Samstag, 23. Februar 2013

Liga-Orakel (XXVI)

Ball und Sieg sind hoffentlich rot

Ansch(l)ießend also der Hamburger SV. Und wahrscheinlich wieder Schneegestöber. Habe ich am Donnerstag lustig gefunden. Nach dem 1 : 0 sah ich nichts mehr. Bislang unbestätigten Gerüchten zufolge ist das Spiel 1 : 1 ausgegangen. Das will ich mal glauben. Da es so in allen Zeitungen gestanden hat.

Nicht zum ersten Mal hat für die "Roten" viel auf dem Spiel gestanden, und nun stehen sie nur noch einmal alle 40 Stunden auf dem Rasen. Dem Weißen. Der Ball ist rot. Der Sieg hoffentlich auch. Dann ist wieder alles offen - wie sonst nur die Abwehr von Hannover 96. Um die Europa-League-Plätze kämpfen so viele Mannschaften, wie ich sonst nur mit den Tränen, wenn kein Leckerli in meinem Napf ist. Da kann eine Elf unbemerkt durchschlüpfen, wie ich durch die Beine meines Herrchens, wenn eine Katze meinen Weg kreuzt. Schon heißt es nur noch: rennen, rennen, rennen...

Dass sich Mainz und Schalke heute die Leckerlis aus dem Napf nehmen lassen, kann ich beim besten Hellsehen nicht orakeln...

Samstag, 16. Februar 2013

Liga-Orakel (XXV)

Scheinbar unmögliches Ereignis mit sechs Buchstaben

Mein linkes Auge lacht (Werder hat verloren), mein rechtes Auge weint (der Hamburger SV hat gewonnen), mein Schwanz wedelt (Wolfsburg hat verloren). Kämen die Roten morgen in die Pfoten, blieben sie dran am Hamburger SV, doch die Nürnberger sind zuhause schwer verdaulich. Verspeist worden sind sie schon seit sieben Spielen nicht mehr, während Hannover 96 auswärts schon lange nichts mehr in den Napf bekommt. Sind doch einmal vier Leckerlis drin, müssen fünf bezahlt werden. So geht die Rechnung nie auf.

Hauen sich morgen Huszti, Diouf und Sobiech zu sehr rein, fliegen sie gegen den Hamburger SV raus. Die müssen also so spielen, wie sonst nur die Abwehr. Körperlos. Dennoch will der Trainer zur Attacke blasen. Doch mit Blasen an den Füßen laufe auch ich schlecht. Obwohl: Mirko Slomka hat Recht. Tore schießen kann man nur, wenn die Pille möglichst oft vorne ist und bleibt. Ich bekomme ja auch keine Leckerlis zwischen die Zähne, wenn ich meinen Napf im Badezimmer suche.

Also: Wie Hannover 96 in Nürnberg gewinnen will, ist mir ein Rätsel. Ich löse jetzt eins mit Kreuzwort. Scheinbar unmögliches Ereignis mit sechs Buchstaben: Wunder.

Dienstag, 12. Februar 2013

GlobalGiving


Preisverleihung auf der CeBIT
Ausgezeichnete Vernetzung von Graswurzel-Initiativen

Hannover. Wie werden potenzielle Förderer auf die Kibera Film School für kenianische Slumbewohner, App-Entwicklungskurse für benachteiligte Jugendliche in Großbritannien oder Mikro-Kredite an sudanesische Unternehmer aufmerksam? Der Online-Marktplatz GlobalGiving.org, vernetzt weltweit Spender mit Graswurzel-Initiativen. Das Konzept von Mari Kuraishi, Mitgründerin von GlobalGiving, hat die LIDA-Jury aus Wirtschafts- und Führungsexperten unter Vorsitz des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode überzeugt.

„GlobalGiving hat nicht nur die Art wie sich Menschen engagieren können revolutioniert. Seine Gründer haben es auch geschafft, eine innovative Idee im Zuge der sich rasant entwickelnden Digitalisierung kontinuierlich zu einem erfolgreichen Non-Profit-Unternehmen auszubauen", sagt Minister Bode.

2002 hat Mari Kuraishi zusammen mit ihrem ehemaligen Weltbank-Kollegen Dennis Whittle GlobalGiving gegründet. Ihre Vision war es, kleinen, lokal verankerten Initiativen ohne Anzeigenbudget und Medienbeachtung ein Gesicht zu verleihen. Die Online-Plattform GlobalGiving.org katalogisiert eine Vielfalt geprüfter Projekte aus allen Teilen der Erde nach regionalen und thematischen Gesichtspunkten. So finden private und institutionelle Förderer ebenso wie CSR-Verantwortliche aus Unternehmen individuelle Entwicklungsprojekte - ob mit sozialen, ökonomischen oder ökologischen Zielen. Das Ergebnis: Seit seiner Gründung hat GlobalGiving mehr als 7.000 Projekte und mehr als 74 Millionen Euro an Spenden vermittelt.

Neue kurze Wege

„Wir fühlen uns geehrt, dass wir als Leader in the Digital Age gewürdigt werden" sagt Mari Kuraishi, die aus Washington zur Preisverleihung anreist. „Dies ist eine Bestätigung, dass die Idee des Crowdsourcing zu den großartigen Ideen gehört, die dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es ist etwas Besonderes, dass dies auch außerhalb der Vereinigten Staaten, wo wir unsere Basis haben, anerkannt wird. Es bestätigt den globale Reichweite und Anziehungskraft unserer Unternehmung."

Jury-Mitglied und LIDA-Initiator Dr. Willms Buhse: „Mari Kuraishi und ihr Team haben die Prinzipien der Digitalisierung eindrucksvoll in die Praxis übersetzt. GlobalGiving setzt neue Standards für Sichtbarkeit und Effizienz bei der Vermittlung sozialer Projekte."

Der LIDA Award „Non Profit" sowie die weiteren Preise in den Kategorien „Manager", „Vordenker" und „Entertainment" werden bei am 6. März 2013 auf der CeBIT verliehen. Mehr dazu erfahren Sie unter: www.lidaaward.com

Der Leader in the Digital Age Award (LIDA Award):

Der LIDA Award wird im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr verliehen. Ziel der Auszeichnung ist es, zukunftsfähige Managementmodelle für die Prinzipien des digitalen Zeitalters - Offenheit, Transparenz und Agilität - zu zeigen und die Menschen, die sie entwickeln. Der Preis wird seit 2011 vergeben und ist entstanden aus der Zusammenarbeit des Wirtschaftsministeriums Niedersachen mit mehr als 20 namhaften deutschen Unternehmen unter der Leitung von Dr. Willms Buhse, Experte für vernetzte Zusammenarbeit und Gründer der Managementberatung doubleYUU. Zu der Jury 2013 unter Vorsitz von Minister Bode gehören: Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender Deutsche Messe AG, Prof. Dr. Carsten Winter, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der HMTMH, Thomas Spreitzer, CMO T-Systems International, Maria Gomez, Director Collaboration Solutions IBM Deutschland, Herbert K. Haas, CEO Talanx AG, Cordelia Krooß, Senior Community Manager BASF und Vorjahrespreisträgerin in der Kategorie „Newcomer" und Dr. Willms Buhse.

Samstag, 9. Februar 2013

Liga-Orakel (XXIV)

Ich träume gut - die Roten träumen weiter

Ist bei mir als Jagdterrier auch so. Wenn ich mein Herrchen von der Couch vertrieben habe, träume ich am besten. Die Roten haben zwar noch keine Mannschaft vertrieben, träumen aber immer noch von Platz 6. Dazu brauchen die Jungs eine Serie, schreibt die "Neue Presse Hannover". Jetzt!

Wieso jetzt? Es gibt doch schon mindestens zwei Serien. Die erste: 96 verliert auswärts und gewinnt zuhause. Die zweite: Wenn ich mal ein Orakel in den Sand setze, haben die Roten mal wieder ein Spiel in den Sand gesetzt. Deswegen orakele ich heute gegen Hannover und für Hoffenheim. Vielleicht klappt es dann auch in Nürnberg und gegen den Hamburger SV. Wären 35 Punkte und Platz 6 am 23. Februar. Länger ist dieser Monat leider nicht.

Nicht länger gilt auch für Schalke 04. Die dürfen sich nicht länger auf Europa in der nächsten Saison freuen. Bayern München schießt die heute von den internationalen Plätzen und Freiburg schießt vorbei.

Freitag, 1. Februar 2013

Liga-Orakel (XXIII)

Wer? Der? Wer. Der. Doch nicht

Wer? Der? Frage ich immer, wenn jemand behauptet, ich hätte ein tolles Herrchen. Mein Herrchen ist leider immer noch Heinz-Peter Tjaden, dieser erfolglose Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven. Genauso erfolglos ist in der Rückrunde bisher? Genau: Wer. Der. Das wollen die nun mit einem Hund in der Elf ändern. Aber eine Elf ist das doch gar nicht mehr. Jedenfalls nicht bis zur 90. Minute. Dann ist Werder nur noch eine Neun. Das ergibt fast so viele Gegentore in der Rückrunde wie Spieler.

Gut, schlecht. Hannover 96 hat fast genauso viele Gegentore kassiert. Aber mit elf oder zehn Spielern, wobei die Abwehr nicht mitgezählt werden darf. Wenn die Roten aber schon mit sieben oder sechs Spielern besser sind als - genau: Wer. Der. Dann ist doch wohl heute Abend von einem Sieg der Roten auszugehen, wenn keiner der sieben Spieler vorzeitig gehen muss. Die Abwehr von Hannover 96 kann der Schiri gern vom Platz stellen wollen. Die ist sowieso nicht da. Da beißt sich der Schiri die roten Karten an den gelben aus.

Nur ein Schaaf kann heute Abend an einen Sieg von - genau Wer. Der. Glauben. Scharf könnte jedoch die Zahl der insgesamt erzielten Treffer werden. Unter 10 dürfte da eigentlich nichts gehen. Aber eins geht auf keinen Fall: eine Niederlage von Hannover 96.