Dienstag, 30. September 2014

Sprachlich tot


Justiz feiert "Tag der deutschen Stammelei"

Hannover (tj). Die niedersächsische Justiz ist der deutschen Sprache ihrem Tod. Trotzdem schreibt sie Pressemitteilungen, heute zum Bürgerfest in Hannover am "Tag der deutschen Einheit". Das Motto laute "Gerechtigkeit gemeinsam gestalten". Und die deutsche Sprache verunstalten. So: "Mit den ´Kleinen Strolchen in der Justiz Osnabrück` (gemeint sind weder die Wärter noch die Gefängnisinsassen) präsentiert sich zugleich die erste von der Justiz initiierte Betreuungseinrichtung für Kinder." Häh? So weiter: "Auch kleine Besucher sind willkommen." Sie müssen nur kleine Strolche sein? Und so weiter: "Sie können Roben ausprobieren, Gesetze stemmen und sich an einer Sitzgruppe ausruhen..."

Anschließend sind die Kinder laut Pressemitteilung der Justiz "startklar für einen Rundgang über das Bürgerfest". Weit kommen sie allerdings nicht. Denn laut Justiz ermatten "die Beinchen gleich wieder". Deshalb stehe auch "im Zelt nebenan" eine Sitzgruppe. Die jedoch bereits besetzt sei: "Dort präsentiert sich der dem Justizministerium angegliederte Landespräventionsrat (LPR)." Der gar Nützliches tue: "Der LPR (informiert) über Präventionsprojekte rund um das Thema Erziehung." Au fein: Der LPR beugt Erziehung vor.


Montag, 29. September 2014

Ein Junge keucht

Erschienen bei Lulu.





















Leseprobe

Nicht nur amüsante Geschichten aus dem Redaktionsalltag
"Röschen" ruft immer wieder in einer Redaktion an

Das erfahren die Leserinnen und Leser selten oder gar nicht: Was geschieht hinter den Kulissen der Medien? Nun erfahren sie es aber doch: Aus der bei Lulu erschienenen Broschüre “Ich hörte sein Keuchen hinter meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß”, mit ihrem Rad das elterliche Anwesen in Burgdorf bei Hannover verließ und sich ein 14-Jähriger im August 1980 an ihre Reiterstiefel heftete, sollte das unbedingt in der Lokalzeitung stehen, während Polizei und Staatsanwaltschaft jede Auskunft verweigerten.

Weitere Informationen

Samstag, 27. September 2014

Das Liga-Orakel (VI)

"Bild" Hannover, 25. September 2014



















Die spinnen, die "Bild"-Macher

Eine Stadt jagt also einen Freistaat. Werden die bei "Bild" immer seedoofer? Erst mühen sich die "Roten" gegen Köln zu einem 1 : 0-Sieg und nun fegen sie Stuttgart weg, während die Kölner dem FCB eine Klatsche verpassen, obwohl die nicht einmal in Hannover das Tor getroffen haben?

Da kichert sogar der 96-Tayfun. Wir sind keine Spitzenmannschaft, hat der Korkut gesagt, so schnell werden wir auch keine. Die "Bild"-Sätze "Schön: 96 ist Dritter und Bayern-Jäger. Nur jetzt muss es auch mal auswärts (bisher null Tore) knallen. Am besten Samstag in Stuttgart - und eine Woche später bei den Bayern" nimmt zum Glück auch kein Spieler ernst. Die wissen, dass sie sich gegen Köln fast die Beine gebrochen haben und nicht von heute auf morgen zu Gazellen werden.

Zehn Punkte nach fünf Spieltagen sind toll, aber kein Grund zur Errichtung eines Tollhauses. Als kluger Jagdterrier wünsche ich den "Roten" in Stuttgart einen einigermaßen erfolgreichen "Tag der Intelligenz".

Gut orakelt, Mike!

VfB Stuttgart gegen Hannover 96 1 : 0
1. FC Köln gegen Bayern München 0 : 2

Das Liga-Orakel (VII): Geschlossene Mannschaftsleistung

Freitag, 26. September 2014

Pioniere

Der Energiewende starten in zweite Phase

Hannover. Auf dem enercity-Betriebsgelände hat die zweite Phase für den Feldversuch der Ladestation begonnen, rund 30 Testpersonen aus dem Raum Hannover, Nienburg und Salzgitter laden nun ihre E-Autos in bestimmten Zeitabständen und bekommen dafür eine Prämie.
  
Projektleiter Matthias Röhrig, der als enercity-Abteilungsleiter für die überregionale Versorgung mit Strom und Gas verantwortlich ist, würdigte die Beteiligten, die bereits aus eigenem Antrieb E-Autos angeschafft haben, als "Pioniere der Energiewende": „Sie helfen dabei, die Veränderungen in der Energiewirtschaft voranzutreiben. Der anfänglichen Idee, eine fernsteuerbare Steckdose zu entwickeln, folgt in der Zukunft der Bau eines virtuellen Kraftwerks, bei dem E-Autoakkus  ihre Flexibilität für zum Beispiel minütlich fällige Regelenergie zur Verfügung stellen. Oft unvorhersehbar schwankende erneuerbare Stromerzeugung kann so ausgeglichen werden."    
  
Constantin Reese vom Fachgebiet Elektrische Energieversorgung des Instituts für Energieversorgung und Hochspannungstechnik (IEH) an der Leibniz Universität Hannover stellte die technische Entwicklung der Ladestation („CarConnectBox“) vor. Ein Uni-Team kümmert sich um den reibungslosen Betrieb der Geräte. Katja Schlager vom Institut für Transportation Design (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) erläuterte ihre Befragungsmethoden. Auffällig war bisher, dass die durchschnittliche Fahrleistung in der Testgruppe deutlich höher als bei konventionellen PKW ist. Fünf der 30 Haushalte bzw. Gewerbebetriebe haben sogar keine weiteren PKW, sind also ausschließlich elektrisch automobil.   
   
Sven Strube, einer der CCB-Tester, aber auch Inhaber des E-Mobilitätsdienstleisters „Lautlos durch Deutschland“ sowie Honorarprofessor an der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften (Braunschweig/Wolfenbüttel), entwickelte spannende Thesen zur langfristigen Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland. Aufgrund der Deutschland-weit nahezu vollständigen Stromnetzabdeckung laufe die Mobilität des sich ankündigenden postfossilen Zeitalters zwangsläufig auf den Stromantrieb hinaus. Die ökonomischen wie auch ökologischen Kosten der Gesamtinfrastruktur (Energieerzeugung, -umwandlung, -verteilung und -nutzung) fielen hier am günstigsten aus.   
  
„Elektrofahrzeuge bieten das Potenzial, mit ihrer Flexibilität das energiewirtschaftliche System zu stützen. Schwankender Stromverbrauch oder schwankende Erzeugungsleistung von zum Beispiel Windkraftanlagen können so ausgeglichen werden. Für eine erfolgreiche Energiewende ist das Zusammenspiel von fluktuierender erneuerbarer und konventioneller Stromerzeugung von größter Bedeutung. Elektromobilität kann dabei kurzfristige Schwankungen kompensieren, während für längerfristigen Ausgleich wie bei nächtlichen Windflauten ein Leistungs- und Kapazitätsmarkt die notwendige Lösung ist. Denn eine Million Elektroautos könnten bei Windflaute die Stromversorgung lediglich für 10 Minuten überbrücken“, fasst Röhrig das Potenzial des Ansatzes zusammen. Über die technische Machbarkeit hinaus müssten für tragfähige Geschäftsmodelle dieser Art noch grundlegende Hemmnisse beseitigt werden. Auch diese Fragestellung werde in dem Forschungsprojekt vertieft.   
 

Dienstag, 23. September 2014

Versteckte Schönheit

Der rote Faden.








Der spröden Landeshauptstadt Hannover

Mit einem U-Bahn-Trick hat mich die schönste Frau von Hannover vor fast 40 Jahren an die Leine gelockt, während ich in ihrer Wohnung war, behauptete sie bis weit nach Mitternacht, ich könne immer noch mit der U-Bahn zu meinem Hotel fahren, bis ich blieb. Bei der Annäherung verhält sich die niedersächsische Landeshauptstadt eher spröde, ihre Schönheit versteckt sie lieber als sie überall öffentlich zur Schau zu tragen. Der “rote Faden” half mir bei den ersten Erkundungen, der mich zu den ersten Sehenswürdigkeiten führte. Dann folgte ich dem blauen Faden. Anschließend stellte ich bei Radtouren fest, dass man fast jeden Stadtteil von Hannover erreichen kann, ohne von Autolawinen überrollt zu werden.

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Samstag, 20. September 2014

Das Liga-Orakel 2014/15 (IV)

Paderborn immer doppelt abgesichert

So leicht wie die Bayern in Hamburg haben es die Roten heute in Paderborn nicht. Denn der SC wird seine Trainer nicht so leicht wieder los wie der HSV. Will er wahrscheinlich auch nicht. Denn die Mannschaft wird von einem "Hannoveraner durch und durch" trainiert, der an der Leine Pokalgeschichte geschrieben hat und nun auch mit einem Aufsteiger Bundesliga-Geschichte schreiben kann. Titel: "Alle, die nicht mit uns gerechnet haben, haben sich verrechnet." Womit wir wieder beim Hamburger SV wären. Bei denen muss man in dieser Saison ebenfalls nicht mit mehr als 27 Punkten rechnen. Und 28 Punkte holt der SC allemal.

Nicht nur sportlich, auch geographisch sichern sich die Paderborner nach beiden Seiten ab. Steigen sie wieder ab, ist das gut, steigen sie nicht ab, ist das auch gut, lautet das sportliche Motto. Paderborn liegt sowohl in Ostfalen als auch in Westfalen, ist die geographische Devise, die zu Paderborn liegt in Ostwestfalen zusammengefasst wird.

Meine Erkenntnisse zusammenfassend orakele ich zwei Auswärtssiege.

Mies orakelt, Mike!

SC Paderborn gegen Hannover 96 2 : 0
Hamburger SV gegen Bayern München 0 : 0

Kein Liga-Orakel V - Mike orakelte nichts - auf dem Platz war auch nicht viel

Hannover 96 gegen 1. FC Köln 1 : 0

Liga-Orakel (VI)

Montag, 15. September 2014

Hunde-Flüsterer

11. Kammer hat mit Beschluss vom 15. 9. 2014 einen Eilantrag des als „Hundeflüsterer" international bekannten Cesar Millan abgelehnt, der festgestellt wissen wollte, dass er für eine Veranstaltung am 17.09.2014 keine Erlaubnis nach dem TierSchG braucht.

 
Der Antragsteller tritt ab Mittwoch mit seiner Show „The Leader of the Pack" im Bundesgebiet auf. Die erste Veranstaltung findet am 17. 9. 2014 in Hannover in der Swiss-Life-Arena statt. Bei der Veranstaltung werden unter anderem zuvor ausgewählte Hunde auf der Bühne vorgeführt. Nach dem Veranstal­tungskonzept ist der Auftritt des Antragstellers mit fünf zuvor ausgewählten fremden Hunden von Zuschauern mit einer Dauer von jeweils bis zu zehn Minuten geplant. Diese Hunde werden etwa vier Stunden vor Beginn der Show vom Antragsteller ausgewählt und hinter der Bühne zusammen mit den Tierhaltern auf ihren Einsatz in der Show vorbereitet.

Nach Auffassung der Landeshauptstadt als zuständiger Tierschutzbehörde bedarf der Antragsteller dafür einer Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG). Gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 f) TierSchG (der zum 01.08.2014 in Kraft getreten ist) bedarf einer Erlaubnis, wer gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will.
Diese Voraussetzungen sieht das Gericht als gegeben an. Die Erlaubnispflicht setze nicht voraus, dass dauerhaft und regelmäßig mit bestimmten fremden Hunden gearbeitet werde. Der Anwendungsbereich beschränke sich damit nicht auf Betreiber klassischer Hundeschulen. Mit der Regelung solle auch das nur einmalige Anleiten der Hundehalter durch gewerbsmäßig tätige Hundetrainer erfasst werden, weil es auch dadurch zu nachhalti­gen negativen Auswirkungen für das Wohlbefinden und Verhalten der Hunde kommen könne. Es sei davon auszugehen, dass die Hundehalter den Ratschlägen des Hun­detrainers bei der weite­ren Ausbildung der Hunde folgten. Daher müsse gewährleistet werden, dass diese Hundetrainer über eine entsprechende Sachkunde im Umgang mit Hunden verfügten.

Die Ausbildung erfolge auch gewerbsmäßig, weil sie wesentlicher Bestandteil der Show sei. Auf die Kunstfreiheit könne sich der Antragsteller nicht berufen, weil die Durchführung einer Verhaltenstherapie vor einem großen Publikum keinen künstlerischen Anspruch erkennen lasse.

Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zulässig.
Einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 f) TierSchG hat der Antragsteller bei der Antragsgegnerin bereits vorsorglich gestellt. Über diesen Antrag hat die Antragsgegnerin noch nicht entschieden, weil der Antragsteller die für die Erteilung einer solchen Erlaubnis notwendige Sachkunde bisher nicht nachweisen konnte. Bei einer Sachkundeprüfung am 10.09.2014 konnte die Antragsgegnerin die Sachkunde von Herrn Millan nicht feststellen.

Für den Fall, dass der Antragsteller im Beschwerdeverfahren vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht unterliegt und er auch im Verfahren um die Erteilung einer Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 f) TierSchG keinen Erfolg hat, darf er die für den 17. 9. 2014 angekündigte Veranstaltung in der Swiss-Life-Arena nicht wie geplant durchführen.

Aktenzeichen: 11 B 11675/14

Freitag, 12. September 2014

Das Liga-Orakel 2014/15 (III)

Man entlässt ihn in Hannover zweimal

In Leverkusen werden heute Abend die Tore immer Völler, bis der Weißhaarige graue Haare bekommt, von denen ich auch schon zwei im Fell habe. Das Spiel endet genauso unentschieden wie ich immer bin, wenn ich die Wahl zwischen Weglaufen oder doch noch ein Leckerli abstauben habe. Immer wieder siegen die Leckerlis - und Leverkusen wird nie Meister. Wenn Werder in dieser Saison danach noch 24 Mal ein Unentschieden ergaunert, bleiben sie drin - lehrt die vorige Spielzeit, an der sich der Hamburger SV nicht beteiligt hat.

Vor dieser Mannschaft muss niemand Angst haben, um diese auch nicht. Irgendwann bleibt dieser Dino auch mit 18 Punkten drin, von denen er allerdings in Hannover keinen einzigen bekommt. Dann wird Mirko Slomka zum zweiten Mal an der Leine, die ich bei Spaziergängen überhaupt nicht mag, entlassen. Pfote drauf.

Gut orakelt, Mike!

Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen 3 : 3
Hannover 96 gegen Hamburger SV 2 : 0

Das Liga-Orakel (IV): Hier klicken

Donnerstag, 11. September 2014

Mystery calls

Bei Anruf enercity auf Platz 1

Hannover. Das unabhängige Institut IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung hat von November 2013 bis Juni 2014 die 20 größten deutschen Stadtwerke auf den Prüfstand gestellt. Auch die Kundenberatung bei enercity testeten sie mit „mystery calls“ (verdeckten Anrufen) und E-Mail-Anfragen - das Ergebnis „Platz 1“. Mit 63 von maximal 100 erreichbaren Punkten wurde enercity Spitzenreiter, gefolgt von den Stadtwerken in Stuttgart (61 Punkte) und den Stadtwerken in Bremen (61 Punkte). Die niedrigste erreichte Wertung lag bei 43 Punkten.   
  
Die Tester traten als potenzielle Neukunden auf, die den Stromlieferanten wechseln wollten. Jedes Unternehmen wurde jeweils per E-Mail und Telefon fünfmal kontaktiert. Alle Reaktionen und die im Verlauf erlebten Beratungen bewerteten die Tester mit einem Fragebogen. Kriterien waren hierbei Erreichbarkeit, Begrüßung, Gesprächsführung, Fachkompetenz, Qualität der Akquisefragen und sogar der Gesprächsabschluss. Dies mündete in eine entlang dieser Kriterien unterschiedlich gewichtete Gesamteinschätzung, die sich als ein Service-Qualitäts-Index darstellt.  
  
„Wir sind hocherfreut über die Erstplatzierung. Sie zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Holger Schwenke, Leiter der Hauptabteilung Kundenservice und Abrechnung bei enercity. „Uns ist bewusst, dass wir im Endeffekt bei jedem einzelnen Kunden gute Leistung zu bringen haben und arbeiten stets daran, unseren Service zu verbessern“.   
  
Bereits Ende 2013 hatte enercity sich hinsichtlich Kundenzufriedenheit vom TÜV Nord zertifizieren lassen:  
http://www.enercity.de/presse/pressemeldungen/2013/2013_12_20-Kundenzufriedenheit-bei-enercity-von-TUEV-NORD-zertifiziert/index.html  
  

Auch Niedersachsen

Region Hannover und Wilhelmshaven - zwei Welten

Wilhelmshaven und die Region Hannover trennen nicht nur gut 200 Kilometer, sondern auch Welten. Das bestätigen mir derzeit Leserinnen und Leser meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", die es seit ein paar Tagen auch bei Amazon gibt. An der Jade kursiert ein Gerücht über den Oberbürgermeister und einen Unternehmer. Die beiden wenden sich an die Lokalzeitung und dementieren das Gerücht, ohne zu sagen, wobei es bei diesem Gerücht geht, als gingen sie davon aus, dass sowieso jede und jeder die Geschichte bereits kennt.

Schon das geht in den Kopf vieler Leserinnen und Leser meiner Broschüre nicht hinein. Warum machen diese beiden Werbung für ein nach ihrer Auffassung allen bekanntes Gerücht, denn nichts anderes ist ein solches Dementi? Dann erweist sich die Ankündigung von Oberbürgermeister und Unternehmer, alle Verbreiter des Gerüchtes  mit Hilfe von Anwälten ausfindig zu machen, auch noch als Luftnummer. Zurück bleibt eine Stadt, in der Bürgerinnen und Bürger, die Klatsch und Tratsch mögen, auf seltsame Art und Weise als Verleumder kriminalisiert werden sollten. Wilhelmshaven ist übrigens reich an solchen Realsatiren, deswegen wird diese Stadt auch immer ärmer, die Einwohnerzahl sinkt weiter.

Immer mehr Leserinnen und Leser findet auch meine Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine", in der ich über eine illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes berichte. Bei einer Wohnungsdurchsuchung geben sich zwei Polizeibeamte falsche Namen, das Innenministerium fordert eine Überprüfung der Aktion, die Aufgabe der übergeordneten Polizeiinspekion sei, aber daran hält sich niemand, die Wilhelmshavener Polizei überprüft sich selbst.  In einem Schreiben, das im Namen des Oberbürgermeisters verfasst wird, werde ich als Autor der Geschichte über diese illegale Aktion als Stalker verleumdet, der ganz nebenbei auch noch das gesamte Wilhelmshavener Jugendamt lahm gelegt haben soll. Mein Anwalt versucht gerade, dieses Schreiben zu bekommen. Der Oberbürgermeister verweigert die Herausgabe.

Hier zu Region staunt man über solche Ereignisse noch. In Wilhelmshaven sind sie Alltag. Dort wird auch anders gewählt. Beweise ich in meiner Broschüre "Wahl spezial - Gelebte Demokratie an der Jade".  

Mittwoch, 10. September 2014

Neues Schulgesetz

Mehr Bildungschancen für die Kinder

Hannover. Zum Schuljahr 2015/2016 wird in Niedersachsen ein neues Schulgesetz in Kraft treten. Das hat die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zum Anfang des neuen Schuljahres angekündigt. Die umfangreiche Novellierung des Gesetzes wird unter anderem die Einführung eines modernen Abiturs nach 13 Schuljahren in Niedersachsen enthalten und die neuen verbesserten Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen in Niedersachsen abbilden.

„Ich möchte die Bildungschancen für unsere Kinder erhöhen, ich möchte eine Gleichbehandlung der Schulformen gewährleisten und ich möchte Schulen und Schulträgern insgesamt mehr Möglichkeiten und Gestaltungsspielräume geben. Dies wird die Handschrift sein, die dieses Gesetz prägen wird - ein Bildungschancen-Gesetz", sagte die Ministerin.

In den kommenden Wochen wird das Niedersächsische Kultusministerium einen ersten Gesetzentwurf veröffentlichen und im Rahmen des gesetzlichen Beteiligungsverfahrens mit den betroffenen Verbänden und Institutionen darüber diskutieren.