Donnerstag, 30. Januar 2014

Ganztagsschulen

Bessere Ausstattung - mehr Spielraum für Gestaltung

Hannover. Die Ganztagsschulen in Niedersachsen werden - so das Kultusministerium - ab dem kommenden Schuljahr 2014/2015 "erheblich besser ausgestattet" und erhalten mehr pädagogische Gestaltungsspielräume. Zum Start des Anhörungsverfahrens für den entsprechenden Erlass-Entwurf „Die Arbeit in der Ganztagsschule", der am 1. August 2014 in Kraft treten soll, hat Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die geplanten Verbesserungen für die Schulen vorgestellt. Danach wird die Ausstattung des Landes für die rund 1.200 ab 2004 genehmigten offenen Ganztagsschulen von derzeit durchschnittlich ca. 25 Prozent auf voraussichtlich ca. 60 Prozent angehoben. Perspektivisches Ziel sei es, die Mittel für die Ganztagsschulen darüber hinaus Schritt für Schritt weiter zu erhöhen.

„Die von Schwarz-Gelb eingeführte ‚Ganztagsschule light' mit knappen Ressourcen und engem organisatorischem Konzept gehört damit der Vergangenheit an", sagte Heiligenstadt. „Wir statten die Schulen deutlich besser aus und geben ihnen mehr Gestaltungsspielräume. Dadurch wird es einen qualitativen Quantensprung im Ganztagsbereich geben." Auch die Gründung neuer Ganztagsschulen, so die Ministerin, werde unter diesen Voraussetzungen ermöglicht.

Der Ausbau der Ganztagsschule bildet im Rahmen der „Zukunftsoffensive Bildung" das Herzstück niedersächsischer Bildungspolitik: Bis Ende 2017 sind allein dafür rund 260 Millionen Euro veranschlagt. Durch die zusätzlichen Ressourcen ist es möglich, künftig verstärkt Lehrkräfte im Ganztagsbereich einzusetzen. Dadurch können Unterricht und außerunterrichtliche Angebote besser miteinander verzahnt und Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden. Kooperationen mit externen Partnern bleiben weiterhin möglich.

Mit Schuljahresbeginn 2014/15 wird der Berechnungsmodus zudem auf einen teilnehmerbezogenen Ganztagszuschlag umgestellt. Der bisherige Modus richtete sich nach der Anzahl der Klassen bestimmter Schuljahrgänge und hat sich als zu starr herausgestellt.

„Die neue Berechnungsgrundlage ist bedarfsgerecht. Ganztagsschulen mit vielen teilnehmenden Kindern und angebotenen Tagen erhalten deutlich mehr Ressourcen als bisher. Anders als in der Vergangenheit setzen wir dadurch stärker den Anreiz, ganzheitliche und qualitativ hochwertige Bildungsangebote zu machen." Jede Ganztagsschule hat damit unabhängig von der Schul- oder Organisationsform - offen, teilgebunden oder gebunden - die Möglichkeit, ihr pädagogisches Konzept individuell weiterzuentwickeln oder das bestehende Konzept fortzuführen. Mit den neuen Regelungen werde keine Schule bei der Ausstattung schlechter gestellt, betonte Kultusministerin Heiligenstadt, jede Schule behalte mindestens ihren Status Quo. „Unsere Devise heißt: ermöglichen statt verordnen. Mit den deutlich verbesserten Ressourcen, dem erweiterten pädagogischen Gestaltungsspielraum erhalten die Schulen einen verlässlichen Rahmen, der den nötigen Raum für gute Ganztagsschulen gibt."

Samstag, 25. Januar 2014

Zu Besuch

Hier beginnt mein Fußballkrimi "Mord
und andere Fouls".




















Zu Hause

Der Winter hat Hannover vor mir erreicht. Zum ersten Mal seit langer Zeit sehe ich Schnee, ich biege ab in Richtung Ihme-Zentrum. Die Fassade dieses Betonklotzes sieht noch schlimmer aus als im Oktober. Mein Ziel ist Linden-Mitte, ein Stadtteil der Gegensätze. Schicke Häuser stehen neben verschandelten, jeder Laternenpfahl ist vollgeklebt mit Aufrufen gegen Rechts, für Ende Januar werde ich nach Wien eingeladen, wo die Nazis aufgemischt werden sollen. An einer Hauswand hängt ein Plakat neben dem anderen, an einer Fassade wird für das "bunte Linden" geworben. Mein Hund traut dem Schnee nicht und lässt ein paar Flocken auf seiner Zunge zergehen. Eine Frau, die ich nach dem Weg zu einer Wohnungsbaugesellschaft gefragt habe, geht mit mir zu einer Treppe. Von meinem Ziel trennen mich nur noch ein paar Stufen und wenige 100 Meter. Ich erreiche die Teichstraße. Dort wirbt ein Bestattungsinstitut für seine Dienste, unter der Leuchtreklame hängt eine Uhr.

Nach dem Schade-Gespräch mit einer auf  ZVK-Hannover-Krawall gebürsteten Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft verlasse ich mit dem Auto Linden-Mitte wieder, am Schwarzen Bären fahre ich in Richtung Stadion und vorbei am Waterlooplatz. Die Macht der Gewohnheit führt mich auf die linke Spur, doch dann fällt mir ein, dass es die Hochbrücke am Aegi schon lange nicht mehr gibt. Aber viele Wege führen in die List. Kurz vor der Waldstraße kreisen meine Gedanken um die Parkplatzsuche. Doch direkt vor dem Haus Martens ist ein Parkplatz frei. Ich steige aus meinem Auto, bevor ich aus diesem Traum erwache. Mein Hund traut dem Schnee immer noch nicht. Er will im Auto bleiben.

In der Waldstraße gibt es die Fahrschule Seidel, die mir 1978 das Auto fahren beigebracht hat, immer noch. Kurz vor der Podbielskistraße komme ich wie vor Jahrzehnten schon an einem Restaurant vorbei, um die Ecke sind die ersten Gäste in einer Kneipe, die ebenfalls seit langer Zeit existiert. In der Eilenriede lasse ich meinen Hund von der Leine. An den Schnee hat er sich immer noch nicht gewöhnt. Wir kommen vorbei am Lister Turm und an dem Abenteuerspielplatz, auf dem mein Fußballkrimi "Mord und andere Fouls" beginnt. Am Eingang gibt es eine Pin-Wand. Dort mache ich morgen Werbung für meinen Krimi, beschließe ich. Wir laufen die Wedekindstraße hoch, in der Flüggestraße verwirren mich die Hausnummern, die kleinen Geschäfte, Treffpunkte und Kunsthandlungen faszinieren mich. Neben dem Haus, in dem eine Wohnung frei ist, gibt es einen Kiosk mit einem netten türkischen Besitzer, der meinen Hund mit Leckerlis verwöhnt.

In dem Treppenhaus der Flüggestraße 5 hätte ein zweites Haus Platz. Der Vater der Vermieterin lässt sich die Personalien der Interessenten geben: "Meine Tochter meldet sich dann bei Ihnen." Auf dem Rückweg zum Hotel schlendere ich über die Lister Meile. Ich bin zu Besuch zu Hause.

Nachts fällt noch mehr Schnee. In der Eilenriede begegnen uns Kinder, die in den Lister Turm wollen. Im Saal ist wohl wieder etwas los. An die Pin-Wand vor dem Abenteuerspielplatz hefte ich einen Zettel mit Werbung für meinen Krimi. Jemand bietet auf einem anderen Zettel Nachhilfeunterricht an, geworben wird auch für einen Flohmarkt, der am ersten Februar-Wochenende stattfindet. Und wer Yoga mag...

Burgdorf: Hier findet viel Neues statt

Mittwoch, 22. Januar 2014

Liga-Orakel (XIX)

Tolle Hütte vor voller Hütte

Der neue Trainer von Hannover 96 ist wie ich: Wir beide wollen Bälle, Bälle, Bälle. Sobald die Pillen da sind, werde ich zum Jagdterrier - und immer kriege ich sie alle, da kann auch eine Bulldogge kommen. Die Roten dagegen kommen zum Rückrunden-Auftakt nach Wolfsburg. Die Stadt kennt zwar kaum jemand, aber die Mannschaft soll ganz gut sein. Steht jedenfalls so in der Tabelle. Wo die Roten stehen, verrate ich lieber nicht. Doch mit einem Tayfun nach dem anderen soll alles besser werden. Auch der Tabellenplatz. Deswegen wird Korkut auch vor jedem Spiel sagen: "Entscheidend ist auf dem Tabellenplatz."

Bei einem Derby ist bekanntlich alles möglich. Möglich ist also: Die Roten kommen rechtzeitig in Wolfsburg an. Jeder Spieler hat ein Trikot. Die Roten finden in der Halbzeitpause ihre Kabine wieder. Das gelingt ihnen auch nach dem Abpfiff. Korkut legt auf der Rückfahrt jedem Spieler einen Ball vor die Füße. Die Mannschaft genießt dieses neue Gefühl. Korkut tröstet die Spieler: "Auch die Bayern haben auswärts verloren." Aber nur in Salzburg, nicht in Mönchengladbach.

Ich als Orakel-Terrier bin übrigens am Donnerstag und Freitag in Hannover. Wer mir gratulieren will, weil ich meistens richtig tippe, darf mir in der Waldstraße gratulieren. Dort habe ich eine ganz tolle Hütte gefunden, bevor 96 in Wolfsburg die Hütte voll bekommt.

Weitere Informationen hier

Montag, 20. Januar 2014

Demoskopische Zirkusnummer

Von CDU-Generalsekretär Ulf Thiele geht daneben

"Wäre heute eine Landtagswahl, so hätte Rot-Grün keine Mehrheit. SPD sowie Grüne müssen Verluste hinnehmen." Teilt mir heute der niedersächsische CDU-Generalsekretär Ulf Thiele per mail mit und verlinkt eine soeben vom NDR veröffentlichte Umfrage. Das Ergebnis: CDU 40 Prozent, SPD 32 Prozent, Grüne 13 Prozent, Linke 5 Prozent und FDP 4 Prozent. 

Der Mann kann nur einseitig rechnen. Bei der Landtagswahl haben CDU und FDP 45,9 Prozent der Stimmen bekommen, SPD und Grüne 46,3 Prozent. Ignoriert man die 5-Prozent-Hürde, verlieren CDU und FDP bei der Umfrage 1,9 Prozent, SPD und Grüne 1,3 Prozent. Stellt man den Liberalen diese Hürde vor die Nase, hätte das bürgerliche Lager 40 Prozent und wäre im Landtag ebenfalls schwächer als bisher.

Politiker jonglieren gern mit Umfrageergebnisse, doch diese demoskopische Zirkusnummer von Ulf Thiele ist gründlich daneben gegangen. Wenn er die Umfragebälle noch einmal in die Luft werfen würde, fielen sie ihm so vor die Füße: "SPD und Grüne müssen Verluste hinnehmen, CDU und FDP noch größere."  Und die Linke wäre wieder im Landtag...

 



Sonntag, 19. Januar 2014

Burgdorfer Pferdemarkt

Die heutige Bundesarbeitsministerin Ursula van der Leyen bei
einem Kinderfest in Burgdorf. Foto: Heinz-Peter Tjaden
















Und ein gewisser Paul Rohde

25. April 2012. Wer im Glashaus sitzt und Paul Rohde heißt, der schmeißt auch mit Steinen: Früher in seinem Monatsmagazin "Burgdorfer Umschau", heute im Internet. Aktuelles Thema ist der Pferde- und Hobbytiermarkt, der sechsmal im Jahr mehrere 10 000 Besucherinnen und Besucher in die Aue-Stadt lockt. Manchmal kommen auch Tierschützer. Vor Jahren sogar ein paar nackte, die sich publikumswirksam in einen Käfig sperren ließen.

Paul Rohde muss man nicht in einen Käfig sperren, der sitzt in einer Kiste, vollgeklebt mit Feindbildern. Dazu gehört seit Jahrzehnten Gerhard Bleich als Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), der auch den Pferde- und Hobbytiermarkt organisiert. Als ich 1984 und 1985 Lokalredakteur beim "Burgdorfer Kreisblatt" gewesen bin, kam Paul Rohde als freier Mitarbeiter immer wieder auf Bleich zu sprechen. Über dessen Gehalt als VVV-Geschäftsführer müsse endlich einmal berichtet werden. Damit biss er bei mir auf Granit, weil ich der Meinung war und bin, dass tüchtige Leute für tolle Arbeit auch anständig bezahlt werden sollten. Außerdem gab es keine Klagen von VVV-Mitgliedern.

Nun hat Paul Rohde im Internet einen Text verfasst, in dem er scheinbar Bleich im  zweiten Satz der Lüge bezichtigt, wenn der VVV-Geschäftsführer darauf hinweise, dass drei Tierärzte den Pferde- und Hobbytiermarkt "regelmäßig überprüfen". Das machen die vor Marktbeginn. Da Rohde das nicht bestreiten kann, lautet der dritte Satz: "Aber es stellt sich auch heraus, dass der einzige anwesende ´Tierarzt´ kein praktizierender Arzt ist, sondern ein Mitarbeiter von cp pharma, der Firma des VVV-Vorstandsmitgliedes Bernd Gessert."

Wer jetzt erwartet, dass Paul Rohde seinen Leserinnen und Lesern verrät, welchen Beruf dieser Mitarbeiter ausübt, sieht sich getäuscht, denn damit will er sich gar nicht beschäftigen, ihm geht es um Bernd Gessert. Der gehöre zu "diversen Vereinen", nehme dort Einfluss, schaffe mit Spenden Abhängigkeiten, bringe "seinen Kritikern "durch geschäftlichen Druck" Nachteile und habe  "ein enges Verhältnis zu Bleich". Wirklich erfahren hat man zwar bis dahin noch nichts, dafür bleibt das auch so: "Als Vorstandsmitglied auch im Stadtmarketingverein, wo Bleich auch Geschäftsführer ist, als Hauptsponsor beim Handball, wo Bleich Geschäftspartner ist, gibt es Verbindungen, die man kennen muss." Von Rohde aber nicht näher beleuchtet werden.

Im zweiten Absatz werden aus den "Verbindungen" flugs "Verstrickungen", die dem Bürgermeister von Burgdorf, der Verwaltung und der Politik bekannt seien - und jetzt werde "die Öffentlichkeit erstmalig auf das Netzwerk gestoßen". Von den Tierschützern, die den ersten Pferde- und Hobbytiermarkt des Jahres 2012 besucht haben?

So macht das Paul Rohde oft: Hauptsache, es bleibt etwas hängen. Dabei hätte dieser ehemalige CDU-Ratsherr allen Grund zu schweigen. Der hat so viel Dreck am Stecken, dass man den Stecken schon nicht mehr sieht. Jüngst versorgte er einen zwielichtigen Sozialpädagogen aus Lüneburg mit Artikeln aus dem "Anzeiger für Burgdorf" und mit eigenen Ergüssen, die demnächst bei einem Prozess vor dem Lüneburger Landgericht näher beleuchtet werden. Denn dieser Sozialpädagoge soll aus diesen Schmierereien den Schluss gezogen haben, dass ich pädophil sei. Versichert seine Chefin an Eides Statt. Irgendwie landeten diese Veröffentlichungen auch im Netz und führen dort zu Seiten, auf  denen sogar Kinder an den Pranger gestellt werden...

Siehe auch

19. Januar 2014
Wieder etwas über einen gewissen Paul Rohde
Hier lesen









Samstag, 18. Januar 2014

Schostok

Mag Eintracht Braunschweig nicht
Auf ihren Internet-Seiten veröffentlicht sie auch den Spruch “Fuck BTSV”. Den hat ein Facebook-Freund von ihr hinterlassen. Eintracht Braunschweig mag Rosamunde Schostok also nicht. Diese Auffassung teilt sie mit einigen Hooligans, die sich jüngst vor dem Heimspiel der Roten gegen die Eintracht mit der Polizei gefetzt haben.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Jobcenter



















Jobcenter-Mitarbeiter ohne Namen

Warum ist der Name des Jobcenter-Mitarbeiters entfernt worden, fragt sich ein Facebook-Nutzer.

Montag, 13. Januar 2014

Fleischindustrie


  • Keine Chance für schwarze Schafe 

  • Hannover. Nach der Tarifeinigung in der Fleischindustrie fordert Niedersachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Olaf Lies regelmäßige und scharfe Kontrollen der Branche durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Lies: „Die Fleischindustrie hat sich in den vergangenen Jahren wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Lohndumping, der systematische Missbrauch von Werkverträgen und menschenverachtende Wohnverhältnisse waren an der Tagesordnung. Insofern muss man befürchten, dass die schwarzen Schafe in der Branche sich schon jetzt überlegen, wie sie einen Tarifvertrag unterlaufen können." 

  • Vor diesem Hintergrund fordert Lies, dass die vielen freien Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit endlich besetzt werden: „In dieser Behörde sind fast zehn Prozent aller vorhandenen Stellen unbesetzt. Von 7000 Stellen sind 500 vakant. Es ist offensichtlich, dass dies zu Lasten effektiver und regelmäßiger Kontrollen geht. Bundesfinanzminister Schäuble muss mit diesem Missstand jetzt endlich aufräumen, denn die Beamtinnen und Beamten dieser Bundesbehörde werden in naher Zukunft sehr viel mehr zu tun bekommen als schon bisher: Sie müssen bundesweit die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes überwachen und dann auch die Einhaltung des Tarifvertrages in der Fleischbranche mit bundesweit 80.000 Beschäftigten, davon rund 20.000 allein in Niedersachsen."


  • Grundsätzlich wird die am Wochenende erzielte Einigung in der Schlacht- und Zerlegebranche von Minister Lies begrüßt: „Es ist gut, dass sich die Arbeitgeberseite nach massivem Druck der Öffentlichkeit und auch der Politik nun mit der Gewerkschaft NGG auf einen Tarifvertrag verständigt hat. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass von Anfang an ein Mindestlohn von 8,50 Euro bezahlt wird."

    Lies fordert die Arbeitgeber auf, den tausenden Werkvertragsbeschäftigten aus Rumänien und Bulgarien nun feste Arbeitsverträge zu den vereinbarten tariflichen Bedingungen anzubieten. „Ich erinnere daran, dass wir die Arbeitgeber im vergangenen Frühjahr zweimal bei uns im Ministerium hatten, um über den Missbrauch von Werkverträgen zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit haben uns die Unternehmen versichert, die Kolleginnen und Kollegen aus Rumänien und Bulgarien gerne direkt anstellen zu wollen, sobald für diese die Arbeitnehmerfreizügigkeit auf EU-Ebene gilt. Genau das ist bekanntlich seit dem Jahreswechsel der Fall. Die Fleischindustrie hat damit die Gelegenheit, ihren Beteuerungen jetzt Taten folgen zu lassen."