Mittwoch, 30. Januar 2013

Demo Nord














Blog zum Thema
Über das Kinder- und Jugendhilfe-Elend
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Keks gesucht

Krümelmonster stiehlt diesen Keks.
Foto: Presseportal der Polizei















Polizei jagt das "Krümel-Monster"

Hannover sucht einen Keks - und die Podbielskistraße wird demnächst in Sesamstraße umgetauft. Dort ist das hinlänglich für alle möglichen Schandtaten bekannte Krümel-Monster eine Leiter hoch geklettert. Grabsch war das Firmensymbol von Bahlsen weg. Das ist erst einmal niemandem aufgefallen. Bis sich ein Mitarbeiter gefragt haben muss, bei welchem Unternehmen er eigentlich beschäftigt ist. Ohne Firmensymbol weiß man das schließlich irgendwann nicht mehr. Außerdem sind feindliche Übernahmen keine Seltenheit mehr.

Der Mitarbeiter konnte von der Polizei beruhigt werden. Er war immer noch bei Bahlsen. Allerdings ohne Firmensymbol. Und das ist auf Dauer kein Zustand.  Deswegen wurde eine Belohnung zur Ergreifung von Keks und Krümel-Monster ausgesetzt. Beide blieben verschwunden. Dabei hätte ein Blick ins Programmheft gereicht. Das Krümel-Monster ist am 5. Februar 2013 dran. Dann erzählt es die Geschichte vom "Ende der Schlange".

Bis dahin vertreibt es sich die Zeit mit Bekennerschreiben. Eins hat gestern eine hannoversche Zeitung bekommen, ein zweites Bahlsen. Den Keks will das "Krümel-Monster" wieder herausrücken, wenn die Firma einem Kinderkrankenhaus Kekse schenkt und die ausgesetzte Belohnung dem Tierheim spendet. So nett kennt man das "Krümel-Monster" gar nicht. Daher liegt der Verdacht nahe: Es handelt sich um eine Marketingaktion. Was eine Firmensprecherin allerdings abstreitet: "Nie im Leben."

Wer´s glaubt, mag das tun. Wer nicht fragt, bleibt eben dumm...




Dienstag, 29. Januar 2013

Freitag, 25. Januar 2013

Liga-Orakel (XXII)

Von der Hannover Connection lernen, heißt siegen lernen

Seit Jahren schlägt sich mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden mit der Hannover Connection herum. Die deckt alles. Bekommt das jemand heraus, wird er ins Abseits gestellt. Wer anschließend befördert und wer nicht mehr gefördert wird, muss niemand orakeln. Das steht fest. Wie hoffentlich endlich auch einmal die Abwehr von Hannover 96. Bisher ist die so löchrig wie der Beton vom Ihme-Zentrum. Deswegen muss die Ricklinger Seite gegen Wolfsburg zugemacht werden. Das macht dann zwei Gegentore weniger als auf Schalke.

Drei Tore schießen die "Roten" zwar in fast jedem Spiel, aber ein Unentschieden wäre mir als Jagdterrier entschieden zu wenig. Die drei Punkte dürfen nicht von der Leine gelassen werden, wie ich an gefährlichen Straßen. Das ist wichtig für das Hunde- und das 96-Fußballer-Leben.

Wie für Sahin der Klopp. Der ist zwar nicht so bekloppt, dass er noch an die Meisterschaft glaubt, aber an seine Elf will er endlich auch wieder zuhause glauben. Und zwar jedes Mal - wie Sahin Tag und Nacht an seinen Trainer glaubt. Fünf Mal an einem Abend muss heute aber nicht sein. Beim Tore kassieren sollen Werder und 96 ruhig einmalig bleiben. Hauptsache unter dem Strich bleibt ein 3 : 0-Sieg.

Wird schon klappen, wie ich jetzt meine Ohren runter.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Im Trend


Werbung um und mit dem Wanderwähler
Bei der niedersächischen Landtagswahl habe ich einiges abgestaubt. Denn die Parteien können sich nicht mehr auf Stammwähler verlassen, sie müssen um Wanderwähler werben. Mit Kugelschreibern. Luftballons. Kleiderbügeln. Inzwischen gibt es  aber nicht nur die Werbung um Wanderwähler, sondern auch die Werbung mit ihnen. Von einem Fotografen aus Wolfsburg. Der bietet Luftaufnahmen unterwww.waehlerwanderung.de an. Viel mehr verrät er auf seinen Seiten nicht. Wahrscheinlich lohnt sich der Aufwand nicht, denn Wanderkunden sind auch schnell wieder weg. Stammkunden scheint er nicht zu haben. Deswegen ist die Domainwww.stammwaehler.de noch frei.

Dienstag, 22. Januar 2013

Angeleint

Lehrerin bindet Schüler fest

Da hat eine Lehrerin wohl Erziehungsmethoden mit einem Fluss verwechselt: Sie legte einen Schüler an die Leine. Teilte jetzt die Landesschulbehörde mit. Geschehen ist das an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Wennigsen. Die vor einigen Wochen auch schon landesweite Schlagzeilen machte. Allerdings im positiven Sinne. Der Gemeinderat hatte Geld zur Verfügung gestellt, über die Verwendung durften die Schülerinnen und Schüler entscheiden. Die Aktion hieß "Deine Schule". Aus der jetzt eine Lehrerin "Leine-Schule" gemacht hat? Sie soll den Jungen festgebunden haben. Mitschüler haben das miterlebt.

Die Landesschulbehörde ermittelt, die Lehrerin ist nicht beurlaubt worden. Vielleicht ist der Schulleitung zu Ohren gekommen, dass diese Frau im Urlaub noch ganz andere Dinge anleint? Dann doch lieber in der Schule? Sozusagen unter Aufsicht.

Als Schüler bin ich häufiger der Auffassung gewesen, dass man bestimmte Lehrerinnen und Lehrer nicht aus den Augen lassen sollte. Wir hatten einen Musiklehrer, der mit allem warf, was er während des Geigenunterrichts erübrigen konnte. Den brachte man irgendwann weg. Aber doch wohl nicht nach Wennigsen...






Montag, 21. Januar 2013

FDP gehievt


Die Leihpartei bekommt neuen Spitzenkandidaten

Sie haben gehievt, sie haben geächzt, bis die FDP sich fast den Kopf an der 10-Prozent-Mauer blutig geschlagen hätte. Doch es ist alles vergeblich gewesen. David McAllister bleibt nicht niedersächsischer Ministerpräsident, die Liberalen verlieren wieder den Kopf. Philipp Rösler bot heute seinen Rücktritt als Parteichef an. Rainer Brüderle soll (sich) übernehmen. 80 Prozent der FDP-Stimmen sind gestern bei der Landtagswahl in Niedersachsen “Leihstimmen” gewesen. Fanden Meinungsforscher heraus.

Herausgekommen ist dabei dennoch das Ende der schwarz-gelben Koalition an der Leine. Röslers Diagnose ist richtig: Der Patient ist nicht gesund geworden, er wurde nur auf eine neue Krankenstation gebracht.
Krank ist aber auch das parlamentarische System. Die größte Partei legte gar keinen Wert auf Sitze im Landtag. Über 40 Prozent der Wahlberechtigten gingen einfach nicht hin.

Wohlstand soll gerechter verteilt werden

Freitag, 18. Januar 2013

Liga-Orakel (XXI)

Wie heißt denn nun der Gegner der Roten?

Seit Tagen versuche ich, Carmen Thomas an die Strippe zu kriegen. Denn für mein Orakel brauche ich den korrekten Namen des heutigen Gegners von Hannover 96. Die Fans von Borussia Dortmund nennen diesen Club "Herne West", Carmen Thomas Schalke 05, in Zeitungen lese ich gelegentlich auch Schalke 04. Bekämen es die Roten ab 20.30 Uhr mit drei Mannschaften zu tun, würden auch die Neuverpflichtungen alt aussehen. Wäre der Gegner allerdings mit Problemen beschäftigt, die sich um den eigenen Namen drehen, könnte 96 aufdrehen. Besonders groß wären die für Lewis Holtby. Denn der müsste sich fragen, ob er für Herne-West, Schalke 04, Schalke 05 und bald für Tottenham Hotspur spielt. Das hat auch Mirko Slomka erkannt. Der sagt: "Wir werden versuchen, die Unruhe bei Schalke zu verstärken, indem wir ein gutes Spiel abliefern." Erkannt wurde bei den "Roten" inzwischen auch, dass man noch so viele Tore schießen kann - wenn man hinten undicht ist, verliert man trotzdem zu viele Spiele. Ab sofort machen die es wie ich: Sehe ich vorne eine Katze, sichere ich nach hinten erst einmal alle Bäume ab.

Nun zu meinem Orakel: Gegen Herne-West gewinnen die Roten ganz locker, gegen Schalke 05 ebenfalls, gegen Schalke 04 weiß ich nicht. Ohne Telefongespräch mit Carmen Thomas kann ich dazu nichts orakeln. Ich lasse mich heute Abend einfach überraschen. Eine Tüte mit Leckerlis liegt bereits auf meinem Fernsehsessel. Vorher kegele ich mit zwei Pudel-Damen. Alle Neune!

Der Filialbetrieb der heutigen 96-Gegner stellt sich morgen in Bremen vor, dass er so viel Glück hat wie bei der Saisoneröffnung. Wohl auch deshalb ist laut Werder-Trainer Schaaf die Stimmung gut. Zumindest bis zum Pausentee. Bis dahin werden den Bremern zwei Tore eingeschenkt.

Montag, 14. Januar 2013

Anlaufstelle heißt "Augenblick"


Grüne Eule wacht über Opfer von Missbrauch, Diskriminierung und Mobbing

Hannover/Neustadt am Rübenberge. „Der Vorschlag der BBS Neustadt hat in seiner Gesamtkonzeption überzeugt. Die Symbolik der Eule steht für sich, zugleich ist der Name „Augenblick" als Synonym für „Aufhören" zu sehen: Ein Augenblick im Leben eines Menschen, der vorbei ist und den es nun zu überwinden gilt. Der Name steht auch für einen kurzen Moment, der reichen kann, um alles zu verändern." So hat Kultusminister Bernd Althusmann den Gewinnern eines Wettbewerbs für ein Logo einer neuen Anlaufstelle gratuliert, die sich im Kultusministerium um die Opfer von Missbrauch, Diskriminierung und Mobbing in Kindertagesstätten und Schulen kümmert. Die Klasse 2 A der Berufsfachschule für gestaltungstechnische Assistenten habe die Jury "mit einem hervorragenden Vorschlag" überzeugt. Eine grüne Eule mit großen, runden Augen sei ein gutes Symbol.

„Ebenso danke ich allen Lehrkräften, die sich bei der Erarbeitung der Wettbewerbsbeiträge mit ihren Schülerinnen und Schülern mit den schwierigen Themen Missbrauch und Diskriminierung beschäftigt haben", sagte der Minister. „Die Anlaufstelle ist in den vergangenen Monaten auf eine große Resonanz gestoßen. Bereits über 250 Anrufe sind in der Anlaufstelle eingegangen. Bereits in der kurzen Zeit kann man sagen, dass sich die Anlaufstelle etabliert und in vielen Fällen Unterstützung geleistet hat."

Zu den weiteren Preisträgern in dem vom Kultusministerium ausgeschriebenen Schülerwettbewerb zählen
  • in der Kategorie Klasse 1 bis 4 die Klasse 4a der Grundschule Schwagstorf
  • in der Kategorie Klasse 5 bis 10 die Schülerfirma Geestlandia der Oberschule Fredenbeck
  • in der Kategorie „Gymnasiale Oberstufe/Berufsbildende Schulen" die Mittelstufe „Gestalter Visuelles Marketing" der BBS Handel der Region Hannover
Insgesamt wurden fast 40 Vorschläge eingereicht. Jeder Preis ist mit 250 Euro dotiert.

Die Anlaufstelle „Augenblick" wird ab dem zweiten Schulhalbjahr, also ab dem 1. Februar 2013, in Schulen und Kitas vorgestellt, beispielsweise mit Flyern und mit einem neuen Internetauftritt.

Sonntag, 13. Januar 2013

Wulff entlastet


Ermittlungsverfahren wird nach Landtagswahl eingestellt

Erst vor wenigen Tagen hat der ehemalige Manager Hans-Joachim Selenz in einer mail durchschimmern lassen, er habe möglicherweise den Stein der Ermittlungen ins Rollen gebracht. Bei der Hauptversammlung der TUI AG am 15. Februar 2012 verteilte er demnach zwei Hotelrechnungen dieses Unternehmens für Wulff und Groenewold. Selenz gehörte zum Vorstand der TUI, als diese Firma noch Preussag AG hieß. Einen Tag später leitete die Staatsanwaltschaft von Hannover das Ermittlungsverfahren gegen Wulff ein, am 17. Februar 2012 trat Wulff als Bundespräsident zurück. Selenz hatte bei der Hauptversammlung gefordert, dass die Staatsanwaltschaft von Hannover mit diesen Hotelrechnungen von der “politischen Zwangsjacke” befreit werden müsse.

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Freitag, 4. Januar 2013

Landtagswahl


Bündnis 13/Die Kühnen: Neue Regierung in Hannover

4. Januar 2013 (tj). Wenn SPD und Grüne ihr Wählerpotenzial ausschöpfen können und die FDP aus dem Landtag fliegt, kommt es am 20. Januar 2013 zu einem Regierungswechsel. Das ist das wichtigste Ergebnis von Umfragen der landesweiten Initiative Bündnis 13/Die Kühnen seit dem 15. November 2012. Die “Sonntagsfrage” liefere keine verlässlichen Daten mehr, weil viele Wählerinnen und Wähler ihre Entscheidung erst im letzten Moment treffen. Eine große Unbekannte sei auch die Zahl der Nichtwählerinnen und Nichtwähler.

Die Ergebnisse der Umfragen


Merkel nimmt Chefredakteur auf den Arm

4. Januar 2013 (tj). Gerd Abeldt, Chefredakteur der “Wilhelmshavener Zeitung”, dagegen müht sich nicht mit nicht funktionierenden Kugelschreibern ab, sondern mit einem alten Kalender, den er möglicherweise bei einem Pressegespräch mit der Sparkasse abgestaubt hat. Die Bundeskanzlerin ist inzwischen eingetroffen, Beifall brandet auf, als sie nach vorn geht und dort von Abeldt begrüßt wird, der vor den Reden von Merkel und McAllister vier Fragen stellen darf. “Ich wünsche allen ein frohes 2012″, begrüßt der WZ-Chefredakteur die Kanzlerin, den Ministerpräsidenten und das Publikum. Ein Raunen geht durch den Saal, Abeldt korrigiert die Jahreszahl, entschuldigt sich für den Patzer mit dem Hinweis, dass Schreiben und nicht Reden seine Sache sei, und bekommt von Merkel einen reingewürgt: “Und dann schreiben Sie etwas anderes als wir sagen.” Woher nur kennt die Kanzlerin die “Wilhelmshavener Zeitung”?

CDU-Prominenz in Wilhelmshavener Stadthalle

Mittwoch, 2. Januar 2013

Nur ein Wendt


Aber der ist es nicht gewesen?

Zweimal habe ich die Staatsanwaltschaft von Hannover gefragt, ob ich im November 2006 von einem Rechtspfleger mit Namen Wendt belogen worden bin, als mir eine Entschädigung versprochen wurde, oder ob es sich um den Chef persönlich handelte. Nach zwei Monaten eiert nun Staatsanwalt Türkay herum. Er schreibt: “…aufgrund des Umstandes, dass die Akten des Verfahrens 3744 Js 59979/03 nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernicht wurden, (kann) heute nicht mehr nachvollzogen werden, wer damals Gesprächspartner des von Ihnen erwähnten Telefonats war. Abgesehen von dem Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Hannover, Herrn Leitenden Oberstaatsanwalt Wendt, gibt es keinen anderen Bediensteten mit dem Namen Wendt bei der Staatsanwaltschaft Hannover. Ich gehe nicht davon aus, dass es Herr Leitender Oberstaatsanwalt Wendt war, der mit Ihnen im November 2006 telefonierte, weil die Abwicklung von Asservaten nicht in den Zuständigkeitsbereich des Behördenleiters fällt.” Dann bedauert Türkay noch, dass er mir keine “günstigere Mitteilung” machen könne.

Die kümmern sich um nichts?