Samstag, 31. Oktober 2015

Liga-Orakel (XI)

Von 96 das Beste-vom Gegner das Bessere

Mit diesem Liga-Orakel habe ich mir so viel Zeit wie möglich gelassen, denn es ist mir einfach nicht mehr möglich, die Ergebnisse von Spielen der "Roten" vorherzusagen. Das hat mehrere Gründe. Der erste Grund: Hannover 96 spielt keinen Fußball mehr. Der zweite Grund: Die Mannschaft rennt pro Spiel 120 Kilometer durch die Spielfeld-Gegend, meidet aber die Tor-Gegend. Der dritte Grund: Nach jedem Spiel sagt Trainer Michael Frontzeck, seine Elf hätte das Beste auf den Rasen gebracht, obwohl fast jeder Gegner besser gewesen ist. Der vierte Grund: Vor dem Spiel ist nur noch hoffentlich bald nach dem Spiel.

Morgen fahren die "Roten" nach Hamburg. Beide Mannschaften haben bisher neun Tore erzielt. Das Spiel wird also nicht torreich. Gut auch nicht. Angepfiffen wird es aber. Der Schiedsrichter kommt aus Niederkassel. Der weiß, wo unten ist. Der neue sportliche Leiter von Hannover 96, Christian Möckel, kommt aus Nürnberg und ist angeblich die richtige Lösung. Die Nürnberger stehen in der Zweiten Liga auf Platz 10. Wenn das die richtige Lösung für Hannover 96 ist, dann kann ich nur wuffen: Weiter so!

Gut orakelt, Mike Tjaden!

Hamburger SV gegen Hannover 96 1 : 2

Liga-Orakel (XII)  

Samstag, 24. Oktober 2015

Tjaden-Bücher


Großeltern leben länger
Immer mehr brave Enkel tippen Sinnvolles in ihr Smartphone
Hier mitfreuen

Meine Broschüren gibt es nicht nur bei Amazon, sondern auch bei Hugendubel. Auf www.hugendubel.de oder www.amazon.de "Heinz-Peter Tjaden" ins Suchfeld eingeben.  Erschienen sind meine Broschüren bei www.lulu.com 

Freitag, 23. Oktober 2015

Liga-Orakel (X)

Handball beim Fußball nicht unsportlich

Diese Woche hat nicht Jens Kamm, sondern Klaus Depenau den 96-Bericht für den "Marktspiegel" geschrieben. Dieser Reporter hat lange für eine Bank in Hänigsen gearbeitet, er war zwischendurch auch einmal Stadionsprecher im Niedersachsenstadion und hatte mit Albert Depenau einen Vater, der in Hänigsen als Lehrer, Chronist und freier Mitarbeiter mehrerer Zeitungen schon zu Lebzeiten eine Legende war, die auch noch im hohen Alter mit ihren Manuskripten den Bus nahm und nach Burgdorf fuhr, um die Redakionen mit den neuesten Nachrichten zu versorgen.

Klaus Depenau behauptet: "96 muss gegen Frankfurt nachlegen." Wenn das der Schiedsrichter sieht, wie Albert Depenau als freier Mitarbeiter in Hänigsen alles gesehen hat, dann wird daraus allerdings nichts. Oder soll Leon Andreasen bei seinem nächsten Tor den Arm anlegen? Wie soll dann der Ball über die Linie fliegen?

Inzwischen wissen allerdings alle Spieler von Hannover 96: Wenn die Mannschaft erfolgreich Handball spielt, kann sie auch in einem Fußballspiel erfolgreich sein. Dafür braucht man nur einen Schiedsrichter, der das eine Spiel nicht von dem anderen unterscheiden kann und der keine Fragen stellt, weil er sich das nicht anmerken lassen will. Dann ist Handball beim Fußball auch nicht unsportlich.

Gegen Frankfurt nachlegen können die "Roten" also so: Nach einer Ecke legt sich irgendein Spieler von Hannover 96 die Pille auf die linke Hand, dann geht er rechts am Schiedsrichter vorbei und fragt den gegnerischen Torwart: "Willst du auch noch Hand anlegen oder soll ich dir die Pille gleich reinlegen?"

Das Tolle am Handball ist auch: Abseits gibt es nicht. Nachgelegt werden darf also immer und überall. Deshalb orakele ich als Jagdterrier: Die "Roten" können gegen Frankfurt nachlegen, wenn der Schiedsrichter nicht nachfragt...

Gut orakelt, Mike Tjaden

Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt 1 : 2

Liga-Orakel (XI)



Dienstag, 20. Oktober 2015

Wilde Wälder

Für mehr biologische Vielfalt

Hannover. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium will gemeinsam mit dem Umweltressort den Anteil der natürlichen Waldentwicklung (NWE) im Landeswald auf zehn Prozent erhöhen. Pflegemaßnahmen und Holzernte sollen dort künftig unterbleiben. „Niedersachsens Wälder werden dadurch noch ein Stück wilder. Unzählige Tier- und Pflanzenarten werden davon profitieren und die biologische Vielfalt wird deutlich erhöht", sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer heute (Dienstag) bei der Vorstellung des sogenannten NWE-10-Ziels.

Zum Regierungswechsel 2013 waren 5,1 Prozent des Landeswaldes nutzungsfrei. Gemeinsam mit dem Umweltministerium haben die Landesforsten seitdem fast 11.500 Hektar zusätzliche „Hotspots der Artenvielfalt" neu ausgewiesen. Mit rund 27.800 Hektar sind damit jetzt bereits 8,3 Prozent der Landeswaldfläche als nutzungsfrei gesichert. „Das ist eine großartige Leistung unserer Landesforsten und ein Meilenstein für den Naturschutz, der Nachahmung auch in den Wäldern von Bund, Stiftungen und Kommunen verdient. Alle sind aufgefordert, zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen", so der Minister. Um bis 2020 die Lücke bis zum Zehn-Prozent-Ziel zu schließen, sollen auch die Bürgerinnen und Bürger mithelfen. Sie können eigene Vorschläge für weitere Landesflächen machen, die in das Programm aufgenommen werden sollen.
Niedersachsen setzt mit dem NWE-Programm im Landeswald - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - Ziele der „Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt"(NBS) der Bundesregierung um. Hierzu zählt die natürliche Waldentwicklung auf fünf Prozent der gesamten Waldfläche und gleichzeitig auf zehn Prozent der Waldfläche in öffentlicher Hand bis 2020. Welche Flächen in Niedersachsen bereits nutzungsfrei sind und damit zur Artenvielfalt beitragen, wird auf einem neuen Online-Portal transparent dargestellt, das die Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium heute starteten (http://www.nw-fva.de/NWE5ip).
Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) hat die Flächen gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie den Niedersächsischen Landesforsten zusammengestellt und bewertet. „Mit der Erfassung von Flächen, die sich für die natürliche Waldentwicklung eignen, kommen wir dem Ziel, den Wald als Zentrum der natürlichen Arten- und Lebensraumvielfalt dauerhaft zu schützen, wieder ein Stück näher. Daher begrüßen wir das NWE-Programm ausdrücklich", sagte der zuständige Abteilungsleiter im Umweltministerium, Kay Nitsche.
Bei der Auswahl der bisherigen Flächen für das NWE-10-Ziel seien bereits vorhandene Naturwälder, der Nationalpark Harz und die so genannten „Biologischen Hotspots" - also biologisch vielfältige, aber gefährdete Gebiete - berücksichtigt worden, so Nitsche. „Der größte Anteil sind mit über 9.500 Hektar naturnahe, alte Buchenwälder, gefolgt von der Fichte mit 5.780 Hektar vor allem im Harz. Aber auch wertvolle alte Eichenbestände werden mit 1.740 Hektar aus der Nutzung genommen und tragen zur Wildnisentwcklung bei."
Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt auf dem Portal der Forstlichen Versuchsanstalt anhand einer interaktiven Karte über die bestehenden NWE-Flächen informieren und bis zum 18. Dezember 2015 schriftlich eigene Vorschläge für weitere landeseigene Flächen machen, die in die natürliche Waldentwicklung einbezogen werden sollen. Die zukünftigen Naturwald-Flächen müssen dabei mindestens 3.000 Quadratmeter groß und sollen dauerhaft nicht forstlich genutzt werden. „Ich freue mich hier auf eine große Zahl interessanter Vorschläge für künftige naturnahe Waldgebiete", so Minister Meyer. Bei der späteren Auswahl der Flächen spielen dann unter anderem die vorhandenen Baumarten, die Biotopvernetzung, der Totholzanteil, die Naturnähe sowie das Bestandsalter eine Rolle.
Größere zusammenhängende Flächen sind besonders geeignet, das ganze Spektrum an Entwicklungsphasen natürlicher Wälder zu entwickeln. Zu den bisherigen NWE-Gebieten zählen daher auch drei über 1000-Hektar-große Kernflächen des Nationalparks Harz. Ein weiteres sehr großes Gebiet liegt im Drömling. Neben den Landesforst-Flächen sollen sich aber möglichst auch Wälder in privater Hand dem Ziel der natürlichen Waldentwicklung unterstellt werden. „Ich appelliere auch an Privatwaldbesitzer, Kirchen, Kommunen, Verbände und Stiftungen, dem guten Beispiel der Landesforsten zu folgen und weiterhin eigene Wälder für das NWE-Programm zu melden", so Meyer. "Deutschland muss seinen Anteil zum weltweiten Schutz der Wälder leisten. 95 Prozent der Waldflächen werden weiterhin bewirtschaftet. Die Versorgung mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz und der wirtschaftliche Erfolg der Niedersächsischen Landesforsten werden sicher gestellt", sagte der Minister.

Alle wichtigen Ansprechpartner finden sich auf der neuen Internet-Seite unter www.nw-fva.de>. Auch das Landwirtschaftsministerium hält unter www.ml.niedersachsen.de> im Themenbereich „Wald, Holz und Jagd" die wichtigsten Informationen bereit (s. „Wälder für Niedersachsen/Natürliche Waldentwicklung").

Sonntag, 18. Oktober 2015

Freie Wähler

Der neue Regionsvorstand der Freien Wähler: Bettina
Redöhl (Schriftführerin), Beate Lange (stellvertretende
Vorsitzende), Andreas Bienstein (Vorsitzender), Wolfgang
Lange (Kassenprüfer) und Günter Wachsmann (Schatzmeister).

Neuer Vorstand nimmt Kurs auf Kommunalwahlen

Region Hannover. Die Regionsvereinigung der Freien Wähler (FW) hat eine neue Spitze. Vorsitzender wurde Andreas Bienstein, der als stellvertretender Vorsitzender bereits Vorstandserfahrungen gesammelt hat. Nach seiner Wahl sagte er: "Nun gilt es, den Fokus auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr zu legen."

Zu dieser Mitgliederversammlung angereist war auch der FW-Landesvorsitzende Udo Striess-Grubert aus Wilhelmshaven. In seinem Grußwort warf er den "erstarrten etablierten Parteien" vor: "Sie überlassen das politische Spielfeld immer mehr der AfD und ihren Ablegern." Auch deshalb seien die Freien Wähler "die einzige wählbare bürgerliche Alternative". Dem neuen FW-Vorstand gab er mit auf den Weg: "Überzeugt die Menschen von den Ideen und von der bürgernahen Politik der Freien Wähler und kümmert euch auch um die Menschen, die auf der Suche nach einer politischen Heimat sind."

Freitag, 16. Oktober 2015

Liga-Orakel (IX)

Versteht keiner, klebt aber. 
Fast in Köln ist so gut wie gar nicht

Sonntags gehen die Kölner fast zur Kirche, ein paar Mal im Jahr gehen sie fast zu einer Oberbürgermeister-Wahl. Irgend etwas kommt immer dazwischen. Vor dem Kirchgang einige Kneipen, vor der Wahl falsche Stimmzettel, nicht eingehaltene Fristen und alles, was sonst noch schiefgehen kann, so lange der Dom noch gerade steht, und zwar gerade so eben neben dem Hauptbahnhof. 

Auf dem Weg zur Domplatte gibt es die beste Bratwurst Deutschlands. Wie Bratwürste spielen in dieser Saison auch die "Roten", aber leider nicht wie die besten, sondern eher wie verkohlte, zu spät vom Rost geholte. Zu den Geholten gehört bei Köln Sportchef Jörg Schmadtke. Der muss nur da sein, schon wird ein Verein erfolgreich. Wie soll da Hannover 96 am Sonntag in Köln gewinnen?

Moment, ich schaue mal in meinen Fressnapf. Nichts drin. Wie für die "Roten" übermorgen am Rhein. Tut mir leid. Ich kann als Jagdterrier nur orakeln, was ich sehe.

Zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten kommt es heute Abend auch in Mainz, wo der Trainer von Borussia Dortmund auf Tuchel-Fühlung mit seinem einstigen Arbeitgeber geht, den er Knall und auf jeden Fall verlassen hat. Die Mainzer nehmen nicht viel krumm, das aber doch ein bisschen. Die Mainzer lassen sich nicht gern überraschen, sie überraschen lieber mit einer schönen Altstadt, tollen Plätzen und mit einem Blick auf den Rhein, wenn man schon nicht mehr damit rechnet, überhaupt an diesen Fluss zu kommen.

Bei diesem Spiel sehe ich gelb, also schwarz für die Rheinhessen... 

Erfreulicher Lesetipp: Mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also dieser Heini am anderen Ende der Leine, muss fast 300 Rappen beeuren, pardon: fast 300 Euro berappen. Pfote drauf!

Gut orakelt, Mike Tjaden

FSV Mainz 05 gegen Borussia Dortmund 0 : 2

Falsch orakelt, Mike Tjaden

1. FC Köln gegen Hannover 96 0 : 1

Liga-Orakel (X)


ver.di klagt

Streit wegen verkaufsoffener Sonntage

Hannover-9. Oktober 2015. Am kommenden Donnerstag verhandelt die 11. Kammer des Verwaltungsgerichts über eine im Mai dieses Jahres erhobene Klage der Gewerkschaft ver.di gegen die Ausnahmegenehmigung zur Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen in der hannoverschen Innenstadt im Jahr 2015.

Die Genehmigung hat die beklagte Landeshauptstadt der Citygemeinschaft Hannover, einem Verein, in dem in der hannoverschen Innenstadt ansässige Geschäftsleute organisiert sind, für insgesamt vier Sonntage im Jahr 2015 erteilt, davon stehen der 8. 11. und der 27. 12. noch aus. Ihre Rechtsgrundlage findet die Genehmigung in § 5 des Niedersächsischen Gesetzes über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (NLöffVZG). Danach soll die Behörde von dem grundsätzlichen Öffnungsverbot für Sonntage auf Antrag der überwiegenden Anzahl der Verkaufsstellen eines Ortsbereichs oder einer den örtlichen Einzelhandel vertretenden Personenvereinigung, ausnahmsweise auch auf Antrag von Einzelunternehmen an insgesamt höchstens vier Sonn- und Feiertagen und jeweils höchstens für die Dauer von fünf Stunden täglich Ausnahmen zulassen.

Für das Jahr 2015 hat die Landeshauptstadt bezogen auf das gesamte Stadtgebiet insgesamt 107 Ausnahmegenehmigungen für Einzelunternehmen sowie außer der angegriffenen noch drei weitere Ausnahmegenehmigungen für verschiedene lokale Unternehmergemeinschaften an unterschiedlichen Sonntagen erteilt.
Ver.di vertritt die Auffassung, die von ihr angegriffene Ausnahmegenehmigung der Ladenöffnung an Sonntagen beeinträchtige ihre grundgesetzlich geschützte Vereinigungsfreiheit, da ihre Mitglieder wegen der Arbeitsverpflichtung nicht an gewerkschaftlichen Veranstaltungen an den regulär arbeitsfreien Sonntagen teilnehmen könnten. Außerdem werde die Sonntagsruhe verletzt. Ausnahmen vom Öffnungsverbot seien nach Maßgabe einer Entscheidung des BVerfG aus dem Jahr 2009 zum Ladenöffnungsgesetz Berlins nur zulässig, wenn dafür besondere Sachgründe vorlägen. Solche seien aber für die genehmigten Sonntagsöffnungen nicht ersichtlich. Das allgemeine wirtschaftliche Interesse der in der Citygemeinschaft organisierten Unternehmer oder das Interesse von Kunden an zusätzlichen Öffnungszeiten reichten nicht aus.
Die beklagte Landeshauptstadt und die am Verfahren beteiligte Citygemeinschaft zweifeln an, dass ver.di als Gewerkschaft überhaupt klagebefugt ist, und verteidigen die Genehmigung auch in der Sache.
Az. 11 A 2676/15
Beginn: 15. 10. 2015, 13.45 Uhr in Saal 1

Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes Hannover

Hannover-16. Oktober 2015. In diesem Jahr gibt es keine verkaufsoffenen Sonntage mehr. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Die Stadt habe das niedersächsische Ladenöffnungsgesetz falsch ausgelegt. Eine Kommune dürfe pro Jahr viermal an einem Sonntag verkaufsoffen sein. 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Elektro-Autos

Wirtschaftsminister fordert Kaufanreize für Privatleute

Hannover. Als „längst überfällig" hat heute Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies den Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendrik bezeichnet, staatliche Kaufzuschüsse für Elektroautos zu zahlen. Wichtig sei jetzt aber, dass der Bund nicht nur Ankündigungen mache, sondern konsequent sei.

Wörtlich sagte Lies: „Wir fordern schon seit langem Kaufanreize für Privatleute beim Kauf von E-Autos und Plugin-Hybrides. Im Sommer haben wir eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht. Der Vorstoß der Bundesregierung ist längst überfällig. Erfahrungen aus anderen Ländern wie Norwegen haben gezeigt, dass die Begeisterung in der Bevölkerung für Elektroautos in den Ländern groß ist, in denen es auch für Privatleute eine staatliche Förderung gibt. Unsere Forderung ist deshalb eine Prämie von 5.000 Euro für den Kauf eines reinen E-Autos und eine Prämie von 2.500 Euro beim Kauf eines Plugin-Hybrides, dies befristet auf drei Jahre."

Lies forderte die Bundesregierung auf, die geplante Sonderabschreibung für gewerbliche Fahrzeuge und die Absicht, mehr Geld für Landesäulen zur Verfügung zu stellen, um eine Umweltprämie für Privatleute zu ergänzen. Lies: „Ich hätte mir von der Bundesregierung bei diesem Thema deutlich eher mehr Engagement erwünscht. Denn: Wir müssen uns in Deutschland bei diesem Thema mehr anstrengen, wenn wir die weltweite Spitzenposition im Automobilbau sichern wollen."

Allerdings erteilte Lies den jetzt immer wieder öffentlich geforderten strengeren Vorschriften für Diesel-Motoren eine Abfuhr. „Wir dürfen uns hier nichts vormachen. Trotz aller Anstrengungen bei der Elektromobilität brauchen wir zur CO2-Reduzierung moderne Dieselmotoren. Der Dieselmotor ist vergleichsweise klimafreundlich. Eventuelle Defizite im Bereich der Stickoxid-Emission lassen sich beheben. Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt bestimmte Technologien nicht verteufeln. Dies wäre fatal für den Auto­mobilstandort Deutschland." Die Industrie forderte Lies auf, technologische Entwicklungen weiter zu verfeinern.

Vor diesem Hintergrund begrüßte Lies den von VW angekündigten Baukasten für die Elektrifizierung. Lies sagte: „Weitere Richtungsentscheidungen der von VW vorgestellten neuen Zukunftsstrategie sind, das Effizienzprogramm zu beschleunigen und die Diesel-Strategie neu auszurichten. Für Europa und Nordamerika wurde der vollständige Umstieg bei Diesel-Aggregaten auf eine fortschrittlichere und teurere Technologie zur Abgasreinigung „zum frühestmöglichen Zeitpunkt" beschlossen. Nur noch die umwelttechnisch besten Abgassysteme sollen in den Diesel-Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Zur Entwicklung der Elektrofahrzeuge wird ein „Elektrizifizierungsbaukasten" für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zusammengestellt. Dieses standardisierte System soll für alle Aufbauformen und Fahrzeugtypen ausgelegt sein. VW hat damit die Weichen gestellt, damit der Konzern auch in schwierigen Zeiten konzentriert an der Zukunft arbeiten kann."

Dienstag, 6. Oktober 2015

Ideen für Südschnellweg

Straßenbaubehörde informiert die Öffentlichkeit

Hannover. Neues vom Ideenwettbewerb zum Ausbau des Südschnellweges (B 3) in Hannover: Die teilnehmenden Planungsbüros sind jetzt von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufgefordert worden, bis Ende dieses Jahres Vorschläge für die Neugestaltung des 3,8 Kilometer langen Abschnitts vom Landwehrkreisel bis zu den Bahntrögen vor dem Seelhorster Kreuz zu erarbeiten. Dies teilte die Behörde am Dienstag in Hannover mit. Insgesamt haben sich für den Wettbewerb 15 Planungsbüros gemeldet.

Gleichzeitig versendet die Landesbehörde in diesen Tagen Briefe an rund 1.000 zufällig ausgewählte Anwohner und Eigentümer, die sich für eine Mitarbeit im sogenannten „Planungsdialog" bewerben können; dieser wird den Ideenwettbewerb und die anschließende Planung mit Anregungen begleiten. Per Losentscheid werden aus den Rückmeldungen etwa 10 Anwohner und Eigentümer für dieses Gremium ausgewählt, dem außerdem Vertreter aus Gewerbe, Vereinen, Verbänden und der lokalen Politik angehören werden.

Im Ideenwettbewerb sollen unter dem Motto „Landschaft - Straße - Stadt" Möglichkeiten erarbeitet werden, wie der Südschnellweg für die künftige Verkehrsbelastung bedarfsgerecht, aber auch landschafts- und stadtverträglich ausgebaut werden kann. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf vier Brücken im Streckenverlauf. Dabei ist die Frage, wie die Querung der Hildesheimer Straße (L 393) künftig aussehen kann, von besonderer Bedeutung.

Im Frühjahr 2016 werden die Wettbewerbsbeiträge öffentlich ausgestellt. Bis zum Jahresende soll auf Grundlage des Ideenwettbewerbs eine Entscheidung fallen, welche Planung weiterverfolgt wird. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen.

Terminhinweis:

Am Donnerstag, 15. Oktober, laden Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zwischen 16 und 20 Uhr zu einem öffentlichen Informationstermin zum Ausbau des Südschnellwegs in das Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1, 30519 Hannover, ein.

Freitag, 2. Oktober 2015

Liga-Orakel 2015/16 (VIII)

Ein gemeiner Witz und wichtige Spiele

Wie gemein mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also dieser Heini am anderen Ende der Leine ist, habe ich heute als Orakel-Terrier wieder erfahren. Auf einer Bank am Waldesrand saß er in der Sonne, ich auch, aber nicht auf der Bank. Er las die kostenlose "Bild"-Ausgabe zum "Tag der deutschen Einheit", ich nicht. Plötzlich lachte er, ich nicht. Über den Lieblingswitz eines Prominenten, dessen Name ich hier nicht einmal hüsteln würde. 

"Was macht man mit einem Hund, der keine Beine hat? Um die Häuser ziehen."

Um die Häuser gezogen sind die Spieler von Hannover 96 vor dem Spiel gegen Werder Bremen nicht. Sie zogen in ein Trainingslager und dort ihre Schlüsse aus dem bisherigen Saisonverlauf, der nicht so besonders war, wie täglich mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden. Endlich wollen die Roten auch einmal als Sieger vom Platz gehen. Dafür soll Werder nach drei Niederlagen der richtige Gegner sein. Könnte sein, muss aber nicht, denn diese Duelle haben immer etwas Besonderes. Das gilt besonders für die Ergebnisse. Aber ein knapper Sieg ist drin - auch in meinem Orakel.

Auf dem Spielplan steht auch ein Kracher. Bayern München spielt gegen den ins Straucheln geratenen Verfolger Borussia Dortmund. Der FCB kommt umso mehr in Fahrt, je schneller die Dortmunder den Anschluss verlieren. Aber spannend soll es bleiben, finde ich  - doch schon nur sehr selten ein Leckerli in meinem Fressnapf, obwohl mir in dieser Woche viele gespendet worden sind. Hier klicken

Deswegen orakele ich ein Unentschieden mit mindestens vier Toren.

Richtig orakelt, Mike Tjaden!

Hannover 96 gegen Werder Bremen 1 : 0 

Falsch orakelt, Mike Tjaden!

Bayern München gegen Borussia Dortmund 5 : 1 

Liga-Orakel (IX)


Donnerstag, 1. Oktober 2015

Fünf Fachgerichte

Das neue Fachgerichtszentrum.














Im Zentrum von Hannover

Hannover. „Inmitten der Landeshauptstadt ist ein modernes, leistungsfähiges Justizgebäude entstanden, das funktional und auch architektonisch gelungen ist - ein Gewinn für die niedersächsische Justiz und ein Gewinn für die Landeshauptstadt", so Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz heute vor rund 120 Gästen bei der feierlichen Eröffnung des Fachgerichtszentrums in Hannover. „Ich bin sehr zufrieden, dass die zeitlichen und finanziellen Vorgaben eingehalten worden sind."

In der Leonhardtstraße gibt es fünf Fachgerichte: das Niedersächsische Finanzgericht, das Landesarbeitsgericht Niedersachsen, das Arbeitsgericht Hannover, das Sozialgericht Hannover und das Verwaltungsgericht Hannover. Das neue Fachgerichtszentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, des Amts- und Landgerichts Hannover sowie der Staatsanwaltschaft Hannover an zentraler Stelle in der Landeshauptstadt.

"Das Fachgerichtszentrum ist das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dem Vorhaben hat es außerdem sehr gut getan, dass den fünf Gerichten die Verantwortung für das Innenleben des Gebäudes und die innere Organisation übertragen wurde. Die Angehörigen der Gerichte haben sich dabei in vorbildlicher Weise engagiert. Damit ist das Ergebnis viel besser geworden, als es eine Planung vom grünen Tisch erlaubt hätte", sagte Niewisch-Lennartz zum Abschluss der Eröffnung.