Mittwoch, 29. November 2017

Glyphosat

Lies fordert Verbot in Deutschland


Hannover. Als "falsches Signal" hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies die Glyphosat-Entscheidung der EU kritisiert. Die Verlängerung der Zulassung um fünf Jahre bedeute: "Die Entscheidung zum Verbot wird seitens der EU ausgesessen."


Nach Auffassung von Lies muss auf den Einsatz dieses Unkrautvernichtungsmittel verzichtet werden. Für Deutschland fordert der Minister ein "klares Verbot - möglichst vor Ablauf der Fünf-Jahres Frist". Olaf Lies: "Es ist dringend geboten, die immer wieder geäußerten Sorgen der Menschen vor gesundheitlichen Auswirkungen ernst zu nehmen." 

Mit der Landwirtschaft müsse "an Alternativen gearbeitet werden". Der Schutz der Artenvielfalt, der Insekten, der Vögel und der Nahrungsmittelproduktion lasse keine andere Wahl.   



Freitag, 24. November 2017

Guter Klang

Die Bigband des Burgdorfer Gymnasiums.
Musikalisches Themenjahr

Seit 2004 in der Aue-Stadt: Alle zwei Jahre wird in Burgdorf bei Hannover ein Themenjahr gefeiert. 2018 lautet das Motto des Stadtmarketing-Vereins "Burgdorf-klingt gut".

Das "Burgdorfer Kreisblatt" veröffentlicht die Termine, stellt Bands und Vereine vor, liefert Hintergrundinformationen.

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Mittwoch, 22. November 2017

VW schreibt Ergebnis um

Noch eine knappe halbe Stunde bis
zum endgültigen VW-Ergebnis. 
Wie viele Stimmen bekommt Stephan Weil?

"Wie ich soeben aus den Medien erfahren habe, bin ich als Ministerpräsident von Niedersachsen wiedergewählt worden." Läuft Stephan Weil derzeit freudestrahlend um die Kröpcke-Uhr herum. 

Doch in den Freudenkelch fällt auch ein Wermutstropfen. VW will das Wahlergebnis umschreiben. "Ich bleibe gelassen", versichert Weil den Passanten. "Ein sehr knappes Ergebnis würde mir ja bereits reichen."

Das vorläufige vor VW-Ergebnis sieht nach Angaben der Medien so aus: 104 Stimmen für den alten und neuen Ministerpräsidenten, 32 Gegenstimmen, eine Enthaltung. "Dieses Ergebnis werde ich jetzt erst einmal Bernd Althusmann erklären", sagt Stephan Weil. "Der ist ja zu dumm, dieses Ergebnis ohne Hilfe zu verstehen."

VW bestreitet inzwischen Gerüchte, das Ergebnis verschlechtern zu wollen. "Wir werden es verbessern", heißt es aus Wolfsburg. "Dieser Ministerpräsident ist uns lieb und für Diesel-Fahrer teuer. Was wollen wir mehr?"

Der Landeswahlleiter bittet die Konzernspitze um Behutsamkeit bei der Umschreibung: "Man sollte das ursprüngliche Ergebnis schon irgendwie wiedererkennen können."

Die Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses ist für 15 Uhr geplant.

Sonntag, 12. November 2017

Bilderbogen

Foto: Heinz-Peter Tjaden
Schöne Verkehrsader
Podbi-Bilderbogen
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Dienstag, 7. November 2017

Schulpolitik

Bildungschaos für die Kinder.
Die nächsten Flickschuster bitte

Mit der Schulpolitik ist es wie mit Fußball. Davon versteht angeblich jeder etwas. Sogar der Philologenverband. "Wir fordern, dass die zukünftige Landesregierung die Laufbahnempfehlung wieder einführt", sagt der Vorsitzende Horst Audritz. Der hat also auch schon einmal einen Ball, pardon ein Klassenzimmer gesehen. 

Man stelle sich in diesem Moment doch einmal eine Laufbahnempfehlung für Politiker vor. Dann säße Bernd Althusmann für die CDU nicht am koalitionären Verhandlungstisch, sondern würde VW´s zusammenschrauben, damit er endlich begreift, warum Stephan Weil seine Auto-Kenntnisse aus den Medien bezieht. 

Will deshalb die CDU die Inklusion stoppen? Wohl kaum. Althusmann versteht sich inzwischen ziemlich prächtig mit Stephan Weil. Oder muss jeder deutsche Bildungspolitiker professioneller Flickschuster sein? Wie wäre es denn mit einem großen Wurf? Längeres gemeinsames Lernen beispielsweise mit gleichzeitiger Anpassung der Schulformen in allen Bundesländern. Aber bitte nicht einführen und nach kurzer Zeit wieder zerreden.

Schickt die Flickschuster nach Hause, wenn es um die Bildungspolitik geht! Sonst geht es immer so weiter. Jede neue Landesregierung denkt sich etwas Neues für die Schulen aus. Weil alle schon einmal ein Klassenzimmer gesehen haben.