Samstag, 22. Februar 2014

Liga-Orakel (XXIII)

Das Problem mit den Nägeln

Ach, du "Neue Presse", für "Augen zu und durch" werden die Profis von Hannover 96 nicht bezahlt - auch nicht gegen die Bayern, Kohle bekommen die für Feuer machen in jedem Spiel, das die "Roten" immer erst nach dem Schlusspfiff gewonnen, geunentschiedt oder verloren haben, wie ich dieser Tage manchmal die Geduld, weil ich für meine Hütte in der Region Hannover nirgendwo Nägel bekomme, die ich so dringend brauche, denn auf die Hütte muss noch ein Dach drauf - wie die "Roten" morgen vielleicht eins aufs Dach bekommen, wenn die Nägel für den Abwehrzaun nicht reichen sollten - wie ich immer noch keine Nägel habe. Nicht einmal Ikea in Großburgwedel hat welche...

Freitag, 14. Februar 2014

Liga-Orakel (XXII)

Und ewig diskutiert der Hamburger SV

Wo geht es lang? Das wollen an diesem Wochenende viele Mannschaften wissen. Nur die beim Hamburger SV wissen nicht mehr, was sie tun. Wie wollen die mit einem Trainer auf Abruf in Braunschweig gewinnen? Ich als fast immer richtig orakelnder Jagdterrier gewinne mit einem Herrchen auf Abruf doch auch keinen Blumentopf, geschweige denn ein besseres Zuhause. Das mein Herrchen demnächst auch noch wechseln will - wie der Hamburger SV mal den Trainer, dann doch wieder nicht den Trainer.

Bei Werder dagegen gibt es keine Trainer-Diskussion. Gegen Mönchengladbach soll endlich wieder ein Sieg her, damit kein neuer Trainer herkommen muss. Das könnte klappen, denn die Fohlen sind noch nicht richtig wieder auf Trab. Ein Punkt wird es auf jeden Fall. Vielleicht sogar vom Elfmeterpunkt.

Hannover 96 hat die Trainer-Diskussion hinter sich - und heute Abend Mainz vor sich. In diesem Spiel soll die Mannschaft alles reinhauen, fordert Tayfun Korkut, wie ich gern alle Leckerlis in meinen Bauch reinhauen würde, die aber nie in meinem Fressnapf zum Zwecke der Verspeisung liegen. Auch deshalb will ich schon lange mein Herrchen wechseln. Der Trainer von Mainz 05 rechnet mit einem unangenehmen Spiel - und ich nicht...

Freitag, 7. Februar 2014

Liga-Orakel (XXI)

Hochmut kommt vor dem Fall des Unentschiedens

Ich packe schon wieder mein Körbchen für eine Fahrt nach Hannover, weil mein Herrchen unbedingt mitkommen will. Ich werde also am Steuer sitzen, während das Werder-Schiff wieder auf Grund läuft - und der Grund wird erneut sein: Dieser Kahn kommt nicht mehr über die Weser, die ich gegen 16 Uhr überqueren werde. Ich komme überall rüber, nur über mein Herrchen komme ich nicht hinweg.

Sobald Dortmund gewonnen hat, werden die Gesichter der Schalker noch länger als sie schon nach der Hinspiel-Niederlage in Hannover gewesen sind. Schalke mag zwar Kult sein, aber 96 ist Kultur, neuerdings sogar Spielkultur. Jeder Spieler hat inzwischen einen Kulturbeutel - nass gemacht werden die nur noch beim Duschen. Wolfsburg geschlagen, Gladbach geputzt und nun die Königsblauen, die sich für etwas Besseres als Dortmund halten. Doch Hochmut kommt bekanntermaßen vor dem Fall eines Unentschiedens gegen die Roten. Das wären dann sieben Punkte aus drei Spielen gegenüber in der Hinserie drei Punkte aus sieben Spielen.

So, ich packe nun weiter mein Körbchen und lege auch dieses Orakel hinein, wie ich mein Herrchen an der Leine hereinlegen werde, sobald er mich von derselben lässt. Schönes Wochenende.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Burgdorf

Hier findet viel Neues statt

Von der Burg gibt es nur noch Überreste, ein Dorf ist Burgdorf schon lange nicht mehr, sondern eine Kleinstadt, in der weiter Wundersames geschieht. Erfahre ich, weil heute eine Anzeige von mir im dortigen Wochenblatt "Marktspiegel" erschienen ist. Ich suche eine Wohnung in der Region Hannover, worüber sich einige Leute aus Burgdorf freuen und mir helfen wollen. Ich bin in der Stadt lange Lokalredakteur gewesen.

Worauf ich mich neu einstellen müsste, wenn es mit dem Umzug klappt, ist mir bei mehreren Telefongesprächen klar geworden. Bei Ratssitzungen sollte ich keine Fragen zur Verkehrsplanung stellen, weil Bürgermeister Alfred Baxmann so was nicht mag.

Sollte ich eine Chronik schreiben, dürfte ich die bei einem namentlich hier verschwiegenen Verleger nicht drucken lassen. Der würde mein Buch erst einmal umschreiben, wenn ihm meine Sichtweise nicht gefiele. Davon bekäme ich dann 1 000 Exemplare und müsste feststellen, dass die gedruckte Chronik mit meiner nicht mehr viel gemein hat. Schadenersatz könnte ich nicht verlangen. Der Mann ist pleite, weil er das mit einer anderen Chronik auch schon so gemacht hat und dafür zur Kasse gebeten wurde.

In Burgdorf wird der Verkehr inzwischen ausgekreiselt, einmal nicht aufgepasst und schon rauscht man an der Innenstadt vorbei. Deswegen stehen den mir vorliegenden Augenzeugenberichten zufolge viele Geschäfte schon leer, weil Autofahrer, die vorbeigerauscht sind, nur selten wieder zurückrauschen.


Dienstag, 4. Februar 2014

Steuerbetrug

Zahl der Selbstanzeigen fast verdreifacht

Hannover. Im Januar sind in Niedersachsen 469 Selbstanzeigen eingegangen (gegegenüber 157 vor einem Jahr). Dazu Finanzminister Schneider: „Die Botschaft, dass Steuerstraftaten konsequent verfolgt werden, ist angekommen."

Die Motive sind nach Schneiders Ansicht vielschichtig. Ein wichtiger Grund sei sicherlich, dass das Steuerabkommen, das die schwarz-gelbe Vorgängerregierung noch angestrebt habe, nicht zustande gekommen sei. Dieses Abkommen habe vorgesehen, dass nicht die deutschen Steuerbehörden, sondern die Schweizer Banken den zu zahlenden Steuerbetrag ausgerechnet hätten. Also genau diejenigen Institutionen, die der Steuerhinterziehung in der Vergangenheit Vorschub geleistet hätten.

Wirkung zeigt nach Schneiders Ansicht aber auch die signalisierte Bereitschaft, weiterhin CDs mit Daten von ausländischen Banken anzukaufen.

Abschließend riet Schneider dazu, die Gelegenheit zur Selbstanzeige zu nutzen, solange noch Zeit dazu sei: "Die Hürden werden höher."

Samstag, 1. Februar 2014

Liga-Orakel (XX)

In der Ruhe liegt der Sieg

Mir geht es genauso: Ab 18.30 Uhr liege ich gern auf der Couch, rolle mich zusammen und nehme die eine oder andere Mütze Schlaf. Das machen die Gladbacher nicht auf einer Couch, sondern immer samstags um diese Zeit auf dem Fußballplatz. Wird ein Spiel um 18.30 Uhr angepfiffen, überfohlt sie die Müdigkeit. Nur zwei Punkte haben sie bisher an Samstagabenden zusammengeschnarcht.

Was lernen die "Roten" und die Fans daraus? Alle sollten mucksmäuschenstill sein, wenn der Schiri das Spiel - hoffentlich nicht zu laut - anpfeift, damit kein Gladbacher geweckt wird. Auch die 5 000 Fohlen-Fans müssen zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet werden. Dann müssen sie nach dem Spiel auch nicht überall herum erzählen, dass ihre Mannschaft wieder ein Abendspiel verschlafen hat.

Tayfun Korkut sagt, dass seine Elf alles dafür tun werde, "die Punkte hierzubehalten". Er rechnet mit einem guten Spiel der "Roten". Wenn die Gladbacher das gar nicht mitbekommen - umso besser...