Montag, 28. Dezember 2015

Frontzeck weg/Schaaf da

Nach persönlichem Gespräch mit Martin Bender

21. Dezember 2015. Die Fans zollen ihm Respekt bei Facebook, loben seine Ehrlichkeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft: Michael Frontzeck hat soeben nach einem persönlichen Gespräch mit Martin Bender seinen Rücktritt erklärt. Einige Anhänger der "Roten" meinen aber auch: "Er war der falsche Trainer" oder "Wir hatten auch schon bessere Trainer."

Michael Frontzecks Rücktritts-Grund: "Ich habe kein Vertrauen mehr gespürt."

Thomas Schaaf neuer Trainer

28. Dezember 2015. Es wird nicht leicht, den Klassenerhalt zu schaffen, sagt Thomas Schaaf nach der Vertragsunterzeichnung. Der Wunschtrainer unterschrieb für eineinhalb Jahre.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kindertagesstätten

Fragen nach Beruf: Ministerin weiß nichts

Abgeordnete Horst Kortlang, Sylvia Bruns, Almuth von Below-Neufeldt, Björn Försterling, Christian Dürr, Jan-Christoph Oetjen, Christian Grascha und Hermann Grupe (FDP)

Antwort des Niedersächsischen Kultusministeriums namens der Landesregierung

Vorbemerkung der Abgeordneten

Viele, wenn nicht alle Formulare für den Antrag auf Aufnahme in einen Kindergarten beinhalten die Frage nach dem konkreten Beruf der Eltern.

Vorbemerkung der Landesregierung

Das Land Niedersachsen macht den Trägern der Kindertagesstätten keine Vorgaben, welche Daten im Rahmen der Anmeldung eines Kindes in einer Kindertagesstätte erhoben werden müssen. Die Gestaltung der Anmeldeformulare liegt in der Entscheidungshoheit des jeweiligen Trägers. Die Prüfung der Anmeldeformulare hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Bestimmungen obliegt dem jeweiligen Träger.
Das Land hat keine Erkenntnisse darüber, welche Daten durch die Kindertagesstätten bei der Anmeldung erhoben werden. Die von den Kindertagesstätten in den Anmeldebögen erhobenen Daten werden nicht an die Schulen weitergegeben.

Gemäß § 31 Abs. 2 NSchG dürfen Schulen allerdings diejenigen personenbezogenen Daten von Kindern und deren Erziehungsberechtigten verarbeiten, die in Kindergärten bei der Wahrnehmung vorschulischer Förderaufgaben erhoben und an Schulen übermittelt werden. Die Übermittlung dieser Daten erfolgt nur, soweit die Verarbeitung zur Erziehung oder Förderung der Kinder in der Schule erforderlich ist.
1. Aus welchem Grund wird nicht nur die reine Berufstätigkeit samt Arbeitszeit abgefragt, und besteht die Gefahr, dass, aufgrund der jeweiligen Elternberufe, die Möglichkeit einer vorurteilsbeladenen Behandlung des Kindes besteht?

Auf die Vorbemerkung der Landesregierung wird verwiesen. Im Übrigen beteiligt sich die Landesregierung nicht an Spekulationen.
2. Auf welcher Grundlage werden die Daten erhoben?

Auf die Vorbemerkung der Landesregierung wird verwiesen.
3. Werden die Daten auch an andere Institutionen, wie beispielsweise Schulen, weitergegeben, und, wenn ja, auf welcher Grundlage geschieht dieses?

Auf die Vorbemerkung der Landesregierung wird verwiesen.

Freitag, 11. Dezember 2015

Aus einem Fremden

Wird ein Leser

"Können Sie mir helfen?", steht ein Mann vor meiner Zimmertür, ein Fremder will etwas von mir, in diesen Tagen, in denen viele Fremde zu uns kommen, was einigen Angst macht vor einer anderen Kultur, zu der eine andere Religion gehört, die aber wie die christliche Religion auch nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, was ich in dieser Woche aus der "arte"-Serie "Jesus und der Islam" lerne, in der sich Wissenschaftler mit dem Verhältnis von Mohammed zu den Juden beschäftigen, das gut ist, bis sich drei jüdische Stämme dem Propheten widersetzen, der sich in dieser Auseinandersetzung Argumentationshilfe bei den Christen sucht, denen er Aussagen in den Mund legt, um sie in seinem Sinne beantworten zu können, der durchaus mit einigen antijüdischen Passagen aus der Bibel im Einklang steht, aber neu formuliert werden muss, weil Jesus für Mohammed kein Gott ist. Ich wähne mich also gerüstet für meine Reaktion auf seine Bitte um Hilfe.

Burgdorfer Kreisblatt, 11. Dezember 2015

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Aus dem Netz holen

Religiöse Vielfalt im Kalender

Hannover. In Niedersachsen leben Menschen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften, sie alle feiern Feste und Feiertage. Einen umfangreichen Jahresüberblick gibt der Interkulturelle Kalender 2016 der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf:

„Ich freue mich, dass wir nun schon zum zweiten Mal einen Interkulturellen Kalender veröffentlichen. Der Kalender zeigt die religiöse Vielfalt unserer Gesellschaft auf und bietet eine gute Orientierung für Privatpersonen, aber auch für Firmen, Behörden oder Schulen. Im Berufsleben wie im Freizeitbereich erleben wir es leider immer wieder, dass Menschen zeitlich verhindert sind, weil sich Veranstaltungen mit ihren Gedenk-, Fest- oder Feiertagen überschneiden. Ein respektvoller und sensibler Umgang mit Kalenderdaten anderer Religionen und Kulturen fördert die Teilhabe aller in unserer Gesellschaft und gehört zur interkulturellen Kompetenz. Der Interkulturelle Kalender 2016 soll dazu anregen, sich mehr mit diesen Themen zu beschäftigen", so die Landesbeauftragte.

Der Kalender kann von der Website der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe heruntergeladen werden: http://www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de

Samstag, 5. Dezember 2015

Hannover geprägt

Die Symphonie in Red. 
Robert Simon: Bundesverdienstkreuz für Skulpturenmeile und Lichtkunst

Hannover. Der Kunstsammler und Leiter des ersten „24-Stunden-Kunstmuseums der Welt", Robert Simon, ist für seine Verdienste um die zeitgenössische Kunst mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, händigte die von Ministerpräsident Stephan Weil verliehene Auszeichnung im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover aus.

„Durch sein langjähriges und innovatives Wirken für die zeitgenössische Kunst, insbesondere für die Lichtkunst, hat Robert Simon einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Kunst im öffentlichen Raum zu etablieren", sagte Ministerin Heinen-Kljajić.

Seit mehr als 30 Jahren setzt sich Robert Simon für die zeitgenössische Kunst in Niedersachsen ein. Das Gesicht der Stadt Hannover prägte er mit der Erweiterung der Skulpturenmeile zwischen den Herrenhäuser Gärten und dem Niedersächsischen Landtag. Dazu gehört beispielsweise die Großskulptur „Symphony in Red" des amerikanischen Künstlers John Henry, die er im Jahr 2000 auf dem Königsworther Platz errichten ließ.

Zu den Künstlern seiner Galerie „KÖ24" in Hannover gehören bekannte Persönlichkeiten aus Niedersachsen, die er schon früh förderte: unter anderen Peter Basseler, Lienhard von Monkiewitsch, Hartmut Neumann, Rüdiger Stanko, Timm Ulrichs und Giso Westing,

Vor 20 Jahren gründete Robert Simon das Kunstmuseum Celle, das er seitdem ehrenamtlich leitet. Auf seine Erfindung geht auch das weltweit erste sogenannte „24-Stunden-Kunstmuseum" zurück. Im Halbtagesrhythmus wechselt das Kunstmuseum Celle sein Erscheinungsbild: Tagsüber können die Besucher während der regulären Öffnungszeiten die ausgestellten zeitgenössischen Kunstwerke im Innern des Gebäudes erleben, nach der Schließung bis morgens werden im von außen begehbaren Teil Lichtkunstwerke präsentiert. Simon entwickelte auch die Idee zur Umgestaltung des Celler Bahnhofes in den ersten deutschen Lichtkunstbahnhof.

Mit der Gründung der Robert Simon Kunststiftung im Jahr 2000 erhielt Simons private Kunstsammlung im Kunstmuseum Celle einen dauerhaften Ausstellungsort für die Öffentlichkeit. Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit initiierte er den ersten Deutschen Lichtkunstpreis, der 2014 erstmals von der Robert Simon Kunststiftung vergeben wurde.


2006 erhielt Robert Simon die Stadtplakette der Landeshauptstadt Hannover sowie die Ehrenmedaille der Stadt Celle. 2007 wurde das innovative Museumskonzept des „24-Stunden-Kunstmuseums" im Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen" als „Ausgewählter Ort" ausgezeichnet. Kürzlich wurde er Ehrenbürger der Stadt Celle.