Samstag, 30. August 2014

Das Liga-Orakel 2014/15 (II)

Setzt Hoeneß alles auf Schalke?

Haben die Bayern etwa Angst? Aber wovor? Dass Uli Hoeneß im Knast mit seinem kargen Lohn spekuliert und alles auf Schalke 04 setzt? Oder warum haben sie ihn im Gefängnis besucht? Tipps für ein Spiel auf Schalke braucht doch derzeit niemand. Diese Mannschaft ist weder in Dresden noch in Hannover vorhanden gewesen, der kommt auch heute Abend der Ball so oft abhanden, dass der FCB in der ersten Halbzeit keinen eigenen dabei haben muss, um zu führen. Dann kann auch Hoeneß nicht mehr helfen.

Schwerer wird es für die Roten in Mainz. Deswegen will aber niemand Martin Kind heute noch ins Gefängnis stecken, damit der sich in aller Ruhe Gedanken über das Spiel machen kann. Wenn 96 so spielt wie nach dem Führungstreffer der Schalker, dann ist mindestens ein Punkt drin.

Danach käme ein alter Bekannter nach Hannover, wenn er dann noch Trainer wäre. Der trainiert den Hamburger SV bereits auf Zweite Liga, was man ihm aber wohl nach der Niederlage gegen Paderborn nicht mehr gestatten wird.

Gut orakelt, Mike!

Hamburger SV gegen SC Paderborn 0 : 3
Schalke 04 gegen FC Bayern München 1 : 1
FSV Mainz 05 gegen Hannover 96 0 : 0

Liga-Orakel (III) Hier klicken

Freitag, 29. August 2014

Neuer Omnibusbahnhof

Foto: enercity















Ist strahlend schön

Hannover (tj). Der Stromverbrauch pro Jahr ist so hoch wie der von drei Durchschnittsfamilien, das Team der enercity-Stadtbeleuchung, das Architektenbüro Werner Sobek, Tiefbau- und Stadtplanungsexperten lassen den neuen Omnibusbahnhof leuchten. "Wir sind stolz auf dieses Projekt, denn die Beleuchtung des neuen ZOB ist wirklich ein optischer Genuss", sagt Harald Noske, Technikvorstand bei enercity. "Unsere Erfahrungen mit LED-Stadtbeleuchtungstechnik finden zunehmend Anwendung bei der ästhetischen Beleuchtung markanter Gebäude". Die geschwungene Dachkonstruktion wird mit LED-Leuchten von Hellux aus Laatzen ins rechte Licht gerückt.

Samstag, 23. August 2014

Das Liga-Orakel 2014/15

"Bild"-Reporter hat nichts zu prophezeien

19. August 2014. "Bild"-Reporter Peter Wenzel prophezeit Schalke 04 nichts Gutes. Das soll er mal schön bleiben lassen. Das ist meine Aufgabe als Orakel-Terrier. Die lasse ich mir nicht einfach wegpfoten. Ich bin zwar inzwischen umgezogen nach Burgwedel bei Hannover, aber ich bin nicht so erzogen, dass ich mir das Orakel-Fressen vor der Schnauze wegschnappen lasse.

Gestern habe ich mir natürlich völlig unvoreingenommen das Spiel von Dynamo Dresden angeschaut. Wie der Gegner hieß, habe ich erst in der Pause von Mehmet Scholl erfahren. Sonst wäre mir Schalke 04 gar nicht aufgefallen. Auf dem Rückweg nach Gelsenkirchen soll Jens Keller die drei Punkte bereits in der 96-Geschäftsstelle abgegeben haben. Blamieren will sich seine Mannschaft erst wieder am zweiten Spieltag. Und das ist gut so!

Auch beim Spiel des Hamburger SV habe ich anschließend kurz zusammenfassend noch hineingeschaut. Immerhin: Beim Elfmeterschießen treffen die! Gibt es aber nicht in der Bundesliga. Das wissen sicherlich auch die Kölner.

Bleibt nur noch eine Frage: Wie hoch verlieren die Wolfsburger in München?

Fein orakelt, Mike!

Bayern München gegen VfL Wolfsburg 2 : 1
Hannover 96 gegen Schalke 04 2 : 1
1. FC Köln gegen Hamburger SV 0 : 0

Das Liga-Orakel 2014/15 II

Dienstag, 12. August 2014

Spendenaufruf

Auf dem Spittaplatz in Burgdorf werden Kerzen für die
Terroropfer angezündet. Foto: Heinz-Peter Tjaden



















Hilfe für die Opfer der Terrorgruppe "Islamischer Staat"

Hannover. Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat in einem Appell die Bürgerinnen und Bürger des Landes zur finanziellen Unterstützung der humanitären Hilfe für die Terror­opfer in Kurdistan/Irak aufgerufen. Weil kündigte an, dass die Niedersächsische Landesregierung dem Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V. eine Zuwendung zur Stützung seiner humanitären Hilfe in Kurdistan/Irak in Höhe von 200.000 Euro zukommen lassen werde.

Der Appell des Ministerpräsidenten im Wortlaut

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

über die Medien und persönliche Kontakte erreichen uns bewegende und erschreckende Bilder und Berichte über die Gewalt der Terrorgruppe „Islamischer Staat" (IS) im Irak und insbesondere in Kurdistan. Die Landesregierung verfolgt mit großer Sorge die brutalen An­griffe der Terrorgruppe auf Yeziden, Christen und andere kulturelle, ethnische oder religiöse Minderheiten und die Vernichtung von unwiederbringlichen Kulturgütern. Zehntausende von Menschen haben sich in das Sindschar-Gebirge im Nordirak geflüchtet, um ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit zu retten. Sie mussten Hab und Gut zurücklassen. Die Flüchtlinge leiden bei Temperaturen um 40 Grad an Wassermangel und fehlenden Nah­rungsmitteln sowie an mangelnder ärztlicher Versorgung. Gerade für Kinder ist die Fluchtsi­tuation besonders belastend.

Die Landesregierung verurteilt die Gewalt der IS auf das Schärfste. In Übereinstimmung mit der Bundesregierung unterstützen wir das Vorgehen der Internationalen Gemeinschaft und insbesondere die humanitäre Hilfe. Die Versorgung der leidenden Menschen mit Nahrungs­mitteln und Wasser aus der Luft kann dazu beitragen, die schlimmste Not der geflohenen Menschen zu lindern. Wir begrüßen, dass auch die Bundesregierung Geld für Nothilfe zur Verfügung gestellt hat.

Es stimmt hoffnungsvoll, dass offenbar die ersten Flüchtlinge aus der Bergregion ausgeflo­gen oder auf dem Landweg in Sicherheit gebracht werden konnten. Viele Flüchtlinge finden in der Region Kurdistan/Irak Zuflucht. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge in der Region beträgt allerdings mittlerweile mehrere Hunderttausend Personen. Angesichts dieser hohen Flücht­lingszahlen kommen die lokalen Behörden schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten, Kleidung und Zelten.

Angesichts der akuten Notlage der Flüchtlinge ist ein sofortiges Handeln erforderlich. Der Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V. wird in den kommenden Tagen mit einer Gruppe von Medizinern in das Krisengebiet reisen, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Unter ihnen wird auch Herr Professor Dr. Hüseyin Bektas von der Medizinischen Hochschule Han­nover sein. Auch andere Hilfsorganisationen, wie beispielsweise der Verein S.A.Z. Kinder­hilfswerk sind in der Region aktiv.

Ich bitte Sie daher heute persönlich: Helfen Sie durch Ihre Spende, dass die Hilfsorganisati­onen ihre lebensrettenden Aufgaben in Kurdistan/Irak schnell wahrnehmen können. Die Nie­dersächsische Landesregierung beabsichtigt, dem Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V. eine Zuwendung zur Stützung seiner humanitären Hilfe in Kurdistan/Irak in Höhe von 200.000 Euro zukommen zu lassen.

Die Spendenkonten lauten:

Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V.
Stichwort: Spende für Flüchtlinge in Kurdistan Rojava-Shingal
Deutsche Apotheker und Ärztebank
IBAN: De 39 3006 0601 0008 7790 23
BIC: DAAEDEDDXXX

S.A.Z. Kinderhilfswerk e.V.

Stichwort: Spende für Flüchtlingsspeisung durch ETTC Erbil

Ziraat Bankasi International Hannover

IBAN : DE14512207001032503003

BIC:TCZBDEFF

Weitere Spendenkonten gemeinnütziger Organisationen werden in den nächsten Tagen ein­gerichtet.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.

Dienstag, 5. August 2014

Tierschutz

 

Legehennen behalten ihren Schnabel
Hannover. Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat die Entscheidung des Einzelhandels und der Organisation KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen) für ein bundesweites Verbot des Schnabelkürzens bei Legehennen ab 2017 ausdrücklich begrüßt.
Meyer: „Diese Entscheidung ist ein gewaltiger Durchbruch für mehr Tierschutz. In intensiven Gesprächen mit den Handelsketten und KAT haben wir erreicht, dass die grausame Praxis des Kürzens der Schnabelspitzen nicht nur in Niedersachsen, sondern in ganz Deutschland, den Niederlanden und anderen Ländern eingestellt wird. Der Tierschutz-Beschluss des Handels bedeutet, dass der niedersächsische Weg, das Schnabelkürzen bis Ende 2016 auslaufen zu lassen, Vorbild für den Bund und einige EU-Mitgliedsstaaten wird. Das ist gut für den Tierschutz und den Freilandhühner-Standort Niedersachsen!"

Nachdem Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern das Schnabelkürzen per Erlass zum 31.12.2016 verboten hatten, hat KAT nun aufgrund dieser Länderbeschlüsse offiziell mitgeteilt, dass dieses Verbot für alle KAT-zertifizierten Betriebe gelten wird, die Eier an deutsche Supermarktketten verkaufen. Betroffen sind ca. 60 bis 70 Millionen Hennen in 5000 Ställen in Deutschland und den Niederlanden, die ab 2017 den Schnabel dran behalten werden.

Niedersachsens Landwirtschaftsminister hatte in monatelangen Gesprächen sowohl mit dem Einzelhandel als auch mit KAT auf diesen Beschluss hingewirkt. An den Gesprächen haben unter anderem auch Edeka, Rewe, Aldi und Lidl sowie KAT teilgenommen. Ebenso führte der Minister Verhandlungen mit Tierschutzverbänden zur Akzeptanz der Entscheidung.
Meyer: „Die jüngste Entscheidung der KAT ist ein wichtiges Signal für die niedersächsische Wirtschaft, denn: Alle großen Supermarktketten verlangen von ihren Eierlieferanten, dass sie von KAT zertifiziert sind." Dies trifft auch auf Lieferanten aus anderen Staaten wie den Niederlanden zu, so dass Importe ausländischer Billigeier unterbunden werden. „Mit der Verpflichtung großer Ketten, nur Eier von Hennen mit ungekürzten Schnäbeln zu verkaufen, haben wir einen wettbewerbsneutralen Ausstieg aus dem Schnabelkürzen erreicht."

„Diese Entscheidung ist ein erfreulicher Durchbruch für mehr Tierschutz", so der Minister. „Der Beschluss bedeutet, dass der niedersächsische Weg, das Schnabelkürzen bis Ende 2016 auslaufen zu lassen, nicht nur bundesweit im Gleichklang gegangen wird, sondern auch in anderen EU-Mitgliedstaaten."

Meyer forderte den Bund auf, nun auch dort endlich gesetzlich das Schnabelkürzen zum 31. 12. 2016 zu untersagen und die Kennzeichnungspflicht auf verarbeitete Eier auszuweiten. Eine Mehrheit der Bundesländer gibt es bereits: Auf der jüngsten Agrarministerkonferenz (AMK) im April dieses Jahres in Cottbus haben insgesamt elf Bundesländer auf Antrag Niedersachsens den Bund aufgefordert, den Ausstieg aus dem Schnabelkürzen möglichst bis Ende 2016 vorzusehen. Der Bundesrat hat den Bund aufgefordert, auch bei verarbeiteten Eiern in Kuchen und Nudeln eine Kennzeichnung der Haltungsform für den Verbraucher erkennbar zu machen.

Landwirtschaftsminister Meyer abschließend: „Wir brauchen endlich eine tiergerechte Haltung ohne präventive Amputationen oder Verstümmelungen von Tieren. Die KAT-Entscheidung ist ein Fortschritt für den Tierschutz und ein Erfolg des Tierschutzplans. Und auch die Wirtschaft profitiert: Wettbewerbsverzerrungen kommen nicht zustande, denn der Ausstieg erfolgt im Einvernehmen mit dem Handel. Dieser hat erkannt, dass die Verbraucher mehr Tierschutz wollen und auch bereit sind, dafür mehr zu zahlen."

Eier von schnabelgekürzten Hennen werden mit der KAT-Entscheidung 2017 demnach ebenso wie Käfigeier in den meisten Supermarktketten ausgelistet und nicht mehr angeboten.

Der Hintergrund: Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat im April 2013 einen Erlass veröffentlicht, der das Kürzen der Schnabelspitze bei Legehennen ab 2017 verbietet. Der Verzicht auf Schnabelkürzen ist ein Baustein des Tierschutzplanes Niedersachsen. Das Kürzen der Schnäbel von Hennen ist ein grausamer und schmerzhafter Eingriff, auf den verzichtet werden soll. Dänemark hatte bereits im Sommer 2014 erklärt, auf das grausame Amputieren der Schnabelspitze verzichten zu wollen.