Montag, 19. September 2016

Neues Portal

 Im Netz für Integration

Hannover. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) macht noch nicht mit, Land und Kommunen arbeiten aber zusammen: Im Netz gibt es ein neues Portal mit "mobil und individuell geeigneten Sprachlernangeboten" in Niedersachsen (ELAN-Geschäftsführer Dr. Norbert Kleinefeld bei der Präsentation). 

"Die Zusammenführung und Verknüpfung der unterschiedlichen Angebote ist ein weiterer Beitrag zur Gestaltung funktionierender und aufeinander abgestimmter Bildungsketten", sagt Kultusministerin Gabriele Heinen-Kljajic zu dem neuen Angebot, das ihr Ministerium gemeinsam mit dem Verein ELAN unterbreitet. Die Angebote sind kostenlos über jeden Webbrowser, per Smartphone und Tablet zugänglich. Mehr steht auf www.refugees.niedersachsen.de (in Arabisch, Englisch, Französisch und Persisch). 

Die Ministerin hofft, dass die Bundesagentur für Arbeit irgendwann ihre Blockadepolitik gegenüber dieser Hilfestellung für Flüchtlinge und alle, die Flüchtlinge beraten, aufgibt: "Eine erfolgreiche Integration kann nur gelingen, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen und ihre Angebote besser aufeinander abstimmen. Daher appelliere ich an die BA, ihre Haltung in dieser Frage zu überdenken."  

Freitag, 16. September 2016

Salif Sané

Und täglich grüßt Lars Beike von der "Bild"-Zeitung

Jeder 96-Spieler sollte eigentlich keinen Lars Beike von "Bild"-Hannover haben. Da Salif Sané die "Roten" nicht verlassen und so diesem Redakteur eine Exklusiv-Meldung vermasselt hat, steht er nun täglich im Boulevardblatt. Fast immer negativ. Gestern auch: "Er lachte, nahm Kumpel Baba Gueye in den Arm, scherzte mit Felipe. Salif Sané gestern auf dem Weg zum Trainingsplatz. Dabei war es gar kein lustiger Tag für den 96-Star." Weil der 26-Jährige immer noch nicht Franck Ribery hieß, der für solche Fouls nicht einmal eine Karte bekommt?

Der Senegalese soll für seine Ausraster im Spiel gegen Dresden eine Sperre von fünf Spielen aufgebrummt bekommen. Diese Strafe hält 96-Geschäftsführer Martin Bader für zu hart. Er will Einspruch einlegen. Und wann schützt er endlich Salif Sané vor den täglichen Attacken des "Bild"-Redakteurs Lars Beike?

Die zudem immer peinlicher werden? Gestern rechnete der "Bild"-Redakteur vor, dass die Sperre 96 eine Million Euro koste. Zugrunde legte Lars Beike die Ablöse, die 96 von Wolfsburg bekommen hätte. Wegen der Sperre falle Salif Sané in 10 Prozent "der ganzen Zweitliga-Saison" aus. 10 Millionen Euro durch 10 mache 1 Million. Und wie viel Geld hat Salif Sané den Roten in die Kasse gespült, weil er in der Nachspielzeit der Nachspielzeit seine Mannschaft gegen Offenbach vor einem möglichen Aus im DFB-Pokal bewahrt und in der nächsten Runde einen schlagbaren Gegner beschert hat?

Immer wieder schwafelt Lars Beike von angeblicher Arbeitsverweigerung des 96-Spielers, sogar schlampige Zweikämpfe an der Seitenauslinie sollen dem Spieler angehängt werden. "Was kommt da in den nächsten Wochen noch alles?", fragt der "Bild"-Redakteur. Die Antwort sollte lauten: Hoffentlich nichts von Lars Beike mehr.

Siehe auch: Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 25, hier klicken  


Mittwoch, 7. September 2016

Kriminell gut

Denkste!
Nur mir wird kriminell schlecht

"Das wird kriminell gut", kündigt heute "Bild Hannover" das sechste Krimi-Fest in Hannover an. Das dauert bis zum 24. September. Auf dem Programm steht auch eine Lesung von Susanne Mischke, die in der Wedemark lebt. Die hat jüngst den Krimi "Warte nur ein Weilchen..." veröffentlicht. Noch jünger ist ihre Ernennung zur Schirmherrin der Stiftung "Opferhilfe". Die kann Opfern der Staatsanwaltschaft Hannover aber auch nicht helfen. Die arbeitet manchmal gar nicht und dann auch noch nach dem Motto "Warte nicht auf unseren Chef". Daraus wird nicht Simmels "Der Stoff, aus dem die Träume sind", sondern "Der Stoff, aus dem die Alpträume sind". 

Da träumt man kriminell schlecht. Wie ich von 2003 bis heute. Durch den Alptraum huschen merkwürdige Gestalten, dazu gehört ein Rechtspfleger, der angeblich Wendt heißt, aber irgendwann nicht mehr so heißt, weil er inzwischen der Chef des Rechtspflegers sein soll, wenn es ihn denn gäbe, was ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Hannover bestreitet, weil er für seinen Chef streitet, der aber keinesfalls Rechtspfleger ist, aber immerhin Wendt ist. Bis dahin ist jedoch immerhin mein Eigentum kaputt, das mir ein Kripo-Beamter vorbeibringen will, aber was er mir überreicht, das gehört mir gar nicht. Sogar meine Mutter spielt in diesem schlechten Krimi eine Alptraum-Rolle. Sie bekommt einen Anruf von einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Hannover, dessen Existenz später bestritten wird, wobei ich nicht die Existenz des Anrufes meine, sondern die des Anrufers. Irgend jemand muss es aber gewesen sein, der "Bei Anruf Mord" mit "Bei Anruf Lüge" verwechselt hat.

Und deshalb wird auch das sechste Krimifest ohne den schlechtesten Krimi gefeiert, den die Staatsanwaltschaft Hannover jemals geschrieben hat. Ich brachte ihn nur zu Papier, aus dem ein e-book wurde. Mehr durfte ich von der Staatsanwaltschaft Hannover nicht erwarten. 

Der Klick zum Krimi, den die Staatsanwaltschaft geschrieben hat

Der Klick zum Krimi-Fest   


Freitag, 2. September 2016

Große Hilfsbereitschaft

Flüchtlinge: "Stimmung im Land kippt nicht"

Hannover. 85,4 Prozent der Befragten wollen Flüchtlingen helfen, über die Hälfte stuft den Zuzug von Flüchtlingen als "Chance und Bereicherung" ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland. 

Dazu Doris Schröder-Köpf als Landesbeauftrage für Migration und Teilhabe: "Die Ergebnisse der Studie sind sehr ermutigend. Sie widerlegen den Eindruck, dass die Stimmung im Land kippt." Erfreulich sei auch, daß zwei Drittel der Bevölkerung persönliche Erfahrungen mit Flüchtlingen machen. Schröder-Köpf: "Dass sich gerade diese direkten Begegnungen positiv auswirken und Angst vor dem vermeintlich Fremden abbaut, erlebe ich auch in meiner täglichen Arbeit."