

    Im Wendland seien mehr als 1,6 Milliarden Euro "versenkt" worden. Hinzurechnen müsse man die Kosten für 13 Castortransporte mit bis zu 30 000 Polizisten. "Mit zahlreichen Verhaftungen, Demonstrationsverboten und flächendeckenden Sperrungen herrschte im Landkreis der Ausnahmezustand", so der Minister.

    Ausdrücklich würdigt Stefan Wenzel den "entschlossenen, friedlichen und kreativen Widerstand rund um Gorleben", mit dem weitere Castortransporte ins Wendland unmöglich gemacht worden seien: "Der alte Rahmenbetriebsplan ist vom Tisch. Wenn die Arbeitsergebnisse der Berliner Atommüllkommission auf wissenschaftlicher Basis umgesetzt werden, dann kann das Kapitel Gorleben endgültig geschlossen werden."

    Sonntag, 12. Februar 2017

    Hallo

    Unbekannte Flugkörper von Madsack.
    Sonntags mache ich einen (Aus-) Flug

    Die Attraktivität einer Stadt hängt auch von ihrer Sauberkeit ab. Dennoch erscheinen auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt Wochenblätter, die in Hauseingänge gelegt und dort vor dem (Ab-) Flug gestapelt werden. Nun muss nur noch auf Wind gewartet werden.

    Der muss heute in der Podbielskistraße so manches Exemplar von "Hallo Sonntag" zum Flugkörper gemacht haben. Als Radfahrer sah ich vor lauter Zeitungen den Radweg kaum noch. Dabei waren viele Exemplare noch gar nicht losgeflogen, sie warteten vor einigen Hauseingängen noch auf günstigen Wind.

    Produziert werden diese Flugkörper übrigens wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und die "Neue Presse Hannover" vom Madsack-Verlag. Wenn sich also demnächst diese beiden Tageszeitungen wieder darüber aufregen, dass Hannover nicht sauber genug ist, dann wissen Sie: Die Wochenblätter gibt es immer noch! Und fliegen weiter durch die Straßen, um sie zu verschandeln.

    Donnerstag, 9. Februar 2017

    Serdar Saris (XVII)


    Endlich versteht mich jemand

    21. November 2012. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg hat dieses blog schon immer fleißig gelesen. Als Ruthard Stachowske noch die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch leitete, bekam der zwar einiges durcheinander und schickte mir auch Abmahnungen für Beiträge, die ich gar nicht veröffentlicht hatte, aber auch Lesen will gelernt sein.

    Jetzt liest jemand mit, der meine Beiträge sogar begreift. Wie nun die Tagesklinik am Lambertiplatz in Lüneburg, die vor zwei Tagen im Internet noch behauptet hat, die ehemalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, gehöre weiterhin zur Klinik-Geschäftsführung.

    Gisela van der Heijden aus Impressum entfernt


    Jetzt Geldeintreiber für Serdar Saris?

    22. November 2012. Was ist die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg unter dem Dach der Step gGmbH Hannover nur für ein Hohn- und Spott-Laden? Darf der Angestellte Ruthard Stachowske weiterhin tun und lassen, was er will und mit seinem Tun und Lassen seine Arbeitgeberin Lügen strafen? Zweifelsfrei ist Gisela van der Heijden vom 1. Januar 2011 bis zu ihrem Abflug am 21. Juni 2012 Geschäftsführerin dieses unsäglichen Vereins gewesen, was sie also sagte und versicherte, bleibt bindend für die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Sie handelte im Auftrag dieser Einrichtung, die in jüngster Zeit bewiesen hat, dass sie nicht einmal ihre Kooperationspartner kennt. Ist der neue Geschäftsführer Serdar Saris die nächste Witzfigur, über die sich Ruthard Stachowske nach Belieben lustig machen darf?

    Mehr aus diesem Saft-Laden


    Weiter alle Fragen offen

    16. Dezember 2012. Wieder klicken viele meine Beiträge an, in denen ich schildere, welche Vorwürfe die ehemalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, als ehemals kaufmännischer Vorstand der Finneck-Stiftung gegen diese Einrichtung erhoben hat (Vernachlässigung von Behinderten bis hin zu einem Todesfall), wieder bekomme ich merkwürdige Anrufe – anonyme Briefe habe ich schon genug bekommen.

    Der gute Teamgeist und der Selbstbetrug

    Und ewig schweigt die Step gGmbH

    2. Februar 2013. Kommentar über eine Einrichtung der Step gGmbH Hannover.

    Hier lesen

    Leserbrief an die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" zu obigem Bericht

    6. Februar 2013. Entweder zitieren Sie den neuen Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg stets unvollständig - oder er zeigt ein erschreckendes Verhalten. Glaubt man Ihren Berichten, dann geht es Serdar Saris stets nur um finanzielle Altlasten, nie um menschliche, die in unzähligen zerstörten Familien bestehen. Um die habe auch ich mich gekümmert.

    Wenn es denn auch noch unablässig um "Internet-Kampagnen" gegen die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geht, sollten Sie doch nicht verschweigen, dass die hätten vermieden werden können. Was aber geschah? Die Teilnahme an einem klärenden Gespräch mit Betroffenen wurde 2009 abgelehnt, keine meine Fragen wurde beantwortet. Statt dessen wurde ich mit Klagen überhäuft. Damit ist der wieder eingestellte Sozialpädagoge Ruthard Stachowske oft auf der Nase gelandet, weil er log, bis sich die Balken bogen. Alles mit Segen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Seine Therapiemethoden konnte er von zweifelhaften vor Gericht nicht abgrenzen.

    Als die Geschäftsführerin Gisela van der Heijden - nach ihren Angaben auch wegen Psychoterror aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg - aufgegeben hatte, wollte ich Kontakt aufnehmen mit Serdar Saris. Der warf sogleich in Hannover Automaten an, die mir vorgefertigte Abwesenheitsmeldungen lieferten. Die Buchhaltung der Sucht- und Jugendhilfe beendete einen Anruf von mir abrupt - und das nach fast einem Jahr Beratung der Einrichtung, für die ich bezahlt werden sollte. Was mir Gisela van der Heijden schriftlich versprochen hatte, denn sie brauchte meine Hilfe als Redakteur, der sich intensiv mit der Einrichtung beschäftigt hatte.

    Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch belog die Öffentlichkeit sogar auf den offiziellen Internet-Seiten der Einrichtung. Die Geschäftsführerin versicherte mir daraufhin schriftlich, dass dies nie wieder geschehen werde. Davon will Serdar Saris nichts wissen? Auch von dem Leid, das es dort gegeben hat, will er nichts hören? Hauptsache, die Kasse stimmt - und Leute wie ich haben sich gekümmert? Ist Serdar Saris wirklich so kaltschnäuzig? 

    Die Geschichte einer Flucht

    17. Februar 2013 (tj). So beginnt ein Gedicht von Hermann Hesse. Dichter Nebel liegt auch über der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, der sich nur selten lichtet. Im Februar 2011 ist er aufgerissen. Ein Mädchen packt in der Einrichtung ihre Siebensachen, stiehlt aus dem Büro ein Handy und startet eine abenteuerliche Flucht. Die Mutter der 13-Jährigen wohnt in Nordrhein-Westfalen, andere Familienmitglieder in Rheinland-Pfalz.

    Ein Krimi aus einer Skandal-Einrichtung 

    Dokumentendiebe wandern virtuell in die Schweiz aus

    Freunde der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die inzwischen unter das Dach der
    von Serdar Saris geleiteten Step gGmbH aus Hannover geschlüpft ist, behaupten im
    Internet, dass sie ein blog eingerichtet hätten, um Informationen über mich zu
    verbreiten. Das ist leider eine Lüge. Was die über mich verbreiten, ist mir
    schnurzpiepegal. Ebenso schnurzpiegegal ist mir inzwischen, dass Serdar Saris
    Automaten einschaltet, bevor ihn eine kritische Frage von mir erreichen kann.
    Der präsentiert lieber der Lüneburger Presse ein Konzept nach dem anderen,
    sobald wieder eins gescheitert ist.

    Hier weiterlesen

    Staatsanwaltschaft von Lüneburg ermittelt

    15. April 2013. Den ersten Beitrag, den Ruthard Stachowske auf seinen Seiten über meine angeblichen Beziehungen zu Eltern veröffentlicht hat, die ihren Kindern Schlimmes angetan haben sollen, löschte dieser Sozialpädagoge sofort wieder, weil ich gegen ihn Strafantrag gestellt hatte. Dieser Beitrag liegt der Staatsanwaltschaft von Lüneburg vor, das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.
    Auch den Beitrag, den dieser dreisteste Sozialpädagoge Deutschlands jetzt veröffentlicht hat, werde ich an die Staatsanwaltschaft von Lüneburg weiterleiten.

    Mehr kann Staatsanwaltschaft gegen illegale Seiten nicht tun

    20. Juni 2013 (tj). Im Netz stehen Dokumente und Schriftsätze aus der von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleiteten Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Verleumdet werden ehemalige Klientinnen, in Gefahr gebracht werden Kinder, die in dieser Einrichtung gewesen sind. Dass Serdar Saris, der auch Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover ist, das nicht kümmert, wissen wir bereits. Der tut nichts gegen diese illegalen Seiten. Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg dagegen hat es versucht.

    Missbrauch meines Namens

    Hier weiterlesen

    Jetzt kommt das Aus?

    9. November 2013 (tj). Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und somit der Step gGmbH von Serdar Saris steht offenbar vor dem Aus.

    Der Bericht

    Nun will Serdar Saris mit dem Hut rumgehen?
    14. November 2013 (tj). Die Therapeutische Gemeinschaft wird geschlossen, rund 30 Vollzeitstellen werden vernichtet, der Trägerverein der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wird mehrere 100 000 Euro an Abfindungen zahlen müssen. Die hat er nicht. Deshalb sollte sich der Paritätische Wohlfahrtsverband an den Kosten der Schließung beteiligen. Denkt sich Serdar Saris, seit Sommer 2012 Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover. Steht so in der “Landeszeitung für die Lüneburger Heide” von heute.
    Der Mann hat Humor. Hilfreich könnte vielleicht eine Energiefeldtherapie bei Heidrun G. sein, die zum Leitungsteam der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gehört hat und Klientinnen und Klienten mit großem Erfolg von Störungen frei klopfte. Wurde jedenfalls jahrelang auf den Internet-Seiten der Einrichtung behauptet, bis diese Methode vom Kostenträger verboten wurde. Weil sie so erfolgreich war?

    Verfolgt von Kinderpornografen und Schulmedizinern
    18. Dezember 2013 (tj). Wie mutig ist doch dieser Mann! Von dem wird man noch vieles hören oder lesen. Stachowske wird noch viele Verschwörungen aufdecken. Er wird weder rasten noch ruhen – bis er sein wertvolles Leben aushaucht. Eines natürlichen Todes wird er wohl kaum sterben. Kinderpornografen werden ihn dahin meucheln, wenn Schulmediziner ihn so lange leben lassen. Die Gedenkfeier in der Evangelischen Hochschule zu Dresden wird feierlich sein und nachdenklich stimmend. Ein Kämpfer für eine bessere Welt ist von uns gegangen worden, werden sie sagen und lange weinen werden sie. Wer die wahren Mörder sind, wird erst ein zweiter Stachowske herausfinden. Oder ein Wiedergeborener…

    Neue Perversion

    24. Juni 2014. Meine tote dritte Ehefrau unterzeichnet einen anonymen Brief an mich?


    Kinder bekommen Probleme

    26. Juli 2014. Was mir eine Mutter berichtet.


    Google illegal

    Es ist drei Monate her, dass der Europäische Gerichtshof das "Recht auf Vergessen" auch im Internet beschlossen hat. Seither muss google falsche oder nicht mehr zutreffende Inhalte löschen. Also habe auch ich mich an google gewendet, weil es im Netz zwei blogs gibt, die nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus dem Internet verschwinden müssten.

    Blog dir deine Meinung, 27. August 2014

    Drohungen aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg
    Das Netz, 6. Dezember 2014

    Ex-Klientin stirbt an einem Schlaganfall/Nachrichten bei Facebook
    Familiensteller, 11. Januar 2015

    Ein großartiger Wissenschaftler verklagt Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg
    Familiensteller, 28. Januar 2015

    Täter nicht gefunden 

    Burgwedel-29. Juni 2016. Das Ermittlungsverfahren der Lüneburger Staatsanwaltschaft (Az. NZS 1207 UJs 16940/14) ruht wieder. Seit 2011 sind im Netz mehrere anonyme blogs aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg (seit 2012 Step gGmbH Hannover) aufgetaucht, in diesem Jahr kamen neue hinzu. Auch anonyme Briefe bekam ich inzwischen. Der erste Brieftext wurde ins Internet gestellt. Mehr dazu auf margaretenstrasse29.wordpress.com.

    Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg teilte mir heute mit: "Polizeiliche Ermittlungen haben nicht zum Auffinden eines Urhebers und möglichen Täters geführt. Die Inhalte unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen der Vereinigten Staaten von Amerika." Das Ersuchen um Rechtshilfe mache "keinen Sinn, da sämtliche Speicherfristen (für die IP-Adressen) abgelaufen sind.

    Ermittlungen laufen weiter

    Burgwedel-1. August 2016. Heute hat mich eine Ermittlerin wegen der anonymen blogs und wegen der anonymen Briefe angerufen. Es geht also weiter mit den Ermittlungen. Nächste Woche führen wir ein persönliches Gespräch. Serdar Saris kann ja weiter schweigen...Siehe auch

    18. August 2016
    Die Frau, die schummelte
    Hier klicken

    Großeltern brechen Tür auf
    9. Februar 2017. Ein Großvater und eine Großmutter brechen in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG, bis 2012 Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, dann Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) eine Tür auf, ihre Enkelin sitzt allein mit Fieber und Schüttelfrost in einem Zimmer, dort gibt es nur eine Isomatte und eine Decke für den Schlafplatz.
    Serdar Saris (XVI)

    Mittwoch, 8. Februar 2017

    Der Neonazi

    Soeben erschienen.
    Aussteiger veröffentlicht seine Geschichte

    Hannover. Timo F.* war Neonazi. Timo F. hat seine Biographie zu Papier gebracht. Sie heißt "Timo F.-Neonazi". Möglich gemacht hat diese Veröffentlichung auch die "AusteigerhilfeRechts". Zu diesem Buch gibt es Begleitmaterial für Lehrerinnen und Lehrer, die diese Biographie im Unterricht besprechen wollen.

    Timo F. erzählt in seiner Biographie authentisch und anschaulich von seinem Einstieg in die rechte Szene, seinen Motiven und seinem Ausstieg mit Hilfe einer Ausstiegsberatung. Seine Geschichte steht exemplarisch für Szenelaufbahnen und weist viele Ähnlichkeiten auf zu Erlebnissen und Motiven, wie sie in Ausstiegsbegleitungen immer wieder geschildert werden. 

    Antje Niewisch-Lennartz, Justizministerin in Niedersachsen: „Das Buch ist ein Geschenk für die Präventionsarbeit. Durch seine eingängige und interessante Erzählweise ist es bestens geeignet, den Zugang zu Jugendlichen zu finden. Die Lehrerinnen und Lehrer bekommen durch das Begleitmaterial eine sehr gute Grundlage für eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus. Insbesondere vor dem Hintergrund aktuell steigender politisch rechts motivierter Kriminalität, ist die Präventionsarbeit wichtig wie nie. Ich wünsche mir, dass das Buch und das Begleitmaterial vielfältig in der Arbeit mit jungen Menschen eingesetzt wird und so einen breite Wirkung entfalten kann."

    Die Biografie ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Das kostenlose Begleitmaterial kann unter dem Link http://www.arena-verlag.de/sites/default/files/neonazi_lehrermaterial_final_0.pdf kostenlos heruntergeladen werden. 

    Freitag, 3. Februar 2017

    VW-Akten vernichtet

    Niedersächsischer Landtag, Mündliche Anfrage Nummer 51

    Die Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz beantwortet namens der Landesregierung die Mündliche Anfrage Nr. 51 der Abgeordneten Dr. Marco Genthe, Jörg Bode und Dr. Stefan Birkner (FDP):

    Vorbemerkung der Abgeordneten

    Wie die Süddeutsche Zeitung am 13. Januar 2017 berichtet, wurden Tausende Dokumente von rund 40 Beschäftigten gelöscht, oder es wurde versucht, sie zu löschen, um die Manipulationen der Schadstoffmessungen zu verheimlichen sowie sich selber und Volkswagen der Anklage zu entziehen. All dies wurde von Volkswagen mittlerweile bestätigt, und ein Großteil der Dokumente konnte wiederbeschafft werden.

    1. Wurden auch durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig Ermittlungsverfahren gegen die rund 40 betroffenen Personen eröffnet?

    Das Ermittlungsverfahren 411 Js 24156/16 der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB) und versuchter Strafvereitelung richtet sich gegen eine Person. Darüber hinaus wird in dem Ermittlungsverfahren 411 Js 49032/15, das sich derzeit gegen insgesamt 37 Personen richtet und dessen Gegenstand der Vorwurf der „Abgas-Manipulation" beim Dieselmotor EA 189 ist, aktuell gegen weitere Beschuldigten nicht nur wegen Betruges (§ 263 StGB), strafbarer Werbung (§ 16 UWG), mittelbarer Falschbeurkundung (§ 271 StGB) sowie Steuerhinterziehung (§ 370 AO), sondern auch wegen Urkundenunterdrückung gemäß § 274 StGB ermittelt. Der Vorwurf der Urkundenunterdrückung wird jedoch gegen weit weniger als 37 Personen erhoben.

    2. Liegt der Staatsanwaltschaft Braunschweig das „Statement of facts" des Volkswagenkonzerns vollständig vor, und wird dieses auch für die laufenden Zivilprozesse zur Verfügung gestellt?

    Der Staatsanwaltschaft Braunschweig liegt das im Internet frei einsehbare „Statement of facts" vor. Sie wird erforderlichenfalls aber dennoch über etwaige Akteneinsichtsgesuche nach den einschlägigen Vorschriften der StPO entscheiden.

    3. Warum kam es noch zu keiner Anklage in Deutschland, während in den USA bereits gerichtsfeste Sachverhaltsfeststellungen vorliegen?

    Die Situation in der Bundesrepublik Deutschland und in den USA ist nicht deckungsgleich. So unterscheiden sich die einschlägigen Straftatbestände und das Prozessrecht. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet, sämtliche be- und entlastenden Umstände zu ermitteln (§ 160 StPO) sowie den Abschluss der Ermittlungen gegen alle Beschuldigten in den Akten zu vermerken (§ 169 a StPO), bevor sie Anklage erhebt. Dieses Stadium haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig noch nicht erreicht. Aus dem „Statements of facts" ergibt sich im Übrigen, dass die Ermittlungen des Departement of Justice gegen die einzelnen Beschuldigten auch in den USA noch nicht abgeschlossen sind („the Departement's investigation into individuals is ongoing").