Samstag, 29. September 2012

Liga-Orakel (X)

Geburtstagsfeier nicht verderben

Wenn ich als Jagdterrier Mike Tjaden Geburtstag habe, lasse ich mir den nicht verderben. Ich lade alle meine Freundinnen und Freunde ein, wir hauen uns den Magen mit Leckerlis voll und lassen um Mitternacht ein paar Katzen antanzen, die wir durch die Wohnung jagen.

Geburtstag hat heute der Hamburger SV. Der wird 125 Jahre alt. Zu Gast ist heute Nachmittag Hannover 96. Dazu titelt die "Neue Presse Hannover": "96 hat den besseren Zauberer". Gemeint ist Huszti, außerdem habe van der Vaart gegen die Roten noch nie getroffen. Dann wird es aber Zeit. Für mich riecht´s nach einer Punkteteilung, die ich zwar so gern mag wie eine Leckerli-Teilung, aber Geburtstag ist Geburtstag.

In Bremen kommt es zum Duell "Zieht die Gräten aus dem Hals" gegen "Zieht die Lederhosen aus". Da ein Fisch auf der Wiesn sterben würde, stirbt Werder in Schönheit an Schönheitsfehlern in der Abwehr. Das kann und will ich nicht ändern...

Donnerstag, 27. September 2012

25 Jahre Neue Woche

Lesetipp: Ich war nie wirklich weg Hier klicken

Als das Expo-Maskottchen nach Burgdorf kam

20. September 2012 (tj). Das ist eine starke Leistung: Die Burgdorfer Wochenzeitung "Neue Woche" wird nächsten Monat 25 Jahre alt. In der Jubiläumsausgabe wird auch an die Kinderfeste erinnert, die der Verein "Hilfe für Kinder in Burgdorf und Umgebung" organisiert hat. Die Idee entstand wenige Monate vor der Weltausstellung in der Burgdorfer Altstadtkneipe "Zum Doktor". Zu etwas vorgerückter Stunde kam ein Burgdorfer herein und beklagte sich darüber, dass die Expo wohl an der Aue-Stadt vorbeigehen werde. Ich antwortete: "Dann sollten wir die Weltausstellung nach Burgdorf holen."

Bereits eine Woche später hatte man uns für verrückt erklärt. Ein Kinderfest in wenigen Wochen aus dem Pflasterbelag des Spittaplatzes zu stampfen, das könne gar nicht klappen. Diesen Bedenkenträgern wollten wir es zeigen - und wir zeigten es ihnen. Jeder widmete sich seiner Aufgabe, Klaus "Icke" Klose spielte seine technischen Fähigkeiten aus, seine Freundin kümmerte sich um Speis und Trank, Frank Bartschies holte die Expo-Gesellschaft ins Boot, Winfried Sischke und seine Frau kümmerten sich um die Logistik, "Schorse" Bosse wurde Mädchen für alles, alle Medien machten Werbung für das Fest, stifteten Preise. Weitere Spenden sammelten wir per Verhaftung von Prominenten aus Burgdorf ein. Die wurden in einer Halle bewirtet und erst wieder entlassen, als wir sie finanziell erleichtert hatten. SPD-Bürgermeister Alfred Baxmann übernahm die Schirmherrschaft, die von CDU-Ratsherr Oliver Brandt gegründeten "Burgdorfer Löwen" brüllten für den guten Zweck den Gegner vom Rasen. Trainer Hartmut "Matze" Unverzagt schickte sogar eine Frau auf den Platz, um den Sieg zu sichern.

Mit der letzten Woche vor dem Kinderfest kam das Burgdorfer Ordnungsamt, das mich aufforderte: "Sie müssen die Veranstaltung noch genehmigen lassen." Da das Festgelände teilweise der Stadt gehöre, teilweise der Kirche und teilweise dem Landkreis Hannover, seien drei Genehmigungen erforderlich. Diesen Bürokratenzahn zog ich der Behörde so: "Ich organisiere sofort eine Demo unter dem Motto ´Kein Herz für Kinder´." Damit war die dreifache Genehmigungssache erledigt.

Nach dem Fest zählten wir die Einnahmen. Nach Abzug aller Kosten für ein Programm mit fast zwei Dutzend Aktionen blieben 12 000 Mark übrig, die wir Burgdorfer Einrichtungen spendeten. Nach diesem Erfolg hatten wir Fest-Blut geleckt, machten aus der Privatinitiative einen gemeinnützigen Verein und organisierten weitere sechs Kinderfeste.

Bei allen Festen hieß ich als Vereinsvorsitzender übrigens Heinz-Peter Tjaden, die "Neue Woche" hat mich in der Jubiläumsausgabe in Hans-Peter umgetauft. Das kann nur einem Redakteur aus Lehrte passieren...

Einige wenige Fotos von unseren Kinderfesten

20. September 2012

Auf den Internetseiten der Neuen Woche heiße ich nun wieder Heinz-Peter :-)

27. September 2012
Kaputt gemacht
Ein erfolgreicher Kinderverein aus Burgdorf
Hier lesen

Dienstag, 25. September 2012

Liga-Orakel (IX)

Wolfsburg zieht den Bayern nicht die Höschen aus

Nach der Niederlage der Roten in Hoffenheim wollte ich eigentlich ein Trauerjahr einlegen, kann ich mir als Orakel-Hund aber genauso wenig leisten, wie sich mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden das Futter, das ich eigentlich täglich gern hätte. So hat jeder seine Last zu tragen, wie jetzt die Dortmunder die Last des Verfolgers, die ihnen von Frankfurt nicht abgenommen werden kann. Denn die sind keine, sondern stehen mit Bayern München an der Tabellenspitze. Dort sind die Bayern morgen allein. Dass sich der FCB von Wolfsburg die Höschen ausziehen lässt, ist so wahrscheinlich, wie auf der Wiesn ein Betrunkener ohne und ein Nüchterner mit Lederhose.

Ebenso wahrscheinlich sind Hecking-Schützen in der AWD-Arena. Der Trainer trifft dort auf alte Bekannte und seine Mannschaft sonst nicht viel. Die Nürnberger sind zwar seit fünf Partien auswärts ungeschlagen, aber diese Serie reißt, wie ich aus, wenn ich ein Herrchen finde, von dem ich das Futter bekomme, das ich täglich gern hätte.

Freitag, 21. September 2012

Liga-Orakel (VIII)

Wenn vier Berner allein vor dem eigenen Tor stehen

Das ist mir als kluger Jagdterrier auch schon passiert: Ich liege auf der Couch, döse vor mich hin, falle plötzlich runter und krache mit meinem wunderschönen Terrierkopf gegen den Schreibtisch, weil mein Herrchen, dieser dämliche Heinz-Peter Tjaden, dieses Möbelstück ausgerechnet dort hingestellt hat, wo ich mir wehtue.

Ein ähnliches Schicksal erlitten gestern Abend die Young Boys Billard aus Bern. Vier von denen standen mutterseelenallein vor ihrem eigenen Tor, als eine Flanke von Liverpool vaterseelenallein auf sie zuflog. Dachten sich die Schweizer: Wenn kein Gegner in der Nähe ist, spielen wir eben allein. Spycher verlängerte die Flanke bis zum Kopf von Ojala, der dieses Geschenk dankend annahm und die Flanke weiterleitete, bis er als Eigentorschütze auf der Anzeigentafel namentlich aufblinkte.

Ähnlich dämlich ist derzeit der Hamburger SV. Ein Fan will deswegen mit diesem Verein nichts mehr zu tun haben und bot heute die von ihm gekauften Eintrittskarten für das Spiel gegen Dortmund in einer Kleinanzeige für 188 Euro an. Bezahlt doch keiner.  Es sei denn, heute Abend oder morgen Vormittag läuft noch jemand gegen einen Schreibtisch, ist deshalb so von Sinnen wie die Abwehr von Young Boys Billard Bern und will sich darum an der nächsten Niederlage des HSV ergötzen, die nur ein Adler verhindern kann.

Mein Terrier-Lieblings-HSV dagegen ist nicht nur gut in die Saison gestartet, sondern mit einem 2 : 2 in Enschede auch in die Europa League. Sonntag fahren die erst einmal an Sinsheim vorbei, fragen in Stuttgart nach dem Weg und kommen gerade noch rechtzeitig in Hoffenheim an, um dort die Punkte abzuholen, wie ich mir morgen und übermorgen wieder so manches Leckerli aus den Geschäften und Cafés, an denen ich mit meinem Herrchen vorbeikomme.

Salbe zurückgeschickt

Die nächste Prüfung meines Falles

Die Salbe, die ich dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages am 11. September 2012 geschickt habe, habe ich wieder. Meine Postbotin stand heute mit einem Päckchen aus Berlin vor meiner Wohnungstür.

Völlig wirkungslos ist die Salbe der Pharma Naturheilmittel Ehrlich GmbH aus Bad Wurzach jedoch nicht geblieben. In einem Begleitschreiben wurde mir erneut eine Prüfung meines Falles zugesagt.

Hier weiterlesen

Donnerstag, 20. September 2012

Liga-Orakel (VII)

Meinen richtigen Tipp habe ich verpennt

Ohne mich als Orakel-Hund Mike Tjaden findet kein Spiel mehr statt. Dazu muss ich erst einmal etwas vorpfoten: Als moderner Jagdterrier habe ich selbstverständlich auch Facebook-Seiten, die ich von meinem Herrchen Heinz-Peter Tjaden, diesem Heini am anderen Ende der Leine, regelmäßig pflegen lasse wie er jeden Abend mit einer Bürste mein wunderschönes Fell.

Gestern bin ich eine halbe Stunde vor dem Spiel des FCB on gegangen. Sogleich fragte mich ein user nach meinem Tipp. Der lautete natürlich 2 : 1. Dieser user hieß "Liga total". Den Namen finde ich noch be...als Heinz-Peter Tjaden. Doch mein Tipp stimmte, obwohl ich nach dem 2 : 0, das Kroos in der 76. Minute in das Tor von Valencia zirkelte, nicht mehr damit rechnete und einschlief.

Was mir heute Abend nicht wieder passiert. Die Roten in Enschede werde ich bis zur letzten Sekunde verfolgen wie eine halbe Stunde vorher, ob sich auf meinen Facebook-Seiten wieder dieser user meldet, der sich hoffentlich nur "Liga total" nennt und nicht wirklich so heißt.

Dienstag, 18. September 2012

Sicherheitswesten-Aktion

Ministerpräsident empfängt 75 ABC-Schützen

Hannover. Heute wuseln 75 ABC-Schützen durch die Staatskanzlei, eingeladen worden sind sie vom niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Damit eröffnet er als Schirmherr die niedersachsenweit von der ADAC-Stiftung „Gelber Engel", der Deutschen Post AG und der BILD-Hilfsaktion „Ein Herz für Kinder" gemeinsam initiierte und durchgeführte Sicherheitswesten-Aktion.

Der Ministerpräsident erklärt dazu:

„Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg und im Straßenverkehr liegt uns allen besonders am Herzen. In Niedersachsen starben allein im letzten Jahr elf Kinder bei Verkehrsunfällen, 328 wurden schwer und 2333 leicht verletzt. Die leuchtend bunten Sicherheitswesten werden dazu beitragen, dass die Kinder im Straßenverkehr besser gesehen werden. Die Zahl der Unfälle, an denen Kinder beteiligt sind, möge auf diese Weise deutlich weniger werden."

Montag, 17. September 2012

Fahrradfreundlich

In Hannover steigt die Zahl der Radfahrer besonders schnell

Hannover. Hochrangige Vertreter niedersächsischer Städte und Landkreise haben in Hannover ihre Zusammenarbeit in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Niedersachsen (AGFK)" feierlich besiegelt. Ziele des Bündnisses sind „das Verkehrsmittel Fahrrad seiner Bedeutung entsprechend zu fördern und auf zukünftige Anforderungen auszurichten, die kommunalen Kräfte zu bündeln und gute Ideen und Projekte nieder­sachsen­­weit bekannt zu machen." Eine gemeinsame Gründungserklärung wurde heute im Alten Rathaus von Hannover unterzeichnet. Zu den Erstunterzeichnern gehörten Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover, Bernhard Reuter, Landrat des Kreises Göttingen und Vizepräsident des Deutschen Landkreistages, die Landräte der Kreise Nienburg und Northeim sowie die Repräsentanten des Zweckverbands Großraum Braunschweig und des Niedersächsischen Verkehrsministeriums.

Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode übergab bei der Unterzeichnung einen Scheck über 10.000 Euro „als Geburtstagsgeschenk" für die AGFK an Regionspräsident Jagau. Bode dazu: „Wir haben im Fahrradland Niedersachsen schon heute einen Radverkehrsanteil von mehr als 13 Prozent. Damit sind wir unter den Flächenländern bundesweit ganz vorn. In keinem anderen Bundesland finden sie mehr Straßen begleitende Radwege als in Niedersachsen: gut 3.000 Kilometer Radwege an den Bundes- und fast 4.500 Kilometer Radwege an den Landesstraßen. Das ist gut, aber wir wollen noch besser werden. Die AGFK wird künftig Lösungen erarbeiten, wie wir den Radverkehrsanteil im Land insgesamt noch weiter erhöhen werden."

„Immer mehr Einwohnerinnen und Einwohner nutzen das Fahrrad in dieser Stadt, um auf umweltfreundliche, kostengünstige und gesunde Weise mobil zu sein. Das vom Rat der Stadt beschlossene Leitbild Radverkehr soll dazu beitragen, das Fahrrad als Verkehrsmittel noch attraktiver und bedeutender zu machen", machte Hannovers Stadtbaurat Uwe Bodemann bei der Eröffnung der Tagung deutlich.

Die AGFK versteht sich als selbst organisierender Arbeitskreis unter dem Dach des Niedersächsischen Städtetags, des Niedersäch­sischen Städte- und Gemeindebunds und des Niedersächsischen Landkreistags. Den Vorsitz der AG übernimmt in der Startphase die Region Hannover. „Radverkehr ist ein wesentliches Element einer erfolgreichen Politik für Bürgermobilität, Klima- und Umweltschutz sowie Gesundheitsvorsorge. Wir haben daher auch aus kommunaler Sicht ein vitales Interesse, hier Kräfte zu bündeln und Projekte und Strategien weiter zu entwickeln", sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Er verwies beispielhaft auf die KulturRoute im Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover und auf die geplanten Radschnellwege wie sie auch für die Region Hannover geplant seien: "Hier wird auch überregional der Frage nachzugehen sein, wie Alltags- und Freizeitrouten insgesamt besser vernetzt werden können."

Mit der Unterzeichnung der Gründungserklärung des AGFK begann am Montag in Hannover die 6. Nationale Fahrradkommunalkonferenz. Bis einschließlich Dienstag tauschen sich in der niedersächsischen Landeshauptstadt über 250 Radverkehrsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet darüber aus, wie der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen weiter gesteigert werden kann. Auf der Konferenz im Hannover Congress Centrum werden aktuelle Herausforderungen der Radverkehrsförderung sowie die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans in den Ländern und Kommunen diskutiert. Themen sind: Verkehrssicherheit, Straßenraumgestaltung, Pedelecs und Kommunikation.

Rund 70 Millionen Fahrräder gibt es derzeit in Deutschland. In mehr als 80 Prozent der Haushalte steht mindestens ein Fahrrad. Beim Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt die Bundesrepublik im Vergleich von 25 europäischen Staaten an sechster Stelle. In der Region Hannover mit 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern setzen sich über die Hälfte aller Menschen (53 Prozent) mindestens ein Mal wöchentlich auf den Sattel (Deutschland-Mittel: 39 Prozent). In der Stadt Hannover ist der Anteil der Radfahrenden am Verkehrsaufkommen besonders deutlich gestiegen: in den vergangenen zehn Jahren von 13 auf 19 Prozent.

Die Gastgeberregion wird im Rahmen der Fahrradkommunalkonferenz das Leitbild Radverkehr 2020 für die Landeshauptstadt Hannover, den Verkehrsentwicklungsplan pro Klima und den Landeswettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune" vorstellen. Weiter wird die Rolle des Radverkehrs im Schaufenster E-Mobilität beleuchtet.

Das bundesweite Forum der Radverkehrsverantwortlichen wird jährlich vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt. Gastgeber in diesem Jahr sind das Land Niedersachsen, die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover.

Hier haben es Radfahrer schwer

Oben-ohne-Kate

Die Titelseite von Chi.



















Und ewig grüßt Barbara Streisand

"Das britische Königshaus erstattet in Frankreich Strafanzeige gegen den Fotografen, der die Oben-ohne-Fotos von Prinz Williams Ehefrau Kate geschossen hat. Einen solchen Schritt der Anwälte des Paares kündigte Prinz Williams Büro an. Nach Berichten der "Bild”-Zeitung könnte dem Fotografen, der die Bilder aus einer Entfernung von etwa 800 Metern schoss, tatsächlich eine Haftstrafe drohen."

Kündigt heute die "Welt" einem Paparazzi Ungemach an. Doch erst einmal klingelt es in seiner Kasse, denn ein Blatt nach dem anderen veröffentlicht dieses Foto. Nennt man "Streisand-Effekt". Diese Schauspielerin hat 2003 vergeblich gegen einen Schnappschuss geklagt, auf dem im Internet auch ihr Anwesen zu sehen war. Nach der Klage war vor fieberhafte erfolgreiche Suche von Usern nach Streisands Villa auf diesem Foto...Der Klage-Schuss von Barbara Streisand ist also ebenso nach hinten losgegangen, wie Bettina Wulffs juristischer PR-Versuch für ihr Buch, das sie inzwischen niemandem mehr vorstellen will.

Bei mir ist das so: Ob Kate in einer Zeitung oben ohne oder gar nicht abgebildet wird, interessiert mich nicht. Mich interessiert nur, was das britische Königshaus hat erreichen wollen und was es erreicht. Sollte die Privatsphäre von Kate und William geschützt werden, ist das schon schiefgegangen. Der nächste Paparazzi wird sich noch näher herantrauen, weil er weiß, dass sich Teile der Öffentlichkeit und der Medienwelt für Dinge interessieren - und seien es nur zwei -, die eigentlich kein Foto wert sind. Aber auch keine Haftstrafe...

Auch ich habe schon einmal Ärger wegen eines Oben-ohne-Fotos bekommen. Der begann und endete mit einem Brief eines Anwaltes aus Hannover, der mir am 18. August 2010 im Namen einer Malerin eine Abmahnung schickte: "Durch einen Hinweis hat meine Mandantin Kenntnis davon erhalten, dass Sie für das von Ihnen 2007 veröffentlichte Buch mit dem Titel "Blumen im Haar - Philishave am Kinn - Polizeiknüppel im Nacken" auf dem Cover ein vor ca. 30 Jahren aufgenommenes Foto meiner Mandantin verwenden, auf dem sie nackt, nur mit einer Bikinihose bekleidet, in Großaufnahme am Strand zu sehen ist."

Der Hinweisgeber und der Anwalt hatten dieses Foto also ganz genau - und wahrscheinlich auch länger - betrachtet. Außerdem war ich an diese Frau mit der Kamera offenbar näher herangekommen als dieser Paparazzi an Kate. Das mag daran gelegen haben, dass ich meine erste Frau am Schwarzen Meer fotografiert hatte. Ich fand dieses Bild passend für das Cover meines Buches über die 68-er - und außerdem so bildschön wie meine Frau. Sie hat das anders gesehen. Weiß der Hinweisgeber, warum...Diese Frage ist mir nicht beantwortet worden - und so verlief die Sache im Sande eines der schönsten Meere in Europa.

Sonntag, 16. September 2012

Das Liga-Orakel (VI)

Der Joseph aus der Schweiz hat was in der Birne

Der Joseph hat sich in den vergangenen 2 000 Jahren schon so einiges ausgedacht. Finde ich als Jagdterrier, der bisher sechs Bundesligaspiele orakelt hat und immer richtig lag, alles klasse. Erst ist der Joseph in Bethlehem Vater geworden, ohne sich allzu sehr aus dem Zeug legen zu müssen, dann zog er in die Schweiz um und erfand den Rütli-Schwur, mit dem er einem Kind einen Apfel vom Kopf holte, bis die Eidgenossen endlich eine Fußballmannschaft zusammen hatten. Seitdem hat es der Joseph auch in der Birne.

Die leuchtete gestern wie der Stern von Bethlehem über der AWD-Arena in Hannover. Besonders hell wurde sie in der 92. Minute, als Huszti das 3 : 2 für Hannover 96 erzielt hatte. Dafür wurde der Torschütze vom Platz gestellt. Denn Huszti freute sich über sein Last-minute-Tor, wofür sich der Joseph Regeln ausgedacht hat. An die hielt sich der Szabolis nicht, als er erst sein Trikot abstreifte, dann auch noch zu den Fans lief und auf den Zaun kletterte.

So weit ist der Joseph aus der Schweiz noch nie gegangen, und da er der Boss ist, bestimmt er, was sein darf und was nicht. Sein darf zwar, dass sein Verein gelegenlich einem Selbstbedienungsladen gleicht, aber man kann doch nicht einfach so mit dem Einkaufswagen durch die Gänge sausen, als gäbe es morgen keinen Joseph mehr. Den wird es immer geben.

Wie den Leinenzwang für mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden in der Brut- und Setzzeit, die in der Schweiz allerdings nicht drei Monate, sondern zwölf Monate im Jahr dauert. Deshalb hat der Joseph immer viel Zeit, um über Regeln zu brüten, die sich irgendwann in die Köpfe der Schiedsrichter setzen. Nisten sie erst dort, wird der Leinenzwang verschärft. 

Freitag, 14. September 2012

Liga-Orakel (V)

Für Jungs und Mädels aus Bremen mag das gelten...



















Morgen wird in der AWD-Arena eine Bude gemacht

Da bin ich wieder: Der Jagdterrier und Orakel-Hund Mike Tjaden aus Wilhelmshaven und sehe für morgen ab 15.30 Uhr voraus: Und einer rutscht durch den Strafraum, wenn ein Ball in den Sechzehner von Hannover 96 fliegt. Was zwar selten geschehen wird, aber immerhin: Arnautovic von Werder Bremen hat in Wien schon einmal geübt, weil er irgendwann ein Meister im Auslassen von Torchancen werden will. Wer den Mike Tjaden als Liga-Orakel hat, muss für den Spott nicht sorgen...

Sportreporter rechnen mit vielen Toren im "kleinen Nordderby", vergessen dabei jedoch, dass Werder auswärts schon 51 Buden gegen die Roten gemacht hat, deshalb sollten morgen im Stadion alle Buden geschlossen bleiben. Dann reicht 96 eine Bude auf der Ricklinger Seite. Schön flach und direkt in der Fankurve aus Bremen...Sind jedoch alle Buden geöffnet, endet das Spiel wie im Vorjahr...

Sind wir beim nächsten Nordvertreter, der in Frankfurt endlich in Fahrt kommen will. Der ist inzwischen in Hamburger Spielverbot umgetauft worden und wird am Sonntag vielleicht gar nicht erst antreten, weil sich die Spielerkinder zuhause an einen alten Spruch erinnert haben: "Sonntags gehört Papi mir". Wie mir morgen Nachmittag mein Körbchen, wenn der NDR in den Äther ruft: "Toooooorrr in Hannover"...

Container sollen weg

 

7. Kammer des Verwaltungsgerichtes von Hannover lehnt mit Beschluss vom 14. September 2012 Eilantrag des Alttextilentsorgungsverbandes Hannover und Umgebung (eines Zusammenschlusses von Alttextilentsorgern mit Sitz in Peine) ab, dem aufgegeben wurde, seine Standplätze zu räumen.
Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) gab dem Verband mit Bescheid vom 05.07.2012 auf, seine im öffentlichen Straßenraum aufgestellten 207 Alttextilsammelcontainer innerhalb von zwei Wochen zu entfernen.

Der Verband hat hiergegen Klage erhoben und um einstweiligen Rechtsschutz nachgesucht. Die 7. Kammer hat nun entschieden, dass die Räumungsverfügung der LHH offensichtlich zu Recht erfolgte. Der Verband könne weder aus dem gekündigten Altvertrag Rechte herleiten noch sei er im Besitz der erforderlichen Sondernutzungserlaubnis. Er habe auch nicht mit aha eine Vereinbarung getroffen, die es ihm gestatte, diese Standplätze weiter zu nutzen.

Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zulässig.

Aktenzeichen: 7 B 4449/12

Dienstag, 11. September 2012

Kind verklagt Region

 

3. Kammer des Verwaltungsgerichtes Hannover verhandelt am 13. 9. 2012 über die Klage eines Kindes gegen die Region Hannover auf Erstattung des sog. "Auswärtigenzuschlags"
Der Kläger, der mit seinen Eltern in Pattensen wohnt, wechselte nach dem ersten Kindergartenjahr auf Wunsch seiner Eltern aus einer Kindertagesstätte (KiTA) in Pattensen in eine KiTa im Nachbarort Nordstemmen, der zum Landkreis Hildesheim gehört. Für den Besuch zahlten die Eltern neben dem KiTa-Beitrag, den sie an den Einrichtungsträger entrichteten, zusätzlich einen "Auswärtigenzuschlag" in Höhe von 104,- EUR monatlich direkt an die Gemeinde Nordstemmen.

Dazu erklärten sie sich bereit, weil die Stadt Pattensen im Namen der beklagten Region eine Übernahme dieses "Auswärtigenzuschlags" mit der Begründung abgelehnt hatte, sie könne dem Kläger einen Platz in einer auf ihrem Gebiet liegenden KiTa anbieten. Diese Ablehnung hatte die Wohnsitzgemeinde auch für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung wiederholt.

Der Kläger begehrt mit seiner Klage, für dieses letzte Kindergartenjahr den von seinen Eltern gezahlten "Auswärtigenzuschlag" erstattet zu bekommen, und beruft sich dabei vorrangig auf die gesetzlich vorgesehene Kostenfreiheit für das letzte Kindergartenjahr.

Aktenzeichen: 3 A 4116/10
Beginn der Sitzung um 9.30 Uhr in Saal 4

Ausschuss reibt sich ein

Kersten Steinke bekommt ein Päckchen mit Salbe

Da der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages auf meinen Vorschlag vom 27. Februar 2012 nicht reagiert hat, bekommt die Ausschussvorsitzende Kersten Steinke heute ein Päckchen von mir. Den Ausschuss bat ich damals um Zusendung eines Brummkreisels, weil nach meiner Erfahrung eine Eingabe nach Berlin schicken so sinnlos ist wie auszukreiseln, ob man jemals angehört wird oder nicht.

Einreibung verdient

Montag, 10. September 2012

Volksinitiative

Diese Forderungen sollten nicht
im Papierkorb landen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
  70 000 Unterschriften für bessere Betreuung von Kindern Hannover (tj). Die Niedersächsische Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hat grünes Licht gegeben für die Sammlung von Unterschriften für eine Volksinitiative. Unterschreiben müssen bis zum 7. September 2013 mindestens 70 000 Wahlberechtigte.
Die wichtigsten Forderungen der Initiatoren:

Für Krippen:

1 Erzieher/Erzieherin für 3 Kinder im Alter von 0 - 1 ½ Jahren

1 Erzieher/Erzieherin für 4 Kinder im Alter von 1 ½ - 3 Jahren

Für Kindergärten/Horte:

1 Erzieher/Erzieherin für 7 - 8 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren

1 Erzieher/Erzieherin für 7 - 8 Kinder im Grundschulalter

Ist die Initiative mit ihrer Unterschriftensammlung erfolgreich, muss sich der Landtag mit den Forderungen befassen.

Samstag, 8. September 2012

Bettina la Douce

Wie oft sind Kai Diekmann und Hans Leyendecker demnächst im Bordell "Artemis"?

Sicherlich treiben es die Medien demnächst nicht noch wilder und erzählen uns, dass sich Christian Wulff (leider nicht mehr besetzbar mit Jack Lemmon) seine niedersächsischen Ministerpräsidenten-Hacken abgelaufen habe, um seine Bettina (nicht mehr besetzbar mit Shirley MacLaine) aus dem Rotlicht-Milieu des Berliner Bordells "Artemis" zu befreien. Eine Bettina la Douce werden sie aus der Frau des Ex-Bundespräsidenten nicht auch noch machen wollen. Außerdem sind "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann und Hans Leyendecker, laut "Bild" von heute "Starreporter" der "Süddeutschen Zeitung", längst nicht so brillant wie Billy Wilder.

Brillant ist aber auch Bettina Wulff nicht. Angeblich weiß sie seit langer Zeit von dem Gerücht, sie habe als Prostituierte gearbeitet. Niedersächsische CDU-Neider sollen diese Behauptung gestreut haben. Als Gattin des Bundespräsidenten Christian Wulff habe sie sich nicht wehren wollen. Deswegen mache sie das erst jetzt - kurz vor dem Erscheinen ihres Buches? Das wäre ein misslungener PR-Gag.

Sie hätte sich ausrechnen können, dass sich Diekmann und Leyendecker wieder die Bälle zuwerfen. Haben sie doch auch nach dem aufgezeichneten Anruf ihres Mannes beim "Bild"-Chefredakteur gemacht. Diekmann durfte das Gespräch nicht veröffentlichen, also spielte er den Inhalt der "Süddeutschen Zeitung" zu. Leyendecker analysierte den Anruf, ohne aus dem Gespräch zu zitieren.

Der von Bettina Wulff verklagte Günther Jauch hat sich inzwischen reumütig gezeigt, google wehrt sich, weil das Unternehmen nichts dafür könne, wenn der Suchbegriff "Bettina Wulff" mit Zusätzen wie "Prostituierte" oder "Artemis" versehen werde. Das liege am Suchverhalten der Nutzer. Was zutreffend ist. Aktuell bleibt die Schmierenkomödie auch, weil nun viele wissen wollen, wer denn die CDU-Leute gewesen sein könnten, die so etwas über Bettina Wulff erzählt haben sollen.

"Bild" weiß das möglicherweise schon, Leyendecker ist aber noch nicht informiert worden. Der lauert nun auf die nächsten Happen, die sich die Leserinnen und Leser von unseriösen Blättern wie "Bild" und "Süddeutsche Zeitung" auf der Hechel-Zunge zergehen lassen.

Die für Spießer reizvolle Mischung stimmt: Bettina Wulff ein wenig anrüchig, ihr Mann möglicherweise versessen auf Rache an CDU-Leuten, die schlecht über seine Frau geredet und sogar behauptet haben sollen, da sei ein älterer Mann auf ein lebenslustiges Mädel hereingefallen. Ein paar missgünstige Neidhammel als Drahtzieher machen sich immer gut, wenn das Niveau von so genannten "Starreportern" nicht einmal mehr dafür reicht, sich selbst eine schöne Frau zu suchen.

Gut ist das alles für "Artemis". Der Bordell-Chef hat sich 2005 in einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" darüber beklagt, dass die Geschäfte nicht so gut laufen wie erhofft. Berlin sei offenbar noch nicht so weit. Aber jetzt...Vielleicht trifft man da nun auch Diekmann und Leyendecker. Die würden dort aber lediglich recherchieren - was ihre Journalistenpflicht ist...

Bald neue Enthüllungen?









Dienstag, 4. September 2012

Neue Medien

Damit Kinder nicht in Internetfallen tappen

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) verteilen zum Schuljahresbeginn in einer gemeinsamen Aktion Informationsmaterialien zum Umgang mit den neuen Medien.

  • Alle Eltern der ABC-Schützen erhalten den aktuellen Fernsehprogrammberater „Flimmo". Dieser betrachtet das Fernsehen mit den Augen von Kindern und erläutert, worüber Kinder lachen, was sie faszinieren oder auch ängstigen kann. Das Beratungsprogramm wird von den Landesmedienanstalten finanziert und kann auch im Internet unter www.flimmo.de abgerufen werden.
  • Die Eltern der Drittklässler erhalten die neu konzipierte Broschüre „Wissen, wie's geht! Zeigen, wie's geht!" Diese enthält Tipps zum Einstieg von Kindern in das Online-Portal Internet-ABC. Hier finden sie konkrete Hilfestellungen und Informationen über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem World Wide Web. Die Grundbegriffe des Internets und der Umgang mit Suchmaschinen werden ebenso erläutert wie die Möglichkeiten und Gefahren von E-Mails oder Chats. Zehn kompakt aufbereitete Themenbereiche liefern Hintergrundinformationen und die nötigen Tipps zu diesem Thema. Unter www.internet-abc.de können sich Eltern und Pädagogen auf eigens für sie eingerichteten Seiten umfassend informieren. Die Website der Landesmedienanstalten ist neutral, sicher und werbefrei.

Kultusminister Dr. Bernd Althusmann zu den jetzt vorgelegten Tipps zum kindgerechten Umgang mit neuen Medien: „Wir wollen in unserem Land mehr Medienkompetenz vermitteln. Die Vielfalt von Medieninhalten und ihre Verbreitungswege müssen wir als Chance, aber auch als Verantwortung begreifen. Erziehende und Lehrende in ihrer Rolle als Vermittler von Medienkompetenz zu stärken, ist Aufgabe verantwortlicher Bildungspolitik."

Die Chefin der Niedersächsischen Staatskanzlei, Dr. Christine Hawighorst, und der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, Andreas Fischer: „Die Vermittlung von Medienkompetenz ist deshalb praktizierter präventiver Jugendschutz. Bereits im Grundschulalter sollten Kinder lernen, Medien entsprechend ziel- und altersgerecht zu nutzen."

In Zusammenarbeit mit Experten entwickelte die Landesregierung das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen - Meilensteine zum Ziel", das die Niedersächsische Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am 14. Februar 2012 beschlossen hat. Dieses Konzept kann im Internet unter www.medienkompetenz-niedersachsen.de abgerufen werden. Es stellt die wesentlichen Maßnahmen und Planungen aller Ressorts dar.

Vertreter der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), der Landesstelle Jugendschutz (LJS), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB), des Landeskriminalamtes (LKA), des Landespräventionsrates (LPR) und der Initiative n-21 Schulen in Niedersachsen online e. V. arbeiten mit der Landesregierung an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Konzepts.

Montag, 3. September 2012

Serdar Saris (XV)

30. August 2012
Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg blockt ab
 
Es meldete sich eine Mitarbeiterin mit “Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, R.”. Ich bat darum, mit der Buchhaltung verbunden zu werden. Darauf antwortete diese Mitarbeiterin erst, ich müsse mich am Montag wieder melden, weil die Buchhaltung in Urlaub sei, dann sagte sie: “Eigentlich müssten Sie sich da aber an die Geschäftsführung wenden.” Als ich fragte, wer das dann denn sei, antwortete sie (mit zittriger Stimme): “Darüber möchte ich mit Ihnen eigentlich nicht sprechen. Haben Sie dafür bitte Verständnis.”

Vorsätzlicher Betrug?

3. September 2012
Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg: Mitarbeiterin legt auf

Das Jobcenter von Wilhelmshaven hat mich am 24. August 2012 schriftlich zur Mitwirkung aufgefordert, weil dort “bekannt” geworden sei, dass ich 2011 Zahlungen von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bekommen hätte. Aufgelistet werden zwei Beträge aus der 20. und 21. Kalenderwoche des vorigen Jahres. Dabei handelt es sich um die Erstattung von Kosten, die ich gehabt habe. Das müsste mir jetzt die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bestätigen. Will sie aber offenbar nicht. Heute habe ich dort ein zweites Mal angerufen, wollte die Buchhaltung sprechen, die laut telefonischer Auskunft bei meinem ersten Anruf aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Die Mitarbeiterin R. wimmelt mich ab: “Ich darf Ihnen keine telefonische Auskunft geben.”

2011 ist Gisela van der Heijden Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gewesen. Sie hat mir diese Beträge überweisen lassen. Auch sie reagiert nicht. Was ebenfalls für Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover gilt, der angeblich die Nachfolge von Gisela van der Heijden angetreten hat. Der lässt Briefe unbeachtet, schicke ich der Step gGmbH mails, bekomme ich keine oder automatisierte Antworten. Einmal gleich drei hintereinander von drei verschiedenen Absenderinnen.

Darauf habe ich heute die Mitarbeiterin R. hingewiesen. Sie legte auf…Auch darüber werde ich die Staatsanwaltschaft von Lüneburg informieren.

Jobcenter Wilhelmshaven: “Mir wurde bekannt”

Step-Einsamkeit: Allein unter Automaten