Sonntag, 29. April 2012

Lehrte

Lässt sich schön filmen

Die Kamerafahrt beginnt in einer Baumkrone. Lehrte bei Hannover hat sich von der Agentur mediaprint.tv schön filmen lassen. Das Ergebnis: ein Meisterwerk. Zugegeben: Die Stadt hat ein paar hübsche Stadtteile, aber der Kern wird geprägt von einem Einkaufszentrums-Klotz, der auch in Dortmund stehen könnte.

Wenn wir als 96-Fans von Burgdorf nach Hannover gefahren sind, haben wir stets den so genannten "Kurven-Zug" genommen, weil wir uns das City-Elend von Lehrte nicht anschauen wollten. Wir streiften die Innenstadt also nur und machten lieber auf dem Weg zur AWD-Arena einen Streifzug durch die Altstadt der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Das Werbefilm-Motto lautet "Von Grau zu Grün", Lehrte will weg von dem Image einer Stadt, die als Knotenpunkt von der Bahn zerschnitten und städtebaulich behindert worden ist. Gutes Gelingen!

Anjas Erste Property

Nun haben Anjas Erste, Beates Zweite...einen
Briefkasten in der Frankfurter Kennedyallee.
Stand: 29. April 2012















Lässt Häuser jetzt von Hannover aus verwalten?

Die Eigentümerin vieler Häuser in Deutschland wechselt ihre Namen so schnell wie nach Recherchen von Redakteuren ihre Firmensitze. Sie nennt sich Anjas Erste Property, Beates Zweite Property...Aus dem Handelsregister von Frankfurt ist sie inzwischen verschwunden. Geburtsort dieser Heuschrecke ist London.

Häuser verfallen, Wohnungen verschimmeln, Heizungen funktionieren nicht, Bürgermeister protestieren, Mieter schreiben sich die Finger wund, bekommen keine Antwort. Dafür aber immer wieder Mahnungen, fristlose Kündigungen, die sofort wieder zurückgenommen werden, wenn jemand mit der Polizei droht. Dann darf man wohnen bleiben.

Verwaltet werden die Häuser nach einer Verschnaufpause wieder von der Treureal Property Management GmbH. Die ist geübt im Vertrösten und bekannt für Rundreisen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Leipzig, Hamburg, Bremen, Mannheim oder Hannover starten, bei der Ankunft Besserung versprechen und so schnell wieder verschwunden sind wie sie kamen.

Jetzt bekommen Mieter, für die schon Treureal aus Leipzig, Hamburg und Bremen zuständig gewesen ist, Post aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die trägt den Vermerk "Dieser Brief wurde maschinell erstellt und wird nicht eigenhändig unterschrieben". Ist wohl auch gar nicht möglich. Denn auch bei dem Treureal-Sitz Brüderstraße 5, 30 159 Hannover, dürfte es sich eher um eine Schein- als um eine Realadresse handeln. Denn auch von dort wird niemand eine Antwort auf die Frage bekommen, wo Anjas Erste Property, die bis Dezember 2011 in Frankfurt beheimatet gewesen sein soll, sich denn nun als Heuschrecke vollfrisst. Fest steht nach Recherchen des Südwestfunks: In Frankfurt hat es keine Büros von Anjas Erster Property, Beates Zweiter Property...gegeben.

Siehe auch

Samstag, 28. April 2012

Aus den Augen...

Kinder malen bei einem Burgdorfer Kinderfest im
Haus der Jugend. Foto: Heinz-Peter Tjaden
















Keine Antwort von niemandem

Irgend etwas mache ich falsch: Hätte ich ein Buch geschrieben, in dem eine Theorie vertreten wird, die das Bild von Eltern verdunkelt und das Bild von Pflegeeltern in hellem Licht erstrahlen lässt, damit der in der Verfassung verbriefte Schutz der Familie ausgehebelt werden kann, stünde ich wahrscheinlich längst wie das Psychologen-Ehepaar Nienstedt und Westermann aus Münster auf den offiziellen Seiten der Stadt Burgdorf.

Was ich falsch gemacht haben könnte, könnte sein: Im Gegensatz zu Nienstedt und Westermann bin ich 1984 und 1985, außerdem von 1989 bis 2003 Lokalredakteur in Burgdorf gewesen, habe mit einer Handvoll Leuten den Verein "Hilfe für Kinder in Burgdorf" gegründet, der sieben Kinderfeste organisierte und als Reinerlös 12 500 Euro in die Kassen von Schulen und Kindergärten spülte. Schirmherr dieser Feste war Bürgermeister Alfred Baxmann.

Den habe ich vor gut einer Woche darauf hingewiesen, dass ich mit einer7-Jährigen aus Lübeck das Bilderbuch "Wenn Zahlen einen Kopfstand machen" veröffentlicht habe. Keine Antwort. Auch Schulen und Kindergärten, die in den Jahren 2000 bis 2003 bei diesen Festen mitmachten und davon profitierten, unterrichtete ich. Keine Antwort.

Möglich ist aber auch immer noch: Die planen größere Bestellungen, die organisiert sein wollen...

Donnerstag, 26. April 2012

Burgdorf macht windige Werbung




Betr. Psychologen-Ehepaar Nienstedt und Westermann aus Münster
Stadt Burgdorf macht windige Werbung

Wer auf psychologischem Gebiet mit einer Trefferquote von 100 Prozent wirbt, ist ein Betrüger. Die gibt es nicht. Auch nicht bei der Diagnose und Heilung kindlicher Probleme. Dennoch tauchen jetzt auf den offiziellen Seiten der Stadt Burgdorf  die Namen eines Psychologen-Ehepaares aus Münster auf, die so etwas behaupten.

Sie heißen Nienstedt und Westermann, stellen sich im Internet so vor: "Das Psychologen-Ehepaar gilt in Fachkreisen als erste Adresse für die Diagnostik von fremdplatzierten Kindern, Adoptiv- oder Pflegekinder. Insgesamt haben sie über 1000 Fälle bearbeitet. Dadurch haben ihre Erfahrungen statistischen Charakter. Wegen ihrer Geradlinigkeit von den Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen oft kritisiert aber auch sehr unterschätzt, ist die Trefferquote bei der Diagnostik mit 100 % anzunehmen. Die neueren Forschungen der Neurobiologen im Hirnbereich bestätigten im nachhinein die Diagnostikansätze. Dadurch waren andere Kinderpsychologen und -psychiater gezwungen, sich der Denkweise von Nienstedt/Westermann anzunähern. Ihr Buch "Pflegekinder" ist daher als Standard anzusehen."

Verwechselt werden in diesem Werbetext Ignoranz mit Gradlinigkeit, Unterschätzung mit berechtigter Kritik - und die Annäherung anderer an die eigene Denkweise, die unter Zwang erfolgt, klingt nicht nach vernunftbegabter Auseinandersetzung.

Im Grundgesetz wird die Familie unter besonderen Schutz gestellt, Nienstedt und Westermann dagegen vertreten ein "Ersatzfamilienkonzept" und wollen, dass Kinder dauerhaft von ihren leiblichen Eltern getrennt werden, leibliche Eltern sollen sich von ihrer Rolle als Eltern verabschieden. Jugendämter, die diesem Konzept folgen, schreiben täglich neue Dramen, traumatisieren Kinder - und handeln gegen europäisches Recht, was ihnen regelmäßig ins Stammbuch geschrieben wird.

Darüber steht nichts in dem Text, der jetzt auf den Burgdorf-Seiten erschienen ist, da klingt alles nach Friede, Freude und das Trauma eines Kindes bekommen wir auch weg: "Am Samstag, dem 21.04.2012 wurde von den Pflegekinderdiensten der Städte Lehrte und Burgdorf gemeinsam ein Seminar für alle Pflegeeltern zum Thema "Beziehungs- und Bindungserleben traumatisierter Kinder - helfender Umgang mit Pflegekindern" angeboten.
Zu diesem Thema referierte Frau Dr. Martina Cappenberg, Dipl.-Psychologin und Gerichtsgutachterin. Über 50 Teilnehmer/-innen hörten ihren praxisbezogenen Ausführungen zu. Frau Dr. Cappenberg gelang es sehr gut, den Spagat zwischen einem sehr ernsten und bedrückendem Thema, Respekt zu zollen und doch humorvoll und anschaulich zum Thema zu berichten."

Dr. Martina Cappenberg kommt ebenfalls aus Münster, gelegentlich verfasst sie auch Stellungnahmen nach Aktenlage.

Außerdem sind in der Bundesrepublik Deutschland Zwangsgutachten verboten, werden von Familiengerichten aber immer wieder in Auftrag gegeben. Machen Eltern nicht mit, bekommen sie vom Jugendamt den Stempel "nicht kooperativ" und schon sind die Kinder weg - manchmal sogar mit unbekannter Adresse. Stellt sich jemand als Beistand auf die Seite der Eltern, kommt ein solcher Beistand auch nicht immer ohne Stempel davon. Steht "querulatorisch" drauf.

Wie sehr diese Referentin das "Beziehungs- und Bindungserleben" aus den Augen verloren haben muss, kann man nur erahnen, wenn sie darüber hinweggeht. Außerdem wird das bereits erwähnte Psychologen-Ehepaar zumindest im Raum Münster für fast schon staatlich organisierten Kinderklau mitverantwortlich gemacht. Das sagt ein Professor der Bielefelder Universität...






Dienstag, 24. April 2012

Kunst im Netz

Von Gemälden bis Handschriften

Hannover. Rund 10 000 Kulturgüter aus ganz Niedersachsen sind seit heute öffentlich in hochauflösend digitalisierter Form über ein neues Internetportal zugänglich: Die Plattform „Kulturerbe Niedersachsen" - www.kulturerbe.niedersachsen.de - ermöglicht den freien Zugriff auf digitalisierte Gemälde und Graphiken, Bücher und Handschriften und weitere Kulturschätze niedersächsischer Museen, Archive und Bibliotheken.

Nach gut dreijähriger Arbeit ist das Portal heute in Hannover von der Niedersächsischen Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka gestartet worden. An dem vom Land und der Europäischen Union (EFRE) geförderten Projekt sind sieben Landeseinrichtungen aus Niedersachsen beteiligt. Koordiniert wird es von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Den technischen Betrieb übernimmt die Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV).

Piraten als Vorbild?

Heute habe ich diese mail bekommen

"Sanierung der Staatsfinanzen", das sind für die CDU in Niedersachsen keine Schlagworte, sondern ist seit 2003 gelebte Praxis in Niedersachsen. Wir handeln in Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Mischen Sie sich ein in die Debatte über das Verbot neuer Schulden und die zukünftige Finanzpolitik, in unserem NiedersachsenFORUM

Entschlossen konsolidieren, vorauschauend investieren
Finanzielle Verantwortung für Niedersachsen

am 3. Mai 2012 um 18.00 Uhr
Stadthalle Braunschweig, An der Stadthalle, 38102 Braunschweig



In diesem NiedersachsenFORUM 2020 wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie wir den Spagat zwischen weiterer Haushaltskonsolidierung und Zukunftsinvestitionen in Bildung und Infrastruktur meistern wollen.

Bitte melden Sie sich am besten sofort per E-Mail an, um bei diesem NiedersachsenFORUM 2020 dabei zu sein.

Donnerstag, 19. April 2012

96 kopflos

Ein gelungenes Fußballfoto.















Hannover 96 verliert in München den Kopf

Als Kind habe ich in DIN-A4-Heften aus Familie, Schule und Stadt berichtet. Das waren Tagebücher mit Schlagzeilen, Fotos aus Zeitungen, Kommentaren und Serien. Auch Bundesliga-Berichte schrieb ich. Diese Hefte sind mir gestern beim Frühjahrsputz aus einem Schrank entgegen gepurzelt.

Also machte ich mir einen kurzweiligen Leseabend, startete eine Reise in meine Schulzeit, staunte darüber, wer in der Saison 1965/1966 in der Bundesliga gespielt hat: Eintracht Brauschweig setzte sich am 1. Spieltag mit einem 4 : 0-Sieg an die Tabellenspitze, Erfolge feierten  außerdem Eintracht Frankfurt, Tasmania 1900 Berlin, Hannover 96, München 1860 und der VfB Stuttgart, das Mittelfeld bildeten Borussia Neunkirchen, Borussia Mönchengladbach, der Meidericher SV und der 1. FC Kaiserslautern.

"Kölns Hemmschuh Overath" wurde am 1. Spieltag für die 1 : 0-Niederlage im Niedersachsenstadion verantwortlich gemacht, bei 1860 München verlor Hannover 96 am 3. Spieltag den Kopf. Das Foto und die Bildunterschrift dazu fand  ich so originell, dass ich es eingescannt habe. Schmunzeln Sie mit!

Teamwork

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Lübecker Nachrichten, 15./16. April 2012
Mit linker Maustaste vergrößern

Sonntag, 15. April 2012

Stefan Schostock

Rollt als Weichei vom Küchentisch

"Wenn es nach der SPD geht, heißt Hannovers nächster Oberbürgermeister Stefan Schostock. Heute wird der Sozialpädagoge auf einem außerordentlichen Parteitag in Ricklingen nominiert." Steht in der Neuen Presse Hannover (NP) vom 14. April 2012. Die Überschrift lautet: "So tickt der OB-Kandidat - 2013 wird Weils Nachfolger gewählt - Heute bringt die SPD Schostock in Stellung".

Schon mein viel zu früh verstorbener Kollege Bengt Pflughaupt, der sowohl für die NP als auch für "Bild" gearbeitet hat, vertrat die Auffassung: "Überschriften machen kann die Neue Presse nicht." Was wieder einmal bewiesen wird. Denn ein Weichei kann man nicht in Stellung bringen. Das rollt vom Tisch und schon klebt der Küchenboden.

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Freitag, 13. April 2012

Bauarbeiten

L 387 zwischen Uetze und Dollbergen: Behinderungen bis Mitte Mai

Uetze/Dollbergen. Auf der Landesstraße 387 zwischen Uetze und Dollbergen ist ab 17. April mit Behinderungen zu rechnen. Grund sind Fahrbahnsanierungsarbeiten.


Die Arbeiten betreffen die Außerortstrecke zwischen Uetze und Dollbergen und erfolgen vorwiegend unter Vollsperrung der L 387. Die Umleitungen führen in beiden Richtungen über die K 141, K 43 und K 6 in Richtung Dedenhausen und weiter über die K 128 nach Uetze und zurück.

Die Baulänge beträgt rund 4 km. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Mai andauern. Die Baukosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Kostenträger ist das Land Niedersachsen.

Fahrradkongress

Auch Kinder sollen mehr radeln/Velofit für Grundschulen


Hannover. „Das Thema Radverkehr gewinnt in Niedersachsen immer mehr an Fahrt. Als eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel für fast alle Altersklassen fördert das Fahrrad die Gesundheit, schont die Umwelt und sorgt auf einfache Weise für mehr Mobilität." Heißt es in einem Grußwort von Verkehrsminister Jörg Bode zum heutigen "Fahrradkongress 2012".

Zukünftig soll der Radverkehr in Niedersachsen auf möglichst vielen Ebenen noch attraktiver gemacht und das Fahrradland Niedersachsen weiter vorangebracht werden. Dazu sind das Klima im Straßenverkehr für Radfahrer und die Fahrradinfrastruktur weiter zu verbessern und der Radverkehrsanteil zusammen mit der Verkehrssicherheit zu steigern. „Der Fahrradkongress 2012 ist ein wichtiger Baustein unseres diesjährigen Projektfeldes „Radverkehr" in Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht. Wir werden auch im nächsten Jahr dieses wichtige Themenfeld nicht aus den Augen lassen und unseren Landespreis „Fahrradfreundliche Kommune" zum Schwerpunktthema „Verkehrssicherheitsarbeit im Radverkehr" ausloben. Damit auch in Zukunft in Niedersachsen sicher Fahrrad gefahren werden kann", so der Minister.

Dr. Wolfgang Schultze, Vorstandsvorsitzender der Landesverkehrswacht Niedersachsen, setzt sich für eine noch gezieltere Ausbildung des Verkehrsnachwuchses ein: „Radfahren ist für Kinder eine riesige Herausforderung. Sie müssen beobachten, antizipieren, reagieren und dabei ihr Fahrrad sicher bewegen - und das alles gleichzeitig! Erst wenn Kinder das können, sind sie fit für die Radfahrausbildung und den Straßenverkehr - denn nur bewegungssichere Kinder konzentrieren sich beim Radfahren auf den Straßenverkehr." Aber gerade da hapere es bei vielen Kindern, so Schultze weiter. Immer mehr Jungen und Mädchen hätten erhebliche motorische Probleme und würden den Anforderungen des Radfahrens auch am Ende der Grundschulzeit noch nicht gerecht.

„Unser oberstes Ziel ist es, dass Kinder unfallfrei durch den Verkehr kommen. Dafür kann man nie genug tun. Die Verkehrssicherheit von Fahrradfahrern ist eines der Hauptthemen der niedersächsischen Verkehrswachten. Deshalb sind wir froh, dass wir mit der heutigen Fachtagung konkrete Problemlösungen anbieten können", sagte Schultze.

Die Landesverkehrswacht Niedersachsen stellt seit diesem Jahr mit „Velofit" ein neues, innovatives Angebot für Lehrkräfte an Grundschulen zur Verfügung, um frühzeitig gegensteuern und bereits ab der 1. Klasse die Weichen für die Radfahrausbildung stellen zu können. In Kooperation mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen und mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bietet die Unfallforschung der Versicherer (UDV) darüber hinaus seit Kurzem die Aktion „Fit mit dem Fahrrad" an, die sich gezielt an ältere Radler richtet.

Der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Niedersachsen e. V. (ADFC), Dr. Jens Schütte, wies darauf hin, dass heute viele Kinder ins Auto gesetzt und von Mama oder Papa zur Schule, zum Sport und zu ihren Freunden gefahren werden. Sie nehmen nicht aktiv am Verkehrsgeschehen teil, können somit auch nicht die erforderliche Verkehrskompetenz erlangen. In den Niederlanden und in Dänemark ist es selbstverständlich, Kinder vorne im Lastenfahrrad zu transportieren oder gemeinsam mit dem Kindertandem zu fahren - gemeinsam mit den Eltern den Verkehr kennenlernen. Später fahren die Kinder begleitet von Erwachsenen auf ihren eigenen Fahrrädern zur Schule. Der Schritt zum selbstständigen Fahrradfahren im Verkehr ist für diese Kinder nicht mehr groß, so Schütte.

Die Fachvorträge stehen im Netz unter www.landesverkehrswacht.de/wir-fahren-rad

Mittwoch, 11. April 2012

Kleine Künstlerin

Eins der Kunstwerke von Sarah Kodritzki
aus Lübeck.




















Gibt mit Heinz-Peter Tjaden ein Mathe-Buch heraus

Die Zeichnungen stammen von Sarah Kodritzki, siebenjährige Schülerin aus Lübeck: Kleine Kinder und Begeisterung für Mathematik, ist das eine Rechnung, die aufgeht? Mit dem Mathe-Buch von Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, davor Lokalredakteur in Burgdorf, nicht nur das, die Kleinen haben auch noch Spaß bei einem Streit der Zahlen von 1 bis 10. Die wollen nicht mehr so hintereinander stehen wie bisher.

Die 1 ist einfach zu dürr, um die Spitze zu bilden. Doch passt die 8 nach vorn? Was ist mit der 9, wenn sie einen Kopfstand macht? Dann ist sie eine 6. Schließlich stellen die Zahlen auch noch fest: Die 1 und die 7 sehen sich irgendwie ähnlich, dürften also nicht getrennt sein, sondern müssten nebeneinander stehen.

Erschienen ist "Wenn Zahlen einen Kopfstand machen" bei Lulu. Der Link zum Mathe-Buch.

Sonntag, 8. April 2012

Briefkastenverstopfer

Fünfmal Neue Woche wird auch nicht gelesen

ffn hat zu Ostern eine Wette laufen: Die schaffen keine 1 000 Kommentare bei Facebook. Meiner ist der 1 347. Wette gewonnen. Schon flattern die ersten Mitteilungen auf meinen Monitor. Darunter auch welche aus der Region Hannover. Ich antworte - und löse bei Facebook Erstaunen über meine Ortskenntnisse aus.

Also erkläre ich: Ich habe lange in und um Hannover gelebt, war zuletzt verantwortlicher Redakteur der Wochenzeitung "Neue Woche" mit Sitz in Burgdorf. Nur: Die kennt niemand. Bis jemand antwortet: "Das ist ene von den for nothing. Davon haben wir am Wochenende immer gleich fünf im Briefkasten." Die Menge macht´s wohl nicht. Auch dieser facebook-Kontakt liest keins der fünf  Exemplare, wirft sie weg.

Schon ist eine Krankengymnasiastin da. Aus Burgwedel. Darf eine Anspielung auf Christian Wulff nicht fehlen. Sie erzählt mir, dass sie einen Autoaufkleber für Fahranfänger entwickelt hat. Damit "begleitetes Fahren" für 17-Jährige nicht zu einer Nervenschlacht mit nervösen und hupenden Hinterfrauen und Hintermännern wird.

Kenne ich aus der Schweiz. Dort hat es - als ich während meiner Studienzeit in Luzern gearbeitet habe - einen blauen Autoaufkleber mit einem L gegeben. L für Lehrling. Bedeutete: Hinter dem Lenkrad saß jemand (noch) ohne Führerschein, daneben jemand mit Führerschein. Die so erworbene Fahrpraxis führte zu einem kürzeren Fahr-Schulbesuch, somit zu sinkenden Kosten für den Führerscheinerwerb.

Tolle Idee - nun auch in Deutschland und seit 2011 mit Autoaufkleber aus Burgwedel.

Mehr auf http://www.bf-17.de/