Montag, 30. Mai 2016

775 Jahre Hannover

Laienspiel mit tollem Bühnenbild.
Foto: Schmidt 










Kein Damenbesuch in Stundenhotel

In der HAZ-Beilage "Unterm Schwanz und ümme Ecke" fehlt zum 775. Geburtstag der Stadt mein Glückwunsch. Den gibt es deswegen hier.

Ich liebe Hannover nicht nur, weil die niedersächsische Landeshauptstadt mit Rosamunde Schostok eine Oberbürgermeisterin hat, die als Schriftstellerin Weltruhm erlangte, sondern auch wegen der kleinen Begebenheiten seit dem 23. September 1973, als ich das erste Mal mit einer Hannoveranerin durch die Stadt schlenderte, das Aegi-Theater besuchte und in einem Hotel wohnte, von dem gleich noch die Schreibe sein wird.

Den ersten Abend verbrachten wir in der Altstadt, wir saßen im "Turm", dem ich Jahre später bei einem Lyrik-Wettbewerb mit den Zeilen "Das Bier ist schal, die Cola sauer, hier trifft man nie den Beckenbauer..." ein meisterhaftes Denkmal setzte (ich gewann den 2. Preis, die Gewinnerin war dem Vernehmen nach eine Bekannte des Wirtes), zwei Tage später waren wir im Theater, auf der Bühne saß der Tod in einem Apfelbaum, während ich eher zufällig zum ersten Mal ihre Brüste berührte, die sie nie in einen Büstenhalter zwängte (deswegen bin ich bis heute Total-Versager, wenn es um das Öffnen von BH´s geht).

Die Fortsetzung des Abends mit erotischen Mitteln wurde uns an der Hotelrezeption verboten, weil Damenbesuch über Nacht nicht gestattet war. Das war mir eigentlich schon bekannt, denn bei dieser Bleibe in einer kleinen Straße hinter dem Aegi handelte es sich um ein Stundenhotel, in dem ab 22 Uhr besonders laut gestöhnt wurde. Die Türen fielen alle paar Minuten ins und aus dem Schloss. Meine Freundin wäre länger geblieben.

Dreizehn Jahre später stand ich selbst auf der Bühne, nicht als Tod im Apfelbaum, sondern als Opa einer Laienspielgruppe, dessen Haar nach viel Puder einen ergrauten Eindruck machte, bis mir eine Laienschauspielerin so heftig auf die Schultern klopfte, dass sich der Puder immer weiter von meinem Haar entfernte, bis er einen Tisch erreichte und diesen nun grau erscheinen ließ. Aber nicht nur deshalb wurde unsere Aufführung im Saal eines Südstadt-Gemeindehauses ein großer Erfolg. 

Weniger erfolgreich war eine Zeitlang unser Literaturverein, den wir in jenen Jahren gegründet hatten, weil nach Lesungen Redakteure behaupteten, unsere Gedichte seien schlecht, obwohl wir gar kein Gedicht zu Gehör gebracht hatten. Doch das änderte sich, einige Redakteure lernten schneller als wir es uns erträumt hatten, während ich in einem NDR-Studio saß und der Moderator der Sendung immer wieder behauptete, man müsse Abitur haben, wenn man ein erfolgreicher Autor werden wolle. Ich hatte zwar Abitur, widersprach aber trotzdem. Deshalb gingen wir mit einem Streitgespräch über den Sender und fast grußlos wieder auseinander. 

Das war nicht schön, dafür aber waren die Ricklinger Kiesteiche besonders schön, als eine Nackte langsam aus dem Wasser stieg und sich bei mir erkundigte, ob sie auf dem Weg zum Ufer vorsichtig sein müsse, weil sie sich nicht an den Füßen verletzen wollte. Das Wasser perlte auf ihren kleinen Brüsten, auf ihrem Bauch und woanders auch. Der Gedanke an verletzte Füße kam mir nicht. Das fand sie keinesfalls aufdringlich.

Ich hatte längst begriffen, dass der Spruch "Die schönsten Mädchen wachsen in Sachsen" an der Leine täglich widerlegt wurde. Mann musste sich nur umschauen, wie ich mich nun immer häufiger in der kleinen Altstadtkneipe "Barfuß", in der jeder Gast klüger war als die Weisen aus dem Morgenland. "Du musst ein netter Mann sein, das beweisen mir deine Lachfalten", sagte eines Abends eine Frau zu mir, die ich gar nicht um ihre Meinung gebeten hatte, nach Hause gebeten hatte ich sie auch nicht, als sie ihr T-Shirt auszog, während ich noch mit dem Hund nach draußen musste.

Spießig ist Hannover also keinesfalls, manchmal nicht einmal beschaulich, denn welcher Mann würde sich nicht beeilen, wenn auf seinem Sofa eine Frau sitzt, die sich ihr T-Shirt ausgezogen hat. Mein Hund zog so lange an der Leine, bis ich die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr dahinziehen ließ, wie sie sich nach dem Hundespaziergang noch mehr ausgezogen hatte als vorher schon. Sie trug nichts mehr, was zur schönen Nacht vieles beitrug.

Immer häufiger bekam ich auch Besuch von auswärts, dass die niedersächsische Landeshauptstadt viel attraktiver war als beispielsweise Witten, stellte eines Tages sogar eine Mutter mit zwei Kindern fest, die sich fortan in meinem Leben festbiss, bis wir eine fast unzertrennliche Familie geworden waren, die häufig auf dem Abenteuerspielplatz in der Eilenriede gesehen wurde. 

2004 musste ich wieder weg - doch seit zwei Jahren bin ich wieder da. Ich liebe Hannover - und könnte noch über viele Begebenheiten berichten, doch mit einer möchte ich es bewenden lassen, denn irgendwann hat ein Grafiker aus München so lange auf uns eingeredet, bis wir mit ihm unsere Schritte zu einer Peep-Show am Steintor lenkten. Während der Grafiker in der Kabine stand, durch ein Loch eine nackte Frau betrachtete und sein Geld verplemperte, lenkte ich die Aufmerksamkeit eines Peep-Show-Mitarbeiters, der die Mädels ansagte, auf die immer länger werdende Abwesenheit unseres grafischen Freundes und ließ ihn mit Namen ausrufen.

Sein Gesicht war so rot wie die niedersächsische Landeshauptstadt, die sich nur von SPD-Oberbürgermeistern etwas sagen lässt. Über die heißt es in der HAZ-Beilage zum 775. Geburtstag der Stadt: "Versprochen: Keine Frage dazu, wie Oberbürgermeisterin Rosamunde Schostok die Arbeit ihrer Vorgänger Stephan Weil und Herbert Schmalstieg bewertet. Und auch keine Frage an sie, was sie von der neuen Verwaltungschefin halten. Alle drei würden ausweichen, denn es ist eine ungeschriebene Vereinbarung: sich nicht einmischen. Miteinander reden, aber nicht übereinander."

Auch deshalb liebe ich Hannover. 

  

   

Dienstag, 24. Mai 2016

Klimafest

Enercity-Experten und viele Aktionen

Auch enercity feiert das Klimafest am 29. Mai in der Innenstadt von Hannover. Das Unternehmen informiert über die Kaufprämie für E-Autos und das proKlima-Förderprogramm für E-Ladestationen. 

Experten der enercity-Contracting beantworten auf der Mobilitäts-Meile (Karmachstraße) Fragen, auf einem Parcours können E-Kleinfahrzeuge getestet werden, in der Energie-Arena (Aegi) geht es um die Umweltstrom-Produkte des Unternehmens, die Clowns Lilli & Claudius laden die Kleinen zu einem Klima-Quiz ein.   

Samstag, 21. Mai 2016

Durchsuchung in Hannover

Auch Vize-Chefin der Medizinischen Hochschule Hannover betroffen?

Hat auch bei Andrea Aulkemeyer eine Durchsuchung stattgefunden? Die heutige Vize-Präsidentin der Medizinischen Hochschule Hannover ist vorher Chefin des Reinhard-Nieter-Krankenhauses in Wilhelmshaven gewesen und sollte dort die Fusion dieses Krankenhauses mit einem katholischen Krankenhaus über die Bühne bringen. Hier klicken

Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Der amtierende Bürgermeister der Stadt Wilhelmshaven sowie weitere ehemalige und aktuelle Ratsmitglieder werden verdächtigtdurch im Jahre 2014 gefasste Ratsbeschlüsse das Vermögen der Stadt Wilhelmshaven geschädigt zu haben. Gegenstand der Beschlussfassungen war unter anderem die Zustimmung zu einem Vertrag, der den Zusammenschluss eines von der Stadt Wilhelmshaven betriebenen Krankenhauses mit einem Hospital in Wilhelmshaven vorsah. Dabei sollen die Tatverdächtigen die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht beachtet haben. Das übernommene Hospital soll sich in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten befunden haben. Die Übernahmekosten sollen zudem höher als der Wert der übernommenen Vermögensgegenstände gewesen sein. Die Übernahme sämtlicher Mitarbeiter des Hospitals soll darüber hinaus zu nicht refinanzierten Folgekosten geführt haben. Es besteht der Verdacht, dass die Übernahme des Hospitals zu einem unmittelbaren Vermögensschaden bei der Stadt Wilhelmshaven von rund 3 Mio. € geführt hat und in der Zukunft weitere Schäden im unteren zweistelligen Millionenbereich zu erwarten sind. 

Daneben war auch die Veräußerung der ehemaligen Betriebsimmobilie des Hospitals durch die Stadt Wilhelmshaven an einen Investor Gegenstand der Beschlussfassungen. Die Immobilie wurde zu einem Preis von 200.000 € veräußert. Es besteht der Verdacht, dass diese Veräußerung deutlich unterhalb des tatsächlichen Verkehrswerts erfolgt sein soll.  

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat am 18. Mai 2016 aufgrund von Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichts Oldenburg zusammen mit Beamten der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg an neun Standorten in Wilhelmshaven, Hannover und München Durchsuchungen vorgenommen. Dabei wurden unter anderem Geschäftsräume der Stadt Wilhelmshaven sowie Büros des städtischen Krankenhauses durchsucht und Unterlagen und elektronische Datenträger sichergestellt.  
 
In demselben Verfahren ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg auch gegen Verantwortliche eines Kreditinstituts in Wilhelmshaven wegen des Verdachts der schweren Untreue. 

Zwei Mitarbeiter des Kreditinstituts in Wilhelmshaven haben im Zuge der Übernahme eines Gesundheitszentrums durch eine städtische Gesellschaft im Juni 2015 einen Vertrag geschlossen, durch welchen das Kreditinstitut auf etwa 6,25 Mio. € Darlehensforderungen sowie auf einen Teil einer von Dritter Seite gegebenen Bürgschaft verzichtet. Es besteht der Verdacht, dass dem Vermögen des Kreditinstituts ein Nachteil in Höhe des Verzichts entstanden sein könnte.  

Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden am 19.05.2016 die Geschäftsräume des Kreditinstituts durch Beamte der ZKI Oldenburg aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Oldenburg durchsucht und Unterlagen sowie elektronische Datenträger sichergestellt.  
 
Die Ermittlungen in dem umfangreichen Verfahren werden nun mit der Auswertung der Dokumente fortgeführt, die voraussichtlich einige Monate in Anspruch nehmen wird.


Darauf eine Glosse 

Dienstag, 17. Mai 2016

Das Problem A 2

Mehr Kontrollen und höhere Bußgelder für Lkw-Fahrer

Hannover. "Niedersachsens Autobahnen gehören zu den sichersten Deutschlands, trotzdem gibt es immer wieder schlimme Unfälle. Die A 2 spielt hier leider eine traurige Hauptrolle." Darauf hat heute beim Forum "Innovativ und verkehrssicher in Niedersachsen" der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius hingewiesen. Mit dabei waren der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies und Vertreter des Arbeitskreises "Werkstatt Autobahn".

Die Runde einigte sich auf das folgende Maßnahmenpaket für die A 2:

1. Bis auf weiteres soll auf der A 2 bei allen größeren Baumaßnahmen schon einige Kilometer vor Beginn einer Baustelle ein Tempolimit angeordnet werden: Tempo 60 für Lastkraftwagen und Tempo 100 für Personenwagen. So soll der Verkehr langsamer und homogener an eine Gefahrenstelle (Stauende) herangeführt werden. Eine solche Maßnahme wurde bereits vor einigen Wochen an der Baustelle bei Bothfeld (in Fahrtrichtung Westen) angeordnet - seit Einrichtung dieser Maßnahme haben sich in diesem Bereich trotz weiter regelmäßiger Staus keine weiteren schweren LKW-Unfälle ereignet.

2. Mit einer mehrsprachigen Plakat-Aktion (deutsch, russisch, polnisch) sollen LKW-Fahrer gezielt vor einer möglichen Stau- und Unfallgefahr gewarnt werden. Die Plakate zeigen auch ein drastisches Unfallfoto, um LKW-Fahrer „wachzurütteln". Hintergrund: Neben zu geringem Sicherheitsabstand ist fehlende Aufmerksamkeit eine der wesentlichen Unfallursachen.

3. Die Polizei wird auf der A 2 die Verkehrsüberwachung intensivieren. Es soll in verstärktem Maße sowohl Abstandskontrollen als auch Geschwindigkeitskontrollen geben.

4. Verkehrsminister Lies und Innenminister Pistorius fordern auf Bundesebene drastisch höhere Bußgelder für LKW-Fahrer. Derzeit liegen bei Abstandsverstößen die Bußgelder für PKW-Fahrer bei bis zu 400 Euro, bei Lastwagenfahrern dagegen bei rund 80 Euro.

5. Beide Minister setzen sich auch für eine verpflichtende Nutzung von Fahrassistenzsystemen in LKW ein. Zwar ist inzwischen EU-weit bei Neufahrzeugen der Einbau von Notbremssystemen vorgeschrieben, diese Systeme können von den Fahrern aber abgeschaltet werden. Außerdem fordern die Minister ein verpflichtendes Abstandswarnsystem in jedem neuen LKW.

6. Außerdem werden die Minister das zuständige Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur auffordern, sich auf der europäischen Ebene für die Erweiterung des Geltungsbereiches der sogenannten Enforcement-Richtlinie (2015/413/EU) auf die Abstandsverstöße einzusetzen. Das würde bedeuten, dass neben Geschwindigkeits- und Überholverstößen zukünftig auch Abstandsverstöße über die Grenzen Deutschlands hinaus verfolgt und geahndet werden könnten.

Minister Lies: „Baustellen sind eine Notwendigkeit, um den guten Zustand und auch die Sicherheit auf der viel befahrenen A 2 zu erhalten. Jetzt müssen wir alle Anstrengungen darauf konzentrieren, auch die Sicherheit während der Bauphasen zu verbessern. Mit unseren Temporeduzierungen, mobilen Stau-Warnern und unserer Plakat-Aktion wollen wir diesem Ziel ein ganzes Stück näher kommen."

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ministerin beeindruckt

Tolle Arbeit in drei Flüchtlingsheimen

Hannover. So gelingt die Integration. Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat heute drei Flüchtlingsheime in Misburg und Anderten besucht. 

"Was ich gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt", sagte sie. Getroffen habe sie Flüchtlinge, "die schon nach acht Monaten ein sehr gutes Deutsch sprechen, andere gehen einer Erwerbstätigkeit nach". Die Ministerin: "Alle, die daran mitwirken, können sehr stolz auf ihre Arbeit sein."

Antje Niewisch-Lennartz und ihre Familie wohnen in Anderten. Sie ist auch schon stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Anderten-Misburg gewesen. 

Freitag, 6. Mai 2016

Immaterielles Kulturgut

Ostfriesisches Nationalgetränk. 
Kommt Ostfriesentee zu Unesco-Ehren?

Hannover. Ostfriesische Teekultur und Blaudruck gehören ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturgutes, Experten der deutschen Unesco-Kommission beschäftigen sich noch in diesem Jahr mit diesem Vorschlag des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic: "Die ostfriesische Teekultur und der Blaudruck sind zwei Traditionen, die weit über die Ländergrenzen hinaus mit Niedersachsen verbunden werden. Beide Bräuche sind Beispiele dafür, wie Wissen von Generation zu Generation überliefert wird."

Die Eintragung ins bundesweite Verzeichnis ist Voraussetzung für Anmeldungen zur internationalen Unesco-Liste des immateriellen Erbes. 

Donnerstag, 5. Mai 2016

Der Hannover-Komplex

Eine tolle Reportage über eine "Provinz-Hauptstadt"

Die "Bild"-Zeitung macht sich Sorgen um die SPD, der "Cicero" macht sich Sorgen um die SPD, sogar Sigmar Gabriel macht sich (noch) Sorgen um die SPD. Einige Redakteure hoffen, dass sich der SPD-Vorsitzende noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl in die Büsche von Goslar schlagen kann und dann als Harzer Roller in den Weiten des Gebirges verschwindet. Dort wird kein Feinkosthändler mehr nach ihm krähen, wie auch in Hannover, das laut einer ARD-Reportage einen Komplex hat. Was stimmt.

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Mittwoch, 4. Mai 2016

Jetzt bewilligt

2 600 neue Lehrerstellen

Hannover. Das Niedersächsische Kultusministerium hat der Landesschulbehörde die bereits angekündigten 800 weiteren Einstellungsermächtigungen zur Ausschreibung an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen zum Einstellungstermin 1. August zugewiesen. Mit den Mitte März 2016 freigegebenen Einstellungsermächtigungen stellt das Land Niedersachsen an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen damit 2.600 Stellen für Neueinstellungen von Lehrkräften zum 1. Halbjahr des Schuljahres 2016/2017 zur Verfügung. Weitere 130 Stellen gehören zur Reserve des Kultusministeriums.

Mit diesen zusätzlichen Lehrerstellen sollen insbesondere die vielfältigen Maßnahmen im Bereich der Sprachförderung gesichert werden: Eine aktuelle Abfrage des Niedersächsischen Kultusministeriums an den Schulen zum Stichtag 15. März 2016 hat ergeben, dass innerhalb eines Jahres rund 30.000 Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf neu an die niedersächsischen Schulen gekommen sind. 

Lehrkräfte, die im Bereich Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache eingesetzt werden können, sind gefragt und haben gute Einstellungschancen. Derzeit sehr gefragt sind überdies Lehrkräfte mit den Lehrämtern für Grund-, Haupt- und Realschulen (GHR) und Sonderpädagogik.

Sonntag, 1. Mai 2016

Tödlicher Unfall

Niklas Feierabend stirbt bei Unfall

Hannover. Niklas Feierabend, Nachwuchsspieler von Hannover 96, ist tot. Er starb heute in den frühen Morgenstunden bei einem Autounfall. Der 19-Jährige saß mit einer 18- und einem 18-Jährigen auf der Rückbank. Auch sie starben. Fahrer und Beifahrer wurden schwer verletzt.

"Alle Mitspieler, Trainer, Mitarbeiter, Fans und das gesamte Umfeld von Hannover 96 sind zutiefst geschockt", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. "Niklas, wir wollen und werden dich nie vergessen."

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 5.45 Uhr zwischen Pattensen und Hiddestorf. Aus ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Gewalt über sein Fahrzeug und krachte gegen einen Baum.