Donnerstag, 27. Juli 2017

Beunruhigte Patienten

Beipackzettel verwirren oft nur
Hannover. Die meisten Deutschen verstehen nicht, was auf den Beipackzetteln von Arzneimitteln steht, Warnhinweise beunruhigen sie. Das steht in vielen Studien. 
Deshalb will das Saarland testen, ob eine für Laien verständliche zweite Beilage hilfreich wäre. Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt begrüßt diesen Versuch: „Packungsbeilagen enthalten wichtige medizinische Informationen, die aber für viele Menschen schwierig zu verstehen sind. Gerade ältere Menschen werden durch die komplizierten Angaben verunsichert. Wir müssen dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten die Beipackzettel verstehen - denn nur so erlangen sie die wichtige Kompetenz, für ihre Gesundheit richtig sorgen zu können."
Auch das Bundesgesundheitsministerium soll sich mit diesem Thema beschäftigen, fordern die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder. Die EU-Kommission beschäftigt sich bereits damit.

Sonntag, 16. Juli 2017

Wie sieht so einer aus?

Foto: Kioskguide
Die Sonntagsfrage

Hannover-Bothfeld. Bisher habe ich geglaubt, dass ich Im Heidkampe 35 Kiosk-Geschichte geschrieben habe, als ich mich danach erkundigte, ob der "Coffee to go" wirklich zum Weglaufen ist. Doch ein radfahrendes Ehepaar schrieb heute eine noch verblüffendere Geschichte.

Sie fragte ihn: "Willst du noch einen Döner essen?"

Er antwortete: "Sehe ich so aus?"

Donnerstag, 13. Juli 2017

Blaue Zonen

Glücklich sein auf Andreas-Hermes-Platz

In blauen Zonen sind die Menschen am glücklichsten, manche sind so glücklich, dass sie sogar 100 Jahre alt werden, wenn sie nicht mit 99 unglücklicherweise von einem 98-Jährigen mit dem Auto überfahren werden. Loma Linda in Kalifornien, Sardinien, Nicoya in Costa Rica  und Okinawa-Inseln heißen diese Glücks-Orte. Dan Buettner hat sie in seinem Buch "Blue Zones" beschrieben.

Aus dem Andreas-Hermes-Platz in Hannover soll vom 17. bis 30. Juli eine blaue Zone werden. Frauen und Männer ab 55 besuchen dort Kunst-Workshops, essen zwischendurch gesund, sie bilden Theatergruppen und Gesprächsrunden. Vor dem Raschplatzpavillon passen sie auf, dass kein 98-Jähriger mit dem Auto vorbeikommt.

Wer auch mit sagen wir einmal 78 immer noch glücklich ist, kann aber trotzdem zerstreut sein. Deswegen habe ich die Organisatorin Dörte Redmann vom Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit (Spokusa) soeben in einer mail darauf hingewiesen, dass auch in einer blauen Zone niemand auf meine Broschüre "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber ab 70" verzichten kann.

Weitere Informationen über dieses Blaue-Zonen-Highlight

Mittwoch, 12. Juli 2017

Serdar Saris (XVIII)

Tagebuch-Schreiber.
Wie ein Buch entsteht

Vor sechs Jahren ist Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (2012 verschenkt an die Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) von der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden (heute Bayerisches Rotes Kreuz Erding) fristlos entlassen worden. Kurze Zeit darauf bekam ich eine mail von einem anonymen Absender, der mich auf einen neuen blog hinwies. 

Die mail klang ziemlich höhnisch, der blog war schlimm. Das Ziel eindeutig: Ex-Klientinnen, Ex-Klienten und ihre Kinder sollten belastet, Ruthard Stachowske von jeder Kritik befreit werden. Gisela van der Heijden reagierte auf diese Veröffentlichung ebenso entsetzt wie ich, die Lüneburger Polizei ließ den blog in Deutschland verbieten, er zog nach Ungarn um.

Um den blog bei google nach hinten zu drücken, reagierte ich mit einem blog, in dem mein Jagdterrier Mike Tjaden seine "schlimmen Erfahrungen" mit mir schilderte. Ich verwendete für diesen blog die gleiche Adresse wie die anonymen blogger, ich ließ nur einen Bindestrich weg.

Als Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover die Nachfolge von Gisela van der Heijden antrat, informierte ich ihn brieflich über den anonymen blog. Er ließ meinen Brief ungelesen wieder an mich zurückgehen. Auch der Rektor der Evangelischen Hochschule Dresden (dort ist Stachowske Honorarprofessor) hüllte sich in Schweigen. Peinlich verhielten sich also beide. Serdar Saris hatte Ruthard Stachowske inzwischen wieder eingestellt. 

Jetzt habe ich die Erfahrungen meines Jagdterriers zu einer Broschüre zusammengefasst. Sie ist im Kindle-Shop als e-book und bei Amazon als Print erschienen. Hier bestellen 

Die Serdar-Saris-Serie

Dienstag, 11. Juli 2017

Fan-Kongress verschoben

Wem gehört der Fußball?

Hannover. Der für August geplante Niedersächsische Fan-Kongress wird verschoben. In einem Schreiben an die Fan-Vertreter hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport den 11. November als neuen Veranstaltungstermin vorgeschlagen.
In dem Schreiben erklärt Minister Pistorius, dass der ausgewogene Austausch und zielgerichtete Dialog mit den Fan-Verbänden bei einem nichtöffentlichen Treffen besser möglich sei. Die Vorgespräche zu dem veränderten Veranstaltungsformat sollen bald beginnen. 
Der geplante Fan-Kongress steht unter dem Motto „Wem gehört der Fußball? - Das Stadion spricht!". Gehört er den Eltern auf der Sitztribüne, den VIP-Gästen, den Funktionären oder der Kurve? Auch die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs soll thematisiert werden.
Pistorius: „Mein Ziel ist es, den Fan-Kongress zu nutzen, um mit allen Gruppierungen in einen tiefergehenden Austausch zu kommen. Die Ansichten und Überlegungen der organisierten Fan-Szene sind daher unverzichtbar, um ein vollständiges Meinungsbild der Besucher eines Fußballspieles zu erzielen. Ich erwarte einen offenen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten."

Tagebuch eines Hundes

Ein Tagebuch?
Ein Meisterwerk!
Erschütternd! Aufwühlend! Meisterlich!

Von mir kennt man das nicht anders: Jedes meiner Bücher wird ein Erfolg. Ob "Wenn Zahlen Streit bekommen", "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70", "Die Trump-Bibel" oder "Die Mörderin, die unschuldig ist", was ich schreibe, wird gern gelesen und deshalb von der lokalen Presse nicht erwähnt. Die fürchtet schlicht und einfach, dass sie jede Erwähnung meiner Bücher unzählige Leserinnen und Leser kostet. Denn wer meine Veröffentlichungen studiert, kann zur gleichen Zeit nicht auch noch die Zeitung studieren.

Nun schaffe ich mir selbst Konkurrenz. Die belebt bekanntlich das Buchgeschäft. Deshalb gebe ich hier unumwunden zu, dass meinem verstorbenen Jagdterrier Mike Tjaden zu seinen Lebzeiten (wann denn sonst?) Tagebuch-Kunstwerke gelungen sind wie bislang noch keinem einzigen Jagdterrier. Bisher sind angeblich nur Pudel dafür bekannt, dass sie hervorragend schreiben können. Mike hat diese These längst widerlegt. Sein Erstlingswerk "Wuff am Sonntag" gibt es sogar in der Niedersächsischen Landesbibliothek. 

Erschienen ist das Tagebuch im Kindle-Shop als e-book. Eine Print-Ausgabe gibt es auch.

Der Klick zur Bestellung e-book

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Montag, 3. Juli 2017

Bilderbogen

Suchbild-Beispiel: Wann hat Jochen
Mellin dieses Foto in Celle gemacht?
Über 2500 Fotos online

Region Hannover. Über 2000 Schwarzweiß-Fotos von Jochen Mellin aus Burgdorf und Gerhard Dierssen aus Springe, außerdem um die 500 Farbfotos aus dem Bildarchiv der Verwaltung: Diese Schnappschüsse sind jetzt online. 

Veröffentlicht werden auch Bilder, die noch nicht zugeordnet werden können. Für diese "Suchbilder" bittet die Verwaltung um Hinweise. 

Der Klick zum Online-Archiv

Sonntag, 2. Juli 2017

Lustiges Mathe-Bilderbuch

Aus den "Lübecker Nachrichten"
Mit linker Mousetaste vergrößern.
Bis Ende April auf Platz 1?
27. April 2017. Die kleine Sarah aus Lübeck (Zeichnungen) und ich (Text) haben ein lustiges Mathe-Bilderbuch für Kinder veröffentlicht, über das ich schon mehrfach berichtet habe. Kürzlich lud ich zu einem Facebook-Event für „Wenn Zahlen Streit bekommen“ ein und fragte, ob dieses Bilderbuch bis Ende April 2017 den Sprung auf Platz 1 im Kindle-Shop schaffen kann. Das ist nicht mehr unmöglich. Heute kletterte unser Bilderbuch auf Platz 9!
Die internette Zeitung für den Altkreis Burgdorf http://www.burgdorferkreisblatt.de

Mutter begeistert

3. Mai 2017. Platz 1 hat das Bilderbuch (noch nicht) geschafft. Aber eine Mutter findet es "so was von süß". Hier klicken 

Anderer Unterricht

2. Juli 2017. "Für die Herausforderungen unserer Zeit bräuchten wir einen komplett anderen Unterricht." Sagt eine Grundschullehrerin aus Berlin heute in der "Bild am Sonntag". Das stimmt. Für den Mathematikunterricht beispielsweise bräuchte man unser Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen", das sich weiter im Kindle-Shop auf den oberen Rängen hält.