Montag, 29. Dezember 2014

Frohes Neues

Hannover wird von enercity in Licht getaucht

Hannover. "Frohes Neues, Hannover!", leuchtet es am 1. und 2. Januar an der enercity-Fassade. In schönes Licht getaucht werden von diesem Unternehmen das ganze Jahr über viele Gebäude, Denkmäler und Kunstobjekte in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Dazu zählen inzwischen auch der Zentrale Omnibusbahnhof und die Nikolai-Kapelle an der Goseriede (Foto).

Sonntag, 21. Dezember 2014

Liga-Orakel (XVII)

Morgen ist Dortmund Hannover

Das fände ich bekloppt: Der BVB beendet die Hinserie als Tabellenletzter und muss die Rote Laterne neben die Trophäen stellen, die im Vereinsschrank stehen. Morgen ist Dortmund Hannover, die drücken den "Roten" in Freiburg so fest die Daumen wie ich die Pfoten.

Wann Marco Reus seinen Führerschein verloren hat, wissen wir. Nie. Er hat gar keinen. Wann Jürgen Klopp das Glück verlassen hat, wissen wir ebenfalls. Immer, wenn ein Spiel angepfiffen wird. Der BVB ist nicht nur schulden-, sondern auch fast punktefrei.

Ich kenne mich als Jagdterrier mit Pechsträhnen aus. Mein größtes Pech ist mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also dieser Heini am anderen Ende der Leine. Der klebt an mir wie am BVB die Spielerkäufer von Bayern München. Die sind nicht einmal zu stoppen, wenn einer von ihnen im Gefängnis sitzt.

Nur Hannover 96 kann am letzten Spieltag der Hinserie noch das Schlimmste für die Dortmunder verhindern. So wird es sein. Pfote drauf.

Wunderbar orakelt, Mike!

SC Freiburg gegen Hannover 96 2 : 2

Liga-Orakel (XVIII): Was dem Jagdterrier passt und was nicht

Dienstag, 16. Dezember 2014

Liga-Orakel (XVI)

Oberbürgermeisterin und 96-Trainer sorgen für Überraschungen

Diese beiden Meldungen ergeben nur zusammen einen Sinn: Hannovers Oberbürgermeisterin Rosamunde Schostok überrascht den Rat mit Ingo Metzmacher als neuem Chef der Kunstfestspiele in Herrenhausen, 96-Trainer Tayfun Korkut den FC Augsburg mit ausgeschlafenen Spielern. Ingo Metzmacher ist Fan der "Roten", Rosamunde Schostok auch. Das ist zurzeit wirklich eine Kunst. Auf Festspiele warten Rosamunde Schostok und Ingo Metzmacher schon länger. Von den anderen Fans ganz zu schweigen. Die werden von den "Roten" immer wieder so überrascht wie der Rat von der Oberbürgermeisterin. Also negativ.

Diese beiden Meldungen müssen noch passend gemacht werden: Rosamunde Schostok schläft immer zuhause, weil sie keine Frau oder Freundin hat, die Spieler von Hannover 96 schlafen vor jedem Spiel in einem Hotel, weil alle eine Frau oder eine Freundin haben. Vor dem Spiel gegen Augsburg haben die "Roten" zuhause geschlafen, die Oberbürgermeisterin auch. Passt doch.

Tayfun Korkut sagt: "Es muss schleunigst ein Sieg her. Punkte, Punkte, Punkte - mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Rosamunde Schostok sagt: "Es muss schleunigst Ingo Metzmacher her. Kunst, Fest, Spiele - mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Dazu sage ich als Jagdterrier: "Lasst euch nicht auch noch von Köln überholen, sondern rückt Augsburg auf die Puppenkiste."

Womit Rosamunde sonst noch überrascht Hier klicken

Gut orakelt, Mike!

Hannover 96 gegen FC Augsburg 2 : 0
1. FC Köln gegen FSV Mainz 05 0 : 0

Liga-Orakel (XVII): Morgen ist Dortmund Hannover

Samstag, 13. Dezember 2014

Liga-Orakel (XV)









Diese "Bild"-Formel ist das Vorletzte

Für die Formal s = 90a + f brauchen die bei der "Bild"-Zeitung zwei Redakteure. Ich bleibe ein Jagdterrier. Meine Formel lautet: SgB = 90minbs + xdBw. Das ist meine Siegformel für Hannover 96. Mit Siegformeln für Werder Bremen beschäftige ich mich nicht.

Die Siegformel für Werder Bremen leiten die beiden "Bild"-Redakteure so ab: "Gegen die Topteams Leverkusen (1 : 3), Hoffenheim (3 : 4) und Wolfsburg (1 : 3) stand 96 trotz ordentlicher Leistungen am Ende mit leeren Händen da...Bei den drei Niederlagen spielte 96 lange, aber nicht durchgängig gut."

Das ist nun wirklich das Vorletzte - wie Werder Bremen als Nicht-Topteam. Die spielen erst im nächsten Jahr in der Zweiten Liga wieder oben mit. Meine Formel Sieg gegen Bremen (SgB) = 90 Minuten besser spielen (90minbs) + x Minuten den Ball weghauen (xdBw) dürfte aufgehen, wenn kein Spieler der "Roten" die "Bild"-Zeitung liest, wie ich nur, um zu lesen, wofür die "Bild"-Zeitung zwei Redakteure braucht.

Na ja, Mike!

Werder Bremen gegen Hannover 96 3 : 3

Liga-Orakel (XVI): Oberbürgermeisterin und 96-Trainer sorgen für Überraschung

Samstag, 6. Dezember 2014

Liga-Orakel (XIV)

Für Experten ist Lothar Matthäus egal

"Für uns Experten ist das schlecht, weil es weniger Diskussionen geben wird - im Fernsehen, in allen Medien, bei den Fans." Sagt Lothar Matthäus in einem Interview mit der "Neuen Presse" Hannover zur Torlinientechnik.

"Für uns Geographen ist das schlecht, weil es weniger Diskussionen geben wird - im Fernsehen, in allen Medien, bei den Fans." Würde Lothar Matthäus sagen, wenn man ihm einen Atlas verkaufen wollte. "Mailand oder Madrid ist mir egal, Hauptsache Italien" ist weiter sein Motto.

"Für uns Eheleute ist das schlecht, weil es weniger Diskussionen geben wird - im Fernsehen, in allen Medien, bei den Fans." Würde Lothar Matthäus sagen, wenn man ihn fragen würde, ob seine Frau gerade Lolita oder Sonja heißt.

Dann sagt Lothar Matthäus auch noch, dass Wolfsburg Vize-Meister werden könne. Ob die aus Schleswig-Holstein oder Hessen kommen, ist ihm dabei völlig egal. Irgendeiner muss schließlich Zweiter werden, obwohl man inzwischen das Gefühl hat, dass erst die Bayern kommen und hinter ihnen bis Platz 7 niemand mehr. Dennoch bekommen es die "Roten" immer wieder mit der Angst zu tun, wenn man ihnen sagt, dass sie angeblich gegen eine Spitzenmannschaft spielen. Davon gibt es nur eine. Bayern München.

Also, haut die Wolfsburger nach Italien. Dort kennt sich Lothar Matthäus aus. Und ich haue mich als Jagdterrier bis dahin noch einmal aufs Ohr.

Falsch orakelt, Mike!

Hannover 96 gegen VfL Wolfsburg 1 : 3

Liga-Orakel (XV): Diese "Bild"-Formel ist das Vorletzte

Freitag, 5. Dezember 2014

Jugendämter

Hilfe zur Erziehung wird immer teurer

Hannover. Auch in Niedersachsen gibt es immer weniger Kinder und Jugendliche, die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die erzieherische Hilfen in Anspruch nehmen, steigt jedoch. Das zeigt der dritte Basisbericht mit den Schwerpunkten Hilfen zur Erziehung, Sozialstruktur und Qualitätsentwicklung, der seit heute vorliegt.

In Niedersachsen haben 2012 rund 44 000 Kinder, Jugendliche und Familien erzieherische Hilfen beansprucht. Dazu zählen beispielsweise Erziehungsberatung, die sozial-pädagogische Familienhilfe, die Pflegefamilie oder die Wohngruppe.

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung in Niedersachsen ist von 2006 bis 2012 von 18,9 % auf 16,8 % zurückgegangen. Die Quote der Hilfen zur Erziehung stieg von 26,2 Hilfen pro tausend Kinder und Jugendliche im Jahre 2006 auf 36,9 Hilfen im Jahr 2012.

„Dieser Anstieg zeigt deutlich, dass die Jugendämter - auch ausgelöst durch aktuelle Kinderschutzdebatten - sehr viel aufmerksamer reagieren", so Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. „Damit steht Niedersachsen nicht allein. Bundesweit sind die Zahlen in den vergangenen Jahren stark angestiegen." In den vergangenen beiden Jahren ist der Anstieg aber auch in Niedersachsen wieder deutlich abgeflacht. Während die Steigerung von 2006 bis 2011 bei insgesamt rund 40 Prozent lag, beträgt die Steigerung von 2010 auf 2012 rund 2 Prozent.

„Die richtige erzieherische Hilfe ist ein Beitrag zur Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen", so Rundt. „Je früher und je zielgerichteter unterstützt wird, desto besser können Kinder und ihre Familien passgenaue Unterstützung finden. Wichtig ist, dass die Jugendämter die Hilfeangebote bereitstellen, die dazu führen, dass Kinder und Jugendliche die Unterstützung bekommen, die sie ganz individuell brauchen. Die empirischen Daten des Basisberichts sind dafür eine wichtige Grundlage."

Das System der landesweiten Berichterstattung stellt  laut Sozialministerium eine solide Datenbasis zur Verfügung, die von Jugendämtern für die bedarfsgerechte Entwicklung ihrer Hilfsangebote genutzt werden könne. Besondere Bedeutung haben die Hilfen zur Erziehung gewonnen. „Die Hilfen zur Erziehung sind nach den Ausgaben für die Kindertagesbetreuung in den Kommunen der zweitgrößte Ausgabenbereich der Kinder- und Jugendhilfe", so Professor Dr. Hubert Meyer von der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände. Im Durchschnitt wurden 2012 pro Kind/Jugendlichem 401 Euro für ambulante und/oder stationäre Hilfen zur Erziehung ausgegeben, 2006 waren es 270 Euro.

„Fachlich wie auch vor diesem fiskalischen Hintergrund halten wir es für folgerichtig und sachgerecht, dass der jetzt vorgelegte Fortschrittbericht sich schwerpunktmäßig der Qualitätsentwicklung widmet. Die örtlichen Träger der Jugendhilfe wollen die qualitätsbezogene Steuerung der Hilfen zur Erziehung, aber auch der Kindertagesbetreuung und der Jugendsozialarbeit fortentwickeln", so Meyer weiter.

Weitere Informationen Hier klicken

Alles rund, Frau Rundt?

Pressemitteilungen des niedersächsischen Sozialministeriums lesen sich gelegentlich märchenhaft. Die Jugendämter werden also immer aufmerksamer, helfen immer mehr Kindern und Jugendlichen, geben für sie jedes Jahr mehr Geld aus, damit Kinder und Jugendliche nicht den Anschluss verlieren.

Genaue Zahlen gibt es auch noch. Damit sich Jugendämter beim Geldausgeben nicht vertun. Klingt doch ebenfalls wunderbar. Für die Ministerin Rundt ist offenbar alles rund.

Beschäftigt man sich näher mit dem Thema, würde man gern einmal ein Jahr lang Sozialminister in Niedersachsen sein. Dann wird aus dem Runden etwas Eckiges. In dieser Ecke in jeder Hinsicht überfordertes Personal, in der anderen Ecke nutzlose oder schädliche Einrichtungen, die den finanziellen Rachen aufreißen. Kinder, wohl bekomm´s!