Sonntag, 29. Oktober 2017

Der Bio-Rhythmus

Stephan Weil macht auch den Dümmsten klug 

Alle vier Wahl-Jahre geht der Bio-Rhythmus mit Stephan Weil seinen eigenen Angaben zufolge durch. Dann beschimpft er politische Kontrahenten, nennt sie dumm, wenn sie ihm auf die VW-Schliche kommen wollen und ist auch sonst nicht sehr umgänglich. 

Sobald aber die Wahllokale schließen, wird Stephan Weil wieder sehr sanft. Er trifft sich mit den Beschimpften - wie jetzt mit Bernd Althusmann von der CDU, den er noch wenige Minuten vor dem Treffen nicht mochte, schon bald aber so sehr mag, dass er mit der CDU eine Große Koalition schmiedet, die auch den Dümmsten klug macht. Also auch Bernd Althusmann, der nie wieder fragen wird, warum Stephan Weil wichtige VW-Dinge immer nur aus den Medien erfährt. Denn nachhaken wäre dumm, denn auch die Große Koalition wird sich Reden über VW von VW schreiben lassen. Und das soll doch nicht herauskommen.

Diesen Bio-Rhythmus hat doch eigentlich jeder von uns. Nur ohne Wahllokale. Oder etwa nicht?

Montag, 23. Oktober 2017

Weils Glück

...und mit Stephan. 
Frauke räumt für Stefan Koalitionsbett

Auch im politischen Leben gibt es viele Zufälle. Erst will Stephan Weil die FDP ins Koalitionsbett locken und bietet der neuen Politikabschnittsbegleiterin das Bildungsministerium an, dann fällt einer gewissen Frauke Heiligenstadt ein, dass sie eigentlich gar keine Lust mehr auf dieses Ministerium hat. Und teilt das Weil mit.

Als Stephan Weil seinen Briefkasten geöffnet hat und den Abschiedsbrief von Frauke Heiligenstadt las, soll er für einen Moment nicht so ausgesehen haben, als hätte er Zahnschmerzen, er klingelte bei allen Nachbarn, weil er sein Glück nicht fassen konnte. Die Frau, die er loswerden wollte, ging freiwillig, wollte nur noch irgendwann ihren Koffer abholen und fragte, ob sie das tun könne, wenn Stefan Birkner nicht in der bis dahin gemeinsamen Wohnung sei, um von dort aus das Gymnasium zu verteidigen.

Stephan Weils Nachbarn freuten sich mit ihm, gaben aber zu bedenken, dass auch Angela Merkel ihren nicht unerheblichen Anteil am Zustandekommen des jungen Glücks habe, denn diese von niemandem zu ersetzende Kanzlerin habe doch kürzlich die Koalition für alle erst möglich gemacht. Seither dürfe die Union sogar mit den Grünen.  

Sonntag, 15. Oktober 2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Friedliche Fankultur

Mehr Geld für Verhinderung von Gewaltorgien

Hannover. Innenminister Boris Pistorius will Fanprojekte stärker fördern.  „An den fünf Standorten Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Osnabrück und Meppen leisten die Fanprojekte hervorragende Arbeit. Die Arbeit der Fanprojekte istein wichtiger Bestandteil der Gewaltprävention im Zusammenhang mit Fußballspielen in Niedersachsen. Über die Fanprojekte können wir vor allem junge Menschen erreichen, bevor diese in eine gewalttätige Szene abrutschen. Was wir zuletzt bei Fußballspielen in Berlin, Rostock und anderswo gesehen haben, wo Chaoten den Fußball für ihre Gewaltorgien missbraucht haben, zeigt ganz klar: Wir müssen die friedliche Fankultur in ganz Deutschland noch weiter stärken. Dazu gehört die finanzielle Ausstattung der Fanprojekte", so der Minister.
Pistorius hat „intensive und konstruktive Gespräche" mit Vertretern aller niedersächsischen Fanprojekte, den Fanbeauftragten der niedersächsischen Fußballklubs und Vertretern der bundesweiten Interessengemeinschaft aktiver Fußballfans „Unsere Kurve" geführt. 
„Die präventive Arbeit der Fanprojekte mit der Fanszene ist enorm wichtig, sie arbeiten an der Basis und machen einen richtig guten Job." Im nächsten anstehenden Haushalt will das Innenministerium eine deutliche Erhöhung der Mittel zur Finanzierung der niedersächsischen Fanprojekte beantragen. Pistorius: „Wir wollen den Landesanteil deutlich erhöhen. Mein Ziel ist, dass wir die Summe um mehr als 50 Prozent der aktuellen Fördersumme auf 50.000 Euro pro Projekt anheben. Wir sind hier in der Verantwortung mehr zu tun."